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The Alan Parsons Project

Ammonia Avenue

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1984
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Arista
Durchschnittswertung: 3/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Alan Parsons Fairlight programming
Eric Woolfson Keyboards, Vocals
Ian Bairnson Guitars
David Paton Bass
Stuart Elliott Drums, Percussion

Gastmusiker

Mel Collins Saxophone
Chris Rainbow Vocals
Lenny Zakatek Vocals
Colin Blunstone Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Prime Time 5:03
2. Let me go home 3:20
3. One good reason 3:36
4. Since the last goodbye 4:34
5. Don't answer me 4:11
6. Dancing on a Highwire 4:22
7. You don't believe 4:26
8. Pipeline 3:56
9. Ammonia Avenue 6:30
Gesamtlaufzeit39:58


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 3)


Nachdem Parsons die vergangenen beiden Alben auf gleichmäßigem Niveau gehalten hat, gönnt sich der Meister eine kleine Pause in der "Ammonia Avenue". Die Songs sind z.T. nett und belanglos ("One good Reason"), voller Herzschmerz ("Since the last goodbye" [schnief]) oder einfach nur dumpfer Schlager ("Don't answer me"). Ein Konzept ist diesmal nicht erkennbar. Wahrscheinlich war den Musikern nur langweilig und sie haben ihre Langeweile zum Thema gemacht. Der Titelsong weckt noch am ehesten Erinnerungen an bessere Tage. Der perfekte Klang wird gleichwohl jeden Parsons-Fan erfreuen.

Anspieltipp(s): Prime Time, Don't answer me, Ammonia Avenue
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.4.2002
Letzte Änderung: 16.7.2012
Wertung: 5/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Ich finde "Eve" belanglos, das gleiche gilt für "Turn of a friendly card" und auch für "Eye in the sky".

"Ammonia avenue" reiht sich da nahtlos ein. Etwas provokativ würde ich sagen, dass Parsons mit diesem Album seinen Ruf als Bannerträger der Ton gewordenen Belanglosigkeit zementiert.

Wir haben eine schöne Schmalzballade (since the last goodbye), wie gehabt, und einen Haufen unterdurchschnittlicher Liedchen mit Null Tiefgang, die einfach durch den Kopf hindurchgehen.

Obwohl auch nichts Besonderes gefällt mir der Titelsong wegen seiner netten Melodie noch am besten. Zudem bietet dieses Stück wenigstens ein bischen Abwechslung.

Mit Prog hat nach meinem Dafürhalten auch dieser output herzlich wenig am Hut. Wer mit den oben erwähnten Alben nichts anfangen konnte, der sollte auch hier einen Bogen machen.

Anspieltipp(s): Ammonia Avenue
Vergleichbar mit: Eve, Eye in the sky, Turn of a friendly card
Veröffentlicht am: 22.8.2003
Letzte Änderung: 22.8.2003
Wertung: 2/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass dieses Album im Herbst 2008 in einer erweiterten Remaster-Ausgabe erschien, zusammen mit Eve und Gaudi, so dass nun das gesamte Werk des Project in klanglich aufbereiteter Form vorliegt. Ob es sich freilich lohnt, diese Sammlung von Belanglosigkeiten nur wegen der nicht minder belanglosen Bonustitel neu zu erwerben, ist mehr als fraglich und eigentlich nur in Fällen von hoffnungsloser Sammelwut (wie beim Rezensenten) zu vertreten.

Immerhin erfährt man im Beiheft einiges über die Hintergründe des Albums. Beispielsweise, dass Parsons nicht mehr so genau weiß, worum es hier eigentlich geht, aber es wohl irgendwas mit einer chemischen Fabrik in Nordengland zu tun habe. Woolfson hatte da mehr Erinnerungen: inspiriert wurde der Albumtitel tatsächlich durch den Besuch einer Chemiefabrik, speziell durch den Anblick eines Röhrensystems zum Transport von Ammoniak, das wie eine endlose, breite Straße erschien. Für mehr als den Titelsong, der sich mit "unserer Unkenntnis von Wissenschaft und Technologie und der Unkenntnis der Wissenschaftler über die Welt außerhalb der Wissenschaft, speziell die Künste" (boah!) beschäftigt, hat die Inspiration offensichtlich nicht gereicht, oder war der Trennungsschmerz von der Fabrik so groß, dass dabei ein Schmachtfetzen wie Since the Last Goodbye herauskam?

Die acht Bonustitel bieten Demoversionen einiger Albumsongs. Halbwegs originell ist eine als "instrumental tribute to The Shadows" bezeichnete Version von You Don't Believe, bei der Lenny Zakateks Gesang durch eine E-Gitarre im Stil eben jener Band ersetzt wurde.

Ist das nun der Tiefpunkt, oder doch Vulture Culture? Schwere Entscheidung. Aber eigentlich ist es völlig egal.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.9.2008
Letzte Änderung: 20.9.2008
Wertung: 2/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Alan Parsons Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Tales of Mystery and Imagination 11.25 5
1977 I Robot 8.80 5
1978 Pyramid 8.25 4
1979 Eve 3.00 3
1980 The Turn of a Friendly Card 5.00 5
1982 Eye in the Sky 5.67 3
1985 Stereotomy 8.00 4
1985 Vulture Culture 2.75 4
1987 Gaudi 5.00 3
1990 Freudiana 6.50 2
1992 The ultimate collection 10.00 2
1993 Try Anything once 5.00 2
1994 Alan Parsons Live 1.00 3
1996 On Air 9.00 1
1999 The Time Machine 5.00 1

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