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Mogwai

Mr. Beast

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: instrumental; Postrock
Label: PIAS
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dominic Aitchison bass
Stuart Braithwaite guitar
Martin Bulloch drums
Barry Burns guitar, keyboards, flute
John Cummings guitar

Gastmusiker

Tetsuya Fukagawa Vocals (9)
Dave McGowan Lapsteel (3)

Tracklist

Disc 1
1. Auto Rock 4:19
2. Glasgow Mega-Snake 3:35
3. Acid Food 3:41
4. Travel is Dangerous 4:01
5. Team Handed 3:58
6. Friend of the Night 5:31
7. Emergency Trap 3:31
8. Folk Death 95 3:34
9. I Chose Horses 5:13
10. We're No Here 5:39
Gesamtlaufzeit43:02


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @


Postrock war vor ein paar Jahren groß in Mode. Doch mittlerweile scheint sich diese Welle ausgelaufen zu haben. Godspeed You Black Emperor! haben sich zwar nicht aufgelöst, spielen derzeit aber auch nicht zusammen. Die andere große Band des Genres, Mogwai, hat jetzt ein neues Album herausgebracht: Mr. Beast.

Mogwais Postrock definierte sich immer über die zum Teil extremen Gegensätze zwischen laut und leise, meist in einem Song vereint. Zumindest war dies in der Anfangszeit so. Bei den letzten Alben, "Rock Action" und "Happy Songs for Happy People", zeigten sie sich deutlich gemäßigter, die Noise-Ausbrüche verschwanden fast vollständig. Insofern wenden sich Mogwai wieder ihren Anfangstagen zu, denn zwischendurch wird es wieder mal ziemlich laut, mit mächtigen Gitarrenwänden. Dafür würde ich die leiseren Stellen nicht als leise bezeichnen, eher als gemäßigt bis normal laut.

Was besonders auffällt: es gibt keine langen Songs mehr, der Durchschnitt liegt bei 4-5 Minuten. Das bedeutet zum einen, dass sich Mogwai nicht mehr so viel Zeit nehmen, die Songs zu erkunden, zum anderen kommen sie schneller auf den Punkt. Dies zeigt sich auch daran, dass sich innerhalb der Songs keine laut/leise-Kontraste mehr ergeben, wohl aber weisen die Songs untereinander diese auf - und das in schöner Regelmäßigkeit.

Ein Song wie "Glasgow Mega-Snake" wartet scheinbar mit einem ganzen Orchester an E-Gitarren auf, womöglich das lauteste, was sie je aufgenommen haben. Auf der anderen Seite setzen Mogwai verstärkt ein Klavier ein. Dieses gliedert sich sehr gut in den Gesamtsound ein. Sie schaffen damit eine verträumte, leicht melancholische Atmosphäre - allerdings mit einer Lautstärke, bei der man unmöglich schlafen kann. Ein Widerspruch? Nicht bei Mogwai!

Auf "I chose horses" hat übrigens der Sänger der japanischen Hardcore-Band Envy, Tetsuya Kukagawa, einen Gastauftritt, indem er japanische Wortfetzen beisteuert.

Mit "Mr. Beast" ist Mogwai ihr bestes Album seit langem gelungen. Vielleicht ist der Postrock ja auf diese Weise zu retten: indem man vermehrt auf kürzere, weniger versponnene Songs setzt.

Anspieltipp(s): Friend of the night, Glasgow Mega-Snake
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.3.2006
Letzte Änderung: 25.3.2006
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mogwai

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1997 Mogwai Young Team 10.50 2
1997 Ten Rapid (Collected Recordings 1996-1997) 8.00 1
1997 4 Satin 8.00 1
1998 No Education = No Future (Fuck the Curfew) 11.00 1
1999 Come On Die Young 10.50 2
1999 EP 10.00 1
2000 EP+6 - 1
2001 Rock Action 9.50 2
2001 My Father My King 11.00 1
2003 Happy Songs for Happy People 10.00 3
2005 Government Commissions - BBC Sessions 1996-2003 11.00 1
2006 Zidane: A 21st Century Portrait 9.00 1
2008 The Hawk Is Howling 10.00 1
2011 Hardcore Will Never Die, But You Will. 9.00 1
2014 Rave Tapes 10.00 1
2017 Every Country's Sun 5.00 1

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