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Kotebel

Mysticae Visiones

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: Musea
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Carlos Plaza Keyboards, Bass, Percussion
Omar Acosta Flute
César García Forero Guitar
Carolina Prieto Vocals

Gastmusiker

Francisco Ochando Cello

Tracklist

Disc 1
1. Mysticae Visiones

1. Prologue
2. Birth and childhood ... The discovery
3. Youth ... The dream
4. Manhood ... The construction
5. Reflection
6. Death
7. Transition
8. Meditation
9. First heaven ... Punishment
10. Second heaven ... Reward
11. Third heaven ... The beckoning
12. Epilogue

35:48
2. The river 14:55
Gesamtlaufzeit50:43


Rezensionen


Von: Kristian Selm


"Mysticae visiones" ist das zweite Album der spanischen Formation Kotebel, die sich aber mehr als Projekt, denn als wirkliche Band sehen. Um den Kern Omar Acosta (Flöte), César García Forero (Gitarre), Carolina Prieto (Gesang) und Bandleader Carlos Plaza (Keyboards, Bass, Percussion) werden die passenden Gastmusiker hinzugefügt, beim vorliegenden Album ist dies lediglich Francisco Ochando am Cello. An der instrumentalen Besetzung kann man schon in etwa erkennen, wo die Schwerpunkte bei Kotebel liegen. Besonders durch Hinzunahme von Flöte und Cello sowie in meist sehr sparsamen Arrangements bekommen die zwei Kompositionen "Mysticae visiones" (über 35 Minuten lang) und das von Hermann Hesses "Siddartha" inspirierte "The river" (knapp 15 Minuten) einen sehr klassisch angehauchten Touch.

Auf der Homepage der Band wird der musikalische Ansatz noch deutlicher, denn ein wichtiger Ansatz von progressiver Musik ist "als gültiges Transportmittel der höchsten Stufen von Schönheit und Inspiration zu dienen." Deswegen geht Carlos Plaza auch den mehr akademischen Ansatz von sogenannter "ernster" Musik. So geht den beiden langen Titeln leider ein gewisses Maß von Leichtigkeit ab, die Bedeutungsschwere ist aber dennoch nicht so überzogen, als dass man hier vor Erfurcht erstarren müsste. Trotzdem bekommt man auf "Mysticae visiones" Musik zum genauen Zuhören geboten, in der sich Spannung und Stimmungen langsam entwickeln, aufbauen und wieder abebben. Neben der Flöte sind vor allem sphärische Keyboardteppiche das deutlichste Merkmal von Kotebel, was hier und da für New-Age-Akzente sorgt. Doch zur Aufrüttelung sind immer wieder einige jazzige, leicht nervöse bzw. wunderbar sinfonische Parts eingeflochten, die alleine durch den Schlagzeugsound aus der Steckdose einen synthetischen, nicht gerade lebendige Unterbau bekommen. Der Gesang wird lediglich als musikalisches Stilmittel ohne Text, nur mit schwebenden engelartigen "Ahh-Ahhs" sehr geschmackvoll eingesetzt.

Sicherlich ist "Mysticae visiones" vom künstlerischen Aspekt her gelungen, und auch handwerklich - abgesehen vom sterilen Getrommel - sorgt der Brückenschlag zwischen Progressive Rock, Klassik und Jazz Rock für interessante Eindrücke, dennoch spricht dieses Album, trotz aller Qualität, eine sehr spezielle Klientel an.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.5.2006
Letzte Änderung: 8.5.2006
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kotebel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Fragments of Light 9.00 1
2006 Omphalos 11.67 3
2009 Ouroboros 12.00 1
2012 Concerto for Piano and Electric Ensemble 12.33 3
2014 Live at Prog-Résiste 2013 11.00 1
2017 Cosmology 12.50 2

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