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The Alan Parsons Project

Stereotomy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1985
Besonderheiten/Stil: ArtPop
Label: Arista
Durchschnittswertung: 8/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Eric Woolfson Pianos, Vocals
Ian Bairnson Guitars
David Paton Bass
Stuart Elliott Drums, Percussion
Richard Cottle Synthesizers, Saxophones

Gastmusiker

John Miles Vocals
Chris Rainbow Vocals
Gary Brooker Vocals
Graham Dye Vocals
Steve Dye Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Stereotomy 7:15
2. Beaujolais 4:27
3. Urbania   (Instrumental) 4:34
4. Limelight 4:39
5. In the real world 4:17
6. Where's the walrus?   (Instrumental) 7:34
7. Light of the world 6:22
8. Chinese Whispers   (Instrumental) 1:02
9. Stereotomy Two 1:18
10. Light Of The World (Backing Track)   (Bonus-Track: Remaster 2008) 6:14
11. Rumour Goin' Round (Demo)   (Bonus-Track: Remaster 2008) 5:02
12. Stereotomy (Eric Woolfson Guide Vocal)   (Bonus-Track: Remaster 2008) 6:38
13. Stereotomy (Backing Rough Mix)   (Bonus-Track: Remaster 2008) 1:24
Gesamtlaufzeit60:46


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 4)


Mal wieder eine interessante Coveridee. Rote, durchsichtige Schutzhülle um ein grünes Cover mit Rorschach-Motiv (Stierkopf?) und anderer Tintenkleckserei. Es geht in die Psycho-Richtung, die später Eric Woolfson mit seinem Sigmund-Freud-Album weiterverfolgt. Ein Parsons-Album, das ich mir nach langer Abstinenz (seit Pyramid) tatsächlich mal wieder zum Zeitpunkt seines Erscheinens gekauft habe (ich glaube, weil ich damals das Cover so toll fand...). Die Lethargie ist weggewischt. Die ganze Chose klingt richtig frisch. John Miles singt mitreißend den Titelsong. Die Keyboards werden hier, wie bei allen anderen Songs dieses Albums wieder sinnvoll eingesetzt, nicht bloß verschwendet. "Beaujolais" kommt swingend mit pfiffiger Melodie und ebensolchem Rhythmus daher. Richtig gut ist dann auch noch das treibende Instrumental "Where's the Walrus?". Der Rest ist so lala. "Light of the World" erhält einen Trübsinnsextrapunkt ("I am just a stranger in a promised land..."). Ein Konzept ist aber auch bei diesem Album nicht so recht erkennbar. Muss ja auch nicht.

Anspieltipp(s): Beaujolais, Where is the Walrus?
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.4.2002
Letzte Änderung: 14.3.2007
Wertung: 8/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 4)


Stereotomy ist neben Tales of Mystery and Imagination und Pyramid meine Lieblingsscheibe von Alan Parsons.

Sie ist für mich der Prototyp für die unterkühlt-sterile, perfekt produzierte, eingängige Musik dieser Band. Gefühl? Ja; das Gefühl der Anonymität in einer Grosstadt, der Oberflächlichkeit, ein Negativ von Bruce Springsteen. Wo man sich beim Boss so fühlt, als ob man mit ihm und "crazy Janie" im See mitschwimmt, da betrachtet man bei Parsons alles aus gebührender Distanz und mit beinahe kultivierter Gleichgültigkeit.

Das Titelstück wird spannend aufgebaut, entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einem etwas blutleeren Rocker, was aber gerade den besonderen Reiz des Stückes und der ganzen Platte ausmacht.

Der "Beaujolais" wird nicht gemütlich am Kamin oder auf der Terrasse und zum Sonnenuntergang getrunken, sondern ist "Designerdrink" einer hypermodernen High-Society.

In "Urbania" fährt man im Sportwagen durch die glitzernde, in kaltes Neonlicht getauchte Metropole bei Nacht, es gibt keinen Augenkontakt mit vorbeiziehenden, in transparente Regencapes eingehüllten Passanten.

"Limelight" ist das einzige Stück mit Wärme, quasi die Oase in einer gefühlskalten Welt, die auch "Stereomonotonie" heissen könnte.

"Where`s the Walrus?" ist der Höhepunkt der Scheibe. Der Dynamiksprung bei 5:59 (absolute Stille, da rauscht nichts, dann Explosion der Ohren) ist gewaltig. Neben "Luzifer" das beste Instrumental von Parsons. Mit "light of the world" erwacht der Tag, ein erster Sonnenstrahl blitzt zwischen den Wolkenkratzern hervor. Leider ist der Gesang etwas sehr dürftig, die Komposition ebenso.

"Chinese whispers" ist ein entspanntes Zwischenspiel, Stereotomy two nimmt das Thema des ersten Stückes nochmals auf und beendet die Platte rockig.

Anspieltipp(s): Where`s the walrus ?
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.8.2003
Letzte Änderung: 12.8.2003
Wertung: 8/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 4)


Die 80er Jahre waren für Alan Parsons nicht die kreativste Zeit. Besonders mit den Alben Ammonia Avenue und Vulture Culture lieferte er den Beweis, dass man auch aus niedriger Höhe ziemlich tief fallen kann. Um so erstaunlicher, dass ihm mit Stereotomy 1985 noch mal ein recht überzeugendes Werk gelang.

Wie auf den frühen Alben geht es auch hier wieder um Themen wie Einsamkeit und Verlorenheit, diesmal aber nicht im Angesicht kosmischer (oder mystischer) Rätsel, sondern - etwas profaner - des modernen Großstadtlebens. Da passt der klinisch-synthetische Klang des Albums, besonders von Stücken wie Beaujolais oder Urbania, der sich eigentlich gar nicht so sehr von manchen Songs des üblen Vulture Culture unterscheidet, hier aber überzeugender gebracht wird und sich einfach besser ins Albumkonzept einfügt (wobei das Konzept wohl eher ein loses ist). Lediglich der simple Rocker In The Real World fällt etwas negativ aus dem Rahmen.

Die Remaster-Ausgabe, erschienen im Frühjahr 2008, kommt mit vier Bonustiteln: Demoversionen des Titelsongs (gleich zwei, davon eine mit Woolfson als Sänger) und von Light of the World sowie einem später verworfenen Stück Rumour Goin' Round, das ebenfalls lediglich als Demoversion enthalten ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.3.2008
Letzte Änderung: 8.3.2008
Wertung: 8/15

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 4 von 4)


Auch von mir noch ein paar Worte zu diesem Album. Ich würde mich als Fan des 'Projects' bezeichnen. Meine ersten selbstgekauften Platten ("Pyramid", "Tales of Mystery and Imagination") waren immerhin Werke vom Alan Parsons Project. Außerdem gilt für mich wie für Kollegen Schumann: "Stereotomy" ist neben "Tales of Mystery and Imagination" und "Pyramid" meine Lieblingsscheibe von Alan Parsons (ich würde vielleicht noch "I Robot" in diesen Zirkel mit aufnehmen).

Ob Alan Parsons Project Prog machen in welcher Form auch immer, vermag ich nicht recht zu beurteilen. Ehrlichgesagt meine ich "nein", bis auf die "Tales..." vielleicht. Aber egal: Wenn man ArtPop mit zu den Randbereichen des Prog zählen mag, dann gehört das 'Project' hierher.

"Stereotomy" kann man - wie auch die meisten anderen neuaufgelegten APP-Alben - als Remasters komplett neu entdecken. Der klangliche Gewinn ist meiner Meinung nach fulminant. Ich habe das Album lange Zeit nicht mehr zur Hand genommen, aber jetzt hat es mich gleich wieder gepackt. Gerade "Stereotomy", dessen erste CD-Ausgabe matt und lätschig klang (allerdings habe ich auch noch die LP und die ist natürlich gut), gewinnt deutlich und klingt transparent, druckvoll und bei entsprechendem Equipment fast wie eine Surround-Aufnahme. Das von John Miles gesungene Titellied ist einer meiner All-Time-Faves, ein flotter Pop-Rocker, der intelligent unterhält. Letztlich gilt das aber so ziemlich für das gesamte Album: Gute Unterhaltung in unterkühlter Atmosphäre, als wäre man auf einer Vernissage in einer dieser modernen, stylischen Eventlounges. Das Album ist Plastik durch und durch und hat doch Atmosphäre, was nicht zuletzt an den Sängern liegt. Deswegen ist mir das von Gary Brooker mit brüchiger Stimme gesungene "Limelight" noch eine extra Erwähnung wert.

Mit der reinen Proggerbrille betrachtet ist das Album natürlich nur Mittelmaß, aber das kann hier kein Maßstab sein, so gibt es von mir keine Wertung. Für mich ist das Album für seine Art der Musik ein kleines Meisterwerk.

Ach ja, die Bonusstücke: Na ja, nett, aber gebraucht hätte ich das alles nicht.

Anspieltipp(s): Stereotomy, Limelight, Where's the walrus?
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.4.2008
Letzte Änderung: 4.8.2011
Wertung: keine

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Alan Parsons Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Tales of Mystery and Imagination 11.25 5
1977 I Robot 8.80 5
1978 Pyramid 8.25 4
1979 Eve 3.00 3
1980 The Turn of a Friendly Card 6.25 5
1982 Eye in the Sky 5.67 3
1984 Ammonia Avenue 3.00 3
1985 Vulture Culture 2.75 4
1987 Gaudi 5.00 3
1990 Freudiana 6.50 2
1992 The ultimate collection 10.00 2
1993 Try Anything once 5.00 2
1994 Alan Parsons Live 1.00 3
1996 On Air 9.00 1
1999 The Time Machine 5.00 1

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