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The Aurora Project

...Unspoken Words

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Neoprog; New Artrock
Label: DVS Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dennis Binnekade lead vocals
Joris Bol drums, percussion
Marc Vooijs guitar
Marcel 'Mox' Guijt keyboards
Remco van den Berg guitar, backing vocals
Rob Krijgsman bass

Gastmusiker

Gerrit Versteegh narrator
Maria Haasnoot flute (10,12)

Tracklist

Disc 1
1. Unspoken Words I 2:26
2. The Betrayal 4:46
3. SD: 9796.823 1:00
4. Unspoken Words II 2:27
5. The Untold Prophecy 5:37
6. The Event Horizon 7:04
7. System Log [9608,10987] 5:56
8. The Gathering 7:15
9. SD: 9843.123 0:42
10. Unspoken Words III 2:43
11. SD: 9862.000 0:52
12. Nocturnal Lament 6:41
13. SD: 9890.114 0:53
14. The Ressurrection 8:39
15. (untitled track) 5:50
Gesamtlaufzeit62:51


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Neues von Frau Antje: Die Niederländer The Aurora Project legen mit "...Unspoken Word" ihr Debütalbum vor. So, wer bei diesem Bandnamen und vielleicht beim Anblick des Covers nicht schon ein paar Befürchtungen hegt, dem sei gesagt, die sechs Musiker haben sich beim Spiel eines Fantasy-Kartenspiels namens "Magic" kennengelernt. Dabei entdeckten die Jungs ihre gemeinsame Begeisterung für, wie sie es nennen, "mysterious rock"...

Und mit ihrem Debüt greifen The Aurora Project auch gleich in die Vollen: Ein überbordendes Fantasy- und Science Fiction-Konzeptalbum mit zugehöriger Geschichte, Multimediateilen (die teilweise auf der CD selbst, teilweise auf der Band-Website vorhanden sind), verpackt in schwelgerische, atmosphärische und doch auch zupackende Musik. Hier wird geklotzt und sicherlich kein Avantgarde-Prog gemacht.

Nein, gemäß den musikalischen Vorbildern wie Pink Floyd und Porcupine Tree, bewegen sich die Niederländer im Bereich modernen Neoprogs gemixt mit New Artrock. Es wird meist sehr melodisch zu Werke gegangen. Die Songs verfügen über einen gelungenen Spannungsaufbau, der sich oftmals in hymnischen Refrains entlädt. Es werden auch diese typischen progmetallisch angehauchten Abrock-Parts eingebaut, die den härteren NeoProg ausmachen. Diese Stücke zählen dann auch zu den Höhepunkten des Albums. Man fühlt sich da an Acts wie Arena oder auch, schon wegen der geschickt eingestreuten Atmo-Parts, an Riverside erinnert. Höhepunkt der ruhigeren Songs ist die akustische Halbballade "The Gathering", der heftig-bombastische Gegenpart dazu ist das ausladende "The Ressurrection", welches sogar mit einem Chor aufwarten kann und gekonnt lyrisch-atmosphärische Teile mit rockigen Ausbrüchen verbindet. Die gelegentlich auftauchenden futuristischen Keyboardklänge unterstützen in passender Weise das Science Fiction-Konzept. Bass und Schlagzeug sorgen für ein solides Rhythmusfundament.

Sänger Dennis Binnekade singt sehr angenehm, wenn auch vielleicht einen Tick zu "weich". Aber das tut dem Genuss keinen Abbruch. Musikalisch stimmt alles bei The Aurora Project, die in dieser Hinsicht ein wirklich überzeugendes Debüt hinlegen und noch einiges für die Zukunft erwarten lassen.

Was mir den Genuss des Albums allerdings etwas verleidet, sind die vielen gesprochenen Parts. Leider hat man sich im Rahmen des Konzepts dazu verstiegen so eine Art Logbuch-Einträge von einem Erzähler wiedergeben zu lassen. Was ja vielleicht bei Star Trek ganz witzig ist, wird hier zur nervigen Tortur, zumal die gesprochenen Einlagen, nach einem längeren Part zur Mitte der CD ("System Log"), in der zweiten Hälfte fast jeden Übergang zum nächsten Song bestimmen. Was ein Quatsch!

Das soll nun aber nicht zu abschreckend wirken: Wenn man über die Ärgerlichkeit mit dem Gequatsche hinwegsehen kann, dann wird man mit einem guten NeoProg- / New Artrock-Album mit Schmackes belohnt.

Übrigens: Auf der CD sind offensichtlich 15 Tracks enthalten, wobei offiziell nur 14 angegeben sind. Über den 15. Track konnte ich aber weder im Booklet, noch auf der Band-Website Informationen finden...

Anspieltipp(s): The Gathering, The Ressurrection
Vergleichbar mit: siehe Text: Ein Mix aus Riverside, Arena, Procupine Tree und Pink Floyd
Veröffentlicht am: 29.5.2006
Letzte Änderung: 2.11.2013
Wertung: 9/15
musikalisch eigentlich 10 bis 11, aber dieses Gequatsche :-(

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Aurora Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Shadow Border 10.00 1
2013 Selling It Live 11.00 2
2016 World of Grey 9.00 2

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