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The Alan Parsons Project

Freudiana

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990 ("Solo"-Album von Eric Woolfson, ursprünglich als Alan Parsons Project-Album geplant)
Besonderheiten/Stil: ArtPop
Label: EMI
Durchschnittswertung: 6.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Eric Woolfson Keyboards, Vocals
Alan Parsons Additional Keyboards
Ian Bairnson Guitars
Laurie Cottle Bass
Richard Cottle Saxophones, Synthesizers
Stuart Elliott Drums, Percussion

Gastmusiker

Leo Sayer Vocals
Graham Dye Vocals
The Flying Picketts Vocals
Kiki Dee Vocals
Eric Stewart Vocals
Frankie Howerd Vocals
Marti Webb Vocals
Gary Howard Vocals
Chris Rainbow Vocals
John Miles Vocals

Tracklist

Disc 1
1. The Nirvana Principle 3:45
2. Freudiana 6:21
3. I am a Mirror 4:07
4. Little Hans 3:15
5. Dora 3:51
6. Funny you should say that 4:36
7. You're on your own 3:54
8. Far away from home 3:12
9. Let yourself go 5:26
10. Beyond the Pleasure Principle 3:14
11. The Ring 4:23
12. Sects Therapy 3:40
13. No One can love you better than me 5:41
14. Don't let the moment pass 3:41
15. Upper me 5:16
16. Freudiana 3:43
17. Destiny 0:51
18. There but for the Grace of God 5:56
Gesamtlaufzeit74:52


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 2)


Diese CD ist der Beweis dafür, dass man eine alte "Ehe" nicht um jeden Preis aufrecht erhalten sollte, wenn man sich und den Hörern nichts mehr zu sagen hat (was bei Parsons und Woolfson ja schon seit 1979 der Fall war). Neuen Schwung bringt ein Solo-Projekt. Freudiana, das Projekt von Eric Woolfson, bei dem Alan Parsons aber trotzdem Produzent ist und auch die komplette Band mitspielt, klingt wie der beste Parsons seit Pyramid. Tolle Arrangements, wie selbständig fließender Keyboard-Einsatz und Melodien, die tatsächlich wie Perlen glänzen, und den Vergleich mit den ganz großen ihres Fachs nicht zu scheuen brauchen ("Little Hans" hielt ich immerhin zunächst für die neue Single von Paul McCartney ;O).

Die Musical-Ausrichtung wurde übrigens auch von Brian Brolly, einem früheren Partner von Andrew Lloyd Webber, unterstützt. Schließlich kam es aber zum Bruch, auch mit Brolly.

Wie gewohnt holte sich Woolfson einen ganzen Schwung besten Sangestalentes ins Studio (Leo Sayer, Kiki Dee, Flying Pickets, Eric Stewart und natürlich John Miles und Chris Rainbow), um seinen "Freud" musikalisch-symphonisch umzusetzen. Immer wieder faszinierend genial die Gesangstiraden der Pickets bei dem Musical-ähnlichen "Funny you should say that". Auch Cover und Booklet sind liebevoll gestaltet: Freud als Rorschach-Tintenklecks-Bild und Fotos von Freuds Behandlungszimmer (mit Couch!) sowie ein Foto des Meister selbst (Freud, nicht Woolfson). Ein wirklich vielschichtiges und doch zugleich eingängiges Album. Auch wer Parsons & Co. generell nicht mag, hat zumindest streckenweise hier seine Freude.

Anspieltipp(s): Freudiana, Funny you should say that, Little Hans, Beyond the Pleasure Principle
Vergleichbar mit: The Alan Parsons Project!
Veröffentlicht am: 10.4.2002
Letzte Änderung: 26.8.2004
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Also ich weiss beim besten Willen nicht, was Mr. Woolfson uns hier als vermeintlicher Solist Neues zu erzählen hat, was er nicht zusammen mit Alan Parsons vorher schon zigmal erzählt hätte. Und die Ehe ist ja gar nicht geschieden: beide sind wieder mit dabei und sogar das Gros der Kirchenknaben und Messdiener ist wieder mit von der Partie. Das beginnt beim Opener, einer Kopie, eines kalten Aufgusses, von Where's The Walrus?. Etwas angespacet vielleicht aber ohne substanziell Neues. Das Titelstück ist in dieser Form auch eine Re-Inkarnation verschiedenster Kompositionen des Projects aus alten Tagen. Und das geht so weiter: lassen wir "I am a Mirror" von Bonnie Tyler singen und es könnte, etwas aufgedonnert, von Jim Steinman sein. Stilistisch passte es sonst auch gut auf Vulture Culture. Ein paar nette Zigeunerklänge und ein krachendes Finale machen die Komposition aber doch zu einem ganz ansprechenden Stück. "Little Hans": wie erwähnt bei McCartney oder den Beatles angelehnt. Banal. "Dora": typische APP-Ballade. Die gleichen Harmonien, Melodien und Spannungsbögen wie früher. "Funny you should say": eine Mischung aus Musical-Cats-Sprechgesang, Pyromania und zwischendrin Queen-Attitude. Haben die denn gar keinen Respekt? Es wird einfach aus jeder Schublade eine Zutat genommen, das ganze verwurstet und perfekt arrangiert und produziert in Kunststoff gegossen. "You`re on your own": belanglos. "Far Away From Home": zuerst "Waltzing Mathilda", dann eine barock angehauchte, schaurig schmalzige Ballade. Und wieder die gleichen Gesangsharmonien wie früher. Wem's gefällt. Das geht mit "Let yourself go" so weiter, setzt sich mit "No one can love you better" fort, findet mit Don't let the moment pass" (Thema beinahe 1:1 entlehnt aus "Les Misérables") seine Fortsetzung und nach 75 Minuten in "There but for the Grace of God" sein Ende. Uff: geschafft!

Fazit: ein belangloses, langweiliges Poprock-Album in, wie stets, perfektem Soundgewand, aber ohne irgendeinen Mehrwert gegenüber den ersten Alben des Projects mehr als 10 Jahre zuvor.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Alan Parsons Project
Veröffentlicht am: 7.2.2007
Letzte Änderung: 7.2.2007
Wertung: 3/15
belangloser, bekannter Poprock

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Alan Parsons Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Tales of Mystery and Imagination 11.25 5
1977 I Robot 8.80 5
1978 Pyramid 8.25 4
1979 Eve 3.00 3
1980 The Turn of a Friendly Card 6.25 5
1982 Eye in the Sky 5.67 3
1984 Ammonia Avenue 3.00 3
1985 Stereotomy 8.00 4
1985 Vulture Culture 2.75 4
1987 Gaudi 5.00 3
1992 The ultimate collection 10.00 2
1993 Try Anything once 5.00 2
1994 Alan Parsons Live 1.00 3
1996 On Air 9.00 1
1999 The Time Machine 5.00 1

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