SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.8.2018
Mkwaju Ensemble - KI-Motion
19.8.2018
Shingetsu - The Best Of Album Outtakes 1976-1981
Expo '70 - America Here & Now Sessions
18.8.2018
Space Machine - 3
The Flaming Lips - At War With The Mystics
17.8.2018
Nathan - Era
Between the Buried and Me - Automata II
15.8.2018
Fabio Frizzi - Manhattan Baby
Goad - Landor
14.8.2018
The Muffins - Secret Signals 2
Node - Node Live
Anubis - Different Stories
13.8.2018
Visitor 2035 - Visitor 2035
12.8.2018
Thunkfish - Renegades
11.8.2018
Malady - Toinen toista
Douze Alfonso - Under
The Muffins - Secret Signals 1
Eugen Mihăescu - Guitaromania Part Two
ARCHIV
STATISTIK
24844 Rezensionen zu 17019 Alben von 6634 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

The Enid

Something Wicked This Way Comes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Moderne Klassik; Neoprog
Label: Enidsongs
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robert John Godfrey keyboards, vocals
Stephen Stewart guitars, bass, backing vocals
Chris North drums, percussion

Tracklist

Disc 1
1. Raindown 5:33
2. Jessica 4:14
3. And Then There Were None 4:19
4. Evensong 5:42
5. Bright Star 3:55
6. Letter From America 3:05
7. Song For Europe 4:18
8. Something Wicked This Way Comes 10:15
9. The Sun   (Bonus track) 4:39
10. Judgement   (Bonus track) 8:12
11. The Dreamer   (Bonus track) 9:03
Gesamtlaufzeit63:15


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @


Nach dem vorläufigen Aus für The Enid 1981 zogen sich Stephen Stewart und Robert John Godfrey in ihr Studio zurück, um Pop-Bands zu produzieren. 1982 bekam Godfrey gesundheitliche Probleme, die nicht, wie zuerst vermutet, auf einen Herzinfarkt zurückzuführen, sondern vielmehr psychischer Art waren. Er vermisste die Arbeit mit seiner Band The Enid (so einfach kann das Leben manchmal sein). Also spielten Stewart und Godfrey 1983 eine neue Platte ein und gingen damit ein Jahr lang auf Tour.

Und wie es sich für einen Neuanfang gehört, probierten sie auch musikalisch etwas Neues aus: Gesang (was so allerdings nicht ganz stimmt, hatten The Enid doch bereits auf der Single "Golden earring/Omega" schon einmal eine Stimme). Ihr Schlagzeuger, Chris North, steuerte den Text dazu bei, der sich mit der damals akuten atomaren Bedrohung befasste. Gleichzeitig war das Album durch eine Vielzahl kürzerer Songs geprägt, nicht mehr durch die großangelegten, klassischen Kompositionen. Selbst der titelgebende 10-Minüter ist nur ein gestreckter, "Kurzsong".

Godfrey und Stewart singen also. Erinnert ein wenig an den Gesang von Godley & Creme bzw. 10 cc. Sicherlich haben die beiden keine ausgeprägten Singstimmen - sonst hätten sie das wohl eher schon mal probiert. Aber gerade der Gesang verleiht den Songs eine deutlich poppige Note. In Verbindung mit den natürlich nach wie vor reichlich vorhandenen Keyboards und Gitarren lässt dies häufig an den frühen Neoprog denken. Dies ist zwar relativ eingängig, jedoch nicht mehr so anspruchsvoll wie früher. Godfreys klassische Kompositionen lassen sich nur noch ansatzweise finden, z.B. in "Evensong", "Bright star" und "Song for Europe". Sie sind jedoch auch hier mit einem deutlichen Pop-Appeal verbunden.

Auf meiner CD-Ausgabe finden sich drei Bonus-Tracks, "The dream" und "Judgement" vom Enid-Debut "In The Region Of The Summer Stars", sowie "The dreamer" vom Album "Six Pieces". Es gibt aber auch andere Ausgaben mit unterschiedlichem Bonusmaterial und abweichendem Cover.

The Enid gehen nach der Bandpause neue Wege, indem sie kürzere, eingängigere Songs schreiben und diese mit Gesang versehen. Den alten Enid-Fan lässt dies etwas unbefriedigt zurück, jedoch könnte diese Eingängigkeit gerade für Enid-Einsteiger vorteilhaft sein, zumal durch die Bonus-Tracks auch Einblick in die klassische Phase der Band gegeben wird. Und schon mit dem nächsten Album, "The Spell", kamen sie zurück zu ihren großangelegten Kompositionen.

Anspieltipp(s): Evensong, Song for Europe
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.1.2007
Letzte Änderung: 8.1.2007
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Enid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 In The Region Of The Summer Stars 10.00 2
1978 Aerie Faerie Nonsense 9.00 3
1979 Touch Me 12.00 1
1980 Six Pieces 10.00 1
1983 Live at Hammersmith 12.00 2
1984 The Spell 9.50 2
1985 Salome 12.00 1
1986 The Liverpool Album - 2
1988 The Seed and the Sower 6.00 1
1994 Tripping The Light Fantastic 7.00 1
1995 Sundialer 7.00 1
1998 White Goddess 9.00 1
2010 Live At Town Hall, Birmingham 11.00 1
2010 Journey's End Orchestrations 11.00 1
2010 Journey's End 11.00 2
2012 Invicta 11.00 1
2012 Live At Loreley 11.00 1
2014 First Light 12.00 1
2015 The Bridge 13.00 2
2015 The Bridge Show - Live At Union Chapel 12.00 1
2016 Dust 11.00 1
2017 The Music Of William Arkle and Other Recordings 9.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum