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Nazca

Nazca

(Archiv-Tipp 8/2014)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983
Besonderheiten/Stil: instrumental; RIO / Avant
Label: Disco Naja
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Alejandro Sánchez Violin
Cuauhtémoc Novelo Drums, Percussion
Carlo Nicolau Piano, Violin
Carlos Ruiz Oboe, Bassoon
Jorge Gaitán Bass, Viola

Tracklist

Disc 1
1. De oir te duele la boca 7:35
2. Sueño tras la ventana 2:53
3. El viaje de los muertos 4:29
4. Lladotropogato 9:37
5. La rebelión de los colgados 6:43
6. Paguro del día gris 2:08
7. Nazca 4:39
Gesamtlaufzeit38:04


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Kannten die Musiker von Nazca die frühen Alben von Univers Zero? Die Ähnlichkeit des musikalischen Ansatzes auf ihrem Erstling, besonders zum Debüt der Belgier (siehe "1313") ist frappierend. Auch die Besetzung ist vergleichbar. Es fehlen nur Gitarre und Harmonium (dafür gibt es ein E-Piano). Einen leicht angedüsterten, neoklassisch-impressionistischen Kammerprog machen die Mexikaner, dominiert von Fagott (oder Oboe) und Violine. Eingebettet sind beide Instrumente in einem komplexen Gefüge aus Bass, E-Piano und Perkussion.

Im Vergleich zu Univers Zero ist die Musik etwas freier, karger und kammermusikalischer. Weite Teile von "Nazca" wirken wie moderne Klassik, halten sich Bass und Schlagzeug bedeckt, purzeln Piano, Rohrblattinstrumente, Streicher und perkussives Klappern und Plingen komplex durcheinander. Doch immer wieder wird das vertrackte Klanggefüge zu einem kantig-rockigen Ganzen verschmolzen, setzt sich der Bass kernig in Aktion und versieht das Schlagzeug die Musik mit einem dichten, vorantreibenden Netz.

Nazca sind personell mit Decibel verbunden. Zumindest der Geiger Alejandro Sanchez ist in beiden Formationen zu finden. Auch Fagottist Carlos Ruiz taucht in den späteren Besetzungen von Decibel auf. Im Vergleich zu Decibel ist die Musik von Nazca aber weniger improvisiert, wirkt durchkomponierter und klarer strukturiert, und lehnt sich dabei deutlich an klassische Vorbilder an. Neben Strawinsky und Bartok (oder, wenn wir in Mexiko bleiben wollen: Carlos Chavez) vermeine ich auch die französischen Impressionisten herauszuhören. Der Beginn von "De oir le duele la boca" scheint z.B. im Fagott einen Ausschnitt aus der Flötenmelodie vom Beginn von Debussys "Prélude à l'apres midi d'un faune" zu zitieren. Zudem wirkt die Musik im Vergleich zu den Kompositionen von Univers Zero weniger ekstatisch und düster, dafür pastoraler und feinnerviger. Reichlich schräg und kantig sind diese Klänge aber trotzdem.

Wer Univers Zero, die frühen Alben von Art Zoyd und Kammerprog im Allgemeinen schätzt, der sollte unbedingt einmal in die CDs von Nazca hineinhören. Da bekommt er nämlich eine etwas leichtgewichtigere, gleichzeitig freiere und ursprünglichere, aber nicht minder anspruchsvolle und virtuos musizierte Version solcher Musik zu hören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.1.2007
Letzte Änderung: 4.2.2012
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Die 80er, so liest man immer wieder, waren das „dunkle Jahrzehnt“ des Progressive Rock. Tatsächlich lösten sich zu Beginn jenes Jahrzehnts (teils schon Ende der 70er) einige der großen Bands des klassischen Progressive Rock auf oder wandten sich anderen, kommerzielleren Klängen zu. Aber gerade in jenen Jahren entstanden auch neue Bands, die noch dazu sich oft in wunderlichen Klangwelten bewegten, und denen schon deswegen kein größerer Erfolg beschieden war. Eine davon war Nazca aus Mexiko, deren titelloses Debüt 1983 erschien.

Die Besetzung des Quintetts klingt eher nach einem kammermusikalischen Ensemble, und tatsächlich hat die Musik der Mexikaner über weite Strecken wenig mit dem gemein, was man üblicherweise unter Rockmusik versteht. Streicher, Holzgebläse (mit herrlich knurrendem Fagott) und Klavier stehen im Zentrum dieser eigenartigen Klanggeflechte, die vertrackt und sperrig, gleichzeitig aber auch luftig-leicht den Boxen entschweben. Nur gelegentlich verleihen Bass und Schlagzeug dem Ganzen etwas mehr Druck, vielfach klingt es eher nach zeitgenössischer Kammermusik als nach Rock.

Univers Zéro sind ein nahe liegender Vergleich, insbesondere deren frühe Alben, wobei die Mexikaner weniger düster und schwer zugange sind; letzteres sollte dabei nicht im Sinne von „einfacher“ missverstanden werden, Nazca sind nicht weniger sperrig und komplex zugange als die belgischen Kollegen. Liebhaber des avantgardistischen Kammerrock sollten dieses Album nicht missen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.8.2014
Letzte Änderung: 8.8.2014
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nazca

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Estacion De Sombra 12.00 1
1988 En Vivo 10.00 1

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