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Anderson, Bruford, Wakeman & Howe

An Evening Of Yes Music Plus... (Video/DVD)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1993 (Aufnahme von 1989, DVD-Wiederveröffentlichung 2007)
Besonderheiten/Stil: live; DVD; Klassischer Prog; RetroProg
Label: Voiceprint
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Rick Wakeman Keyboards
Jon Anderson Vocals
Bill Bruford Percussion, Drums
Steve Howe Guitar, Vocals

Gastmusiker

Jeff Berlin Bass
Julian Colbeck Keyboards
Milton McDonald Guitar, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Benjamin Brittens Young Persons Guide To The Orchestra 1:42
2. Jon Anderson Solo

1. Time and a word 2:43
2. Owner of a lonely heart 2:00
3. Teakbois 1:08
4. Time and a word 1:09

3. Steve Howe Solo

1. Clap 4:28
2. Mood for a day 4:02

4. Rick Wakeman Solo

1. Gone but not forgotten 2:23
2. Catherine Parr 2:04
3. Merlin the Magician 0:24

5. Long distance runaround 7:36
6. Birthright 6:25
7. And you and I

1. Cord of life
2. Eclipse
3. The preacher the teacher
4. Apocalypse

9:38
8. I've Seen All Good People

1. Your Move
2. All good People

9. Close To The Edge

1. The solid time of change
2. Total mass retain
3. I get up I get down
4. Seasons of man

19:20
10. Themes

1. Sound
2. Second attention
3. Soul warrior

6:29
11. Brother Of Mine

1. The big dream
2. Nothing can come between us
3. Long lost brother of mine

10:07
12. The Meeting
13. Heart Of The Sunrise
14. Order Of The Universe

1. Order Theme
2. Rock gives courage
3. It's so hard to grow
4. The universe

9:05
15. Roundabout
16. Starship Trooper

1. Life Seeker
2. Disillusion
3. Würm



Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 3)


Was! Dieser Film ist noch nicht besprochen! Schämen wir uns! Kollege Ralf hat ganz recht, wenn er in seiner Besprechung der gleichnamigen CD sagt, daß hier eines der besten Yes-Videos vorliegt. Es wird also Zeit!

Ich bin etwas vorsichtig mit der Bezeichnung. Oben habe ich "Film" geschrieben. Also, um die Verwirrung etwas aufzulösen: Diese Aufnahme wurde zuerst 1993 als Video veröffentlicht. Ich besitze eine großformatige Box mit Videokassette und CD. In den späten 90ern, '97, '98 sowas, erschien das Konzert auch auf DVD. Dieser Tage (Anfang 2007) versendet nun Voiceprint Pakete verschiedenen Inhalts an Besteller weltweit: Es gibt die DVD, die CD, eine Sonderedition mit einer ZusatzDVD namens "In the big Dream", hier schon solo rezensiert, und nochmal das Ganze signiert.

Ich habe wie gesagt die Videoausgabe von 1993 (das Bild oben zeigt deren Cover, die Voiceprintausgabe sieht etwas anders aus), aber der Text gilt natürlich für alle Auflagen.

Was mich immer wieder am meisten beeindruckt, ist, wie relaxed die Musiker hier sind. Das Ganze fand ja auf einer Freilichtbühne statt, im Sommer, es ist schön lau und alle sind entspannt. Ich habe Yes weder vorher noch nachher so locker erlebt. Entsprechend langsam lässt man es angehen: Die Idee, die Soli an den Anfang zu stellen, ist bis heute mutig, großartig, und eine tolle Einstimmung in die Atmosphäre des Konzerts. Am Anfang sieht man Jon Anderson in seinem Meditationszelt. Er geht dann Richtung Amphitheater, bekommt ein Mikro in die Hand und singt seine Soloeinlage, während er langsam die Stufen zur Bühne hinabsteigt. Dabei schüttelt er Hände, winkt, und grüßt ins Publikum. Milton McDonald ist der einzige Musiker auf der Bühne, er begleitet Anderson auf der Gitarre. Die anderen folgen nach und nach, erst Howe, dann Wakeman, dann Bruford mit den beiden anderen Gastmusikern. Nach gut 20 Minuten dann der erste Song, den die Band zusammen spielt, "Long distance runaround", in das ein Schlagzeugsolo eingebaut wird. Ein sehr gelungener Einstieg!

Die Bühne ist nett, eine Roger-Dean-Bühne, wieder einmal, aber sehr zurückhaltend. Sie ist großzügig angelegt, alle haben viel Platz, was zur relaxten Atmosphäre nur beiträgt.

Was mir ebenfalls gut gefällt, ist die Kombination der Klassiker (vor allem, wie immer, wenn Wakeman dabei ist, aus der Fragile-/Close-to-the-Edge-Zeit) mit den neuen ABWH-Songs. Immerhin spielen sie fast das komplette neue Album. Ich bin ja, im Gegensatz zu meinen geschätzten Kollegen hier, alles andere als ein ABWH-Verächter. Natürlich ist "90125" und "Big Generator" Pop, egal wie gut, geschenkt, schon deshalb ist "ABWH" das überlegene Album. Nicht dass guter Pop nicht besser wäre, als schlechter Prog, aber sooo gut ist der Yes-Pop nicht, und sooo schlecht ist der ABWH-Prog auch nicht. Man überlege sich nur, welche Tour man lieber gesehen hätte: die Big-Generator-Tour oder die ABWH-Tour... Zurück zum Konzert: Vor allem durch die modernen Sounds von Wakeman und Bruford (mich stören seine E-Drums nicht) funktioniert die klangliche Fusion von alt und neu, und es entsteht ein sehr geschlossener Höreindruck (der die Höhen eher betont als die Bässe), ein sehr eigenständiger noch dazu, denn so haben Yes weder vorher noch nachher je geklungen.

Absolute Höhepunkte sind in meinen Ohren "Close to the Edge" und "Order of the Universe", beide werden mit sehr viel Spaß und Spielfreude vorgetragen. Ein stiller Moment ist "The Meeting", erst kürzlich ja wieder zu Live-Ehren gekommen, das mir hier ebenfalls sehr gut gefällt.

"Quartet", ja, das wäre vielleicht noch etwas gewesen. Ich weiß, das ist vielen zu süßlich, und wäre hier angesichts der vielen stillen Momente vielleicht des Guten zu viel gewesen. Aber ABWH haben es am Anfang der Tour gespielt, ein paar Mal nur, dann wurde es gestrichen. Es ist wohl zu fragil für eine kompakte Liveversion, aber interessiert hätt's mich schon.

Gefilmt ist das Ganze sehr souverän, einziges Manko ist die an einen Drumstick montierte Minikamera, eigentlich eine nette Idee, aber viel zu wackelig, um angenehm zu sein. Abgesehen davon kann man den Musikern jederzeit in Ruhe auf die Finger schauen, was im Falle Wakeman bisweilen Schwindelgefühle auslöst...

Meine Empfehlung übrigens: Wer sich überlegt, ob er/sie die CD oder die DVD kaufen soll, sollte auf jeden Fall zur DVD greifen: Ein perfektes Yes-Erlebnis. Großartige, entspannte Atmosphäre. Vielleicht die letzte wirklich mutige Setlist einer ehemals großen Progband. Toller Sound, toller Look. Das kommt auf der CD nicht so rüber. Bin gespannt, was Voiceprint draus gemacht hat.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: der Union-Tour-DVD.
Veröffentlicht am: 1.2.2007
Letzte Änderung: 1.2.2007
Wertung: 12/15
Weiteres siehe CD-Rezensionen

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 3)


Dann will ich mal Niks Frage beantworten: leider nicht allzuviel.

Die DVD (bei mir die mit den Autogrammen, die werden allerdings mit dem Booklet noch nachgeliefert) enthält zwei Disks im NTSC-Format. Der Ton liegt leider nur in Dolby Digital 2 vor. Warum Voiceprint kein Remastering in 5.1 Surround gemacht haben, verstehe wer will, ich nicht. Das Bild selbst ist ok, man erkennt aber die Herkunft als Video. Ein Vergleich zeigt mir keine großen Unterschiede. Was mich auch stört - das Konzert ist bei der limitierten DVD auf beide Disks verteilt. Ab "The meeting" läuft es auf der 2. Scheibe, wo auch der Bonusteil "In the big dream" zu finden ist. Das finde ich ziemlich ärgerlich, da die Einzel-DVD laut Werbung das komplette Konzert enthält. Auf meine Nachfrage bei Voiceprint, warum die DoDVD-Edition ein gesplittetes Konzert enthält, bekam ich zur Antwort, dies wäre nicht so. Bei erneuter Rückfrage mit der Vermutung, das Konzert wäre für eine DVD zu lang, wurde mir eben dies bestätigt. Also kann dann laut Aussage von VOICEPRINT die Einzel-DVD nicht das komplette Konzert enthalten. Daher mein Aufruf: Wer diese hat, bitte schreibe mir eine Mail zwecks Aufklärung!.

Musikalisch stimme ich Nik weitgehend zu, nur dass mich manchmal die Sounds vom Mr. Wakeman doch arg stören - aber das waren halt die 80er. Warum sie zwei Gastmusiker hinzuzogen, erschließt sich mir musikalisch nicht so ganz, aber sei's drum - bessere YES gab es in der Zeit nicht, nur Tony Levin fehlt mir persönlich. Er brachte noch etwas mehr Pepp in die Bude, dafür zeigt Bill Bruford, das er der bessere Yes-Drummer war.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.2.2007
Letzte Änderung: 12.2.2007
Wertung: 10/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 3 von 3)


Und noch eine Antwort auf meine eigene Frage oben: Voiceprint, ohnehin nicht gerade meine Lieblingsfirma (das ist und bleibt Frigeo), hat neben dem Anfang sämtliche Ansagen des Konzerts herausgeschnitten. Der Anfang wird dann auf DVD 2 zusammenhanglos und ohne Erklärung nachgereicht. Für mich ein Sakrileg, sind doch die Ansagen häufig das, was zur Atmosphäre eines Konzerts und zu seiner Individualität entscheidend beiträgt. Wieder mal also ein schlechtes Produkt von Voiceprint.

Noch ein Punkt: Auf "In the big Dream" fehlt die Liveaufnahme von "Heart of the Sunrise". Die stammte zwar von gleichen Konzert, die kameraeinstellungen waren aber anders geschnitten. Hardcorefans wird das sicher stören.

Was seh' ich da: "THE Clap"? Oh je....

Watt noch? Nach Wochen ist nun das Booklet nachgereicht worden. Naja. Signiert von allen (4) Beteiligten, zwischen ihnen mehrfach hin- und hergeschickt und entsprechend abgefingert. Infos? Keine. Trackliste, ein paar Namen, das war's. Obwohl, das ist vielleicht sogar besser als ein mittendrin abgebrochener Jubeltext von Chris Welch, auch das hatte man von Voiceprint erwarten können.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.2.2007
Letzte Änderung: 26.4.2007
Wertung: 10/15
Zwei Punkte Voiceprint-Abzug

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Anderson, Bruford, Wakeman & Howe

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1989 Anderson, Bruford, Wakeman, Howe 8.50 4
1989 In The Big Dream (DVD) 10.00 1
1989 Brother Of Mine 9.00 2
1993 An Evening Of Yes Music Plus... 9.50 3
2012 Live at the NEC 9.00 3

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