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Amenophis

Amenophis

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Musea Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Stefan Rössmann Schlagzeug, Keyboards
Michael Rössmann Elektr. und akust. Gitarre, Keyboards
Wolfgang Vollmuth Bass, akust. Gitarre, Keyboards, Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Suntower 5:18
2. The Flower

1. The appearance
2. Discovering the entrance in the shadow of a dying bloom

7:31
3. Venus 7:03
4. The Last Requiem

1. Looking For Refuge 11:54
2. The Prince 8:44
3. Armageddon 3:15

5. Bonjour, Magnifiques Champs-Elysées   (ab hier Bonustitel der CD-Ausgabe) 1:40
6. Notre Dame Très Honorable 3:45
7. Le Vivant Montmartre 2:12
8. Une Promenade Sur La Rive De La Seine 3:43
9. La Vue De La Tour Eiffel 2:50
Gesamtlaufzeit57:55


Rezensionen


Von: Horst Straske @ (Rezension 1 von 2)


Im Jahr 1983 veröffentlichten Genesis ihr gleichnamiges Album, das ja einige gute Popmelodien enthält, aber leider stellenweise auch im Einheitsbrei der Popmusik versinkt und mit der Band aus den 70er Jahren überhaupt nichts mehr gemeinsam hat. Im gleichen Jahr kam auch das Debüt von Marillion "Script For A Jester´s Tear" heraus. Yes veröffentlichten mit "90125" ein gutes Mainstream-Album, das mit den alten Yes aber rein gar nichts mehr zu tun hat. Ansonsten stand 1983 musikalisch gesehen ja voll im Zeichen der New Wave. Der klassische Progressive Rock bzw. Artrock der 70er Jahre war sozusagen nicht mehr existent.

Genau in diesem besagten Jahr 1983 veröffentlichte eine junge deutsche Band namens Amenophis ihr gleichnamiges Erstlingswerk. Die Ursprünge der Band reichen bis ins Jahr 1977 zurück, als die beiden Brüder Michael und Stefan Rössmann aus Friedrichshafen am Bodensee eine Band namens Tut Ench Amun gründeten. 1978 benannte man sich jedoch nach einem weiteren ägyptischen Pharao, nach Amenophis. Im gleichen Jahr stieß auch Wolfgang Vollmuth zur Band, der neben dem Bass, der akustischen Gitarre, den Keyboards auch den Gesang übernahm und somit die Triobesetzung komplettierte. 1983 nahmen Amenophis schließlich ihr Debütalbum auf.

Jetzt stellt sich dem interessierten Leser natürlich die Frage, wo die Musik von Amenophis einzuordnen ist. Auf jeden Fall war es das Ziel der Band, einen Stil unabhängig von den damaligen musikalischen Strömungen zu kreieren. Die Musik von Amenophis ist somit voll und ganz in der Tradition des klassischen Progressive Rocks bzw. Artrocks verwurzelt. Irgendwelche Anbiederungen an den damaligen Zeitgeist bzw. frühe Neoprog-Elemente sind nicht vorhanden. Desweiteren kann der Stil von Amenophis auch als sehr eigenständig bezeichnet werden und Gemeinsamkeiten mit den großen Bands der 70er Jahre muß man wirklich mit der Lupe suchen. Ganz entfernt kann man die frühen Anyone´s Daughter und auch Camel als Vergleich heranziehen.

Das Debütalbum enthält überwiegend ruhige und romantische Titel. Besonders prägnant ist das virtuose akustische Gitarrenspiel von Michael Rössmann und Wolfgang Vollmuth. Das einzige Zugeständnis an den damaligen Zeitgeist war die Verwendung der damals gerade modernen Keyboards. Daher wird derjenige, der jetzt Klänge der Hammond, des Moogs oder des Mellotrons erwartet, ein klein wenig entäuscht. Sämtliche Titel sind sehr symphonisch angelegt und überzeugen durch schöne Melodien. Komplexe oder auch etwas rockigere Strukturen sind so gut wie überhaupt nicht vorhanden.

Der Gesang von Wolfgang Vollmuth wird sehr sparsam eingesetzt und ist wahrlich kein prägendes Element. Seine stimmlichen Qualitäten liegen auf jeden Fall unter dem Durchschnitt. Da er sich jedoch gesanglich zurückhält, wird seine Stimme auch nicht als störend empfunden.

Der absolute Höhepunkt des Albums ist der über 24 Minuten lange Titel "The Last Requiem", der in drei Parts unterteilt ist. Das ist so richtig schöne Musik zum Träumen und erinnert mich von der Grundstimmung her ein klein wenig an die französischen Pulsar, obwohl bei Amenophis die sphärischen Elemente fehlen.

Als Bonustracks hat Musea mal wieder einiges ausgegraben. Diese fünf instrumentalen Titel sind noch mehr auf das virtuose akustische Gitarrenspiel ausgerichtet. Der Schlagzeuger und Keyboarder Stefan Rössmann ließ sich während des Komponierens dieser Stücke von der französischen Kultur beeinflussen. Wie bei fast allen Instrumentalstücken merkt man jedoch von dieser Inspiration in der Musik nur wenig. Somit fallen diese Bonusstücke qualitativ wie sooft gegenüber dem eigentlichen Album ab.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass Amenophis ein schönes und eigenständiges Album gelungen ist. Wegen der sehr ruhigen und romantischen Grundstimmung könnten einige Hörer jedoch auch ihre Probleme damit haben. Es hätte an einigen Stellen wirklich nicht geschadet, wenn die Musiker ein wenig mehr aus sich herausgegangen wären. Somit handelt es sich um ein Album für die ruhigen Stunden eines Progfans.

Unter einer veränderten Besetzung nahm man 1987 noch ein ziemlich poppiges Album mit dem Titel "You And I" auf. Seit kurzem gibt es übrigens auch eine eigene Homepage der Band, welche unter der Adresse www.amenophis.net erreichbar ist. Amenophis haben sich jedoch nicht reformiert. Es besteht aber die Möglichkeit, dass es zu einer Veröffentlichung älteren Materials kommt, da man zur Zeit in den Archiven herumstöbert.

Anspieltipp(s): Suntower, The Last Requiem
Vergleichbar mit: frühe Anyone´s Daughter, ein wenig Camel
Veröffentlicht am: 11.5.2002
Letzte Änderung: 11.5.2002
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Scheußliches Cover? Na, da habe ich schon schlimmeres gesehen. Es erinnert mich ein bisschen an das von Rockpommel's Land. Anachronistisch ist es angesichts des Entstehungsjahres auf jeden Fall, ebenso wie die Musik, die man glatt als eine frühe Form des Retro-Prog betrachten könnte. Lediglich die Keyboardklänge weisen darauf hin, dass dieses Album aus einem anderen Jahrzehnt stammt als die offensichtlichen Vorbilder.

Anders als Kollege Horst finde ich übrigens nicht unbedingt, dass die Bonustitel qualitativ abfallen. Die Musik geht hier halt noch mehr in Richtung des lyrischen Akustik-Prog Marke Anthony Phillips (Schlagzeuger Stefan Rössmann ist hier ganz zu Synthesizer und Akustik-Gitarre gewechselt).

1983 hätte ich mir sicherlich alle Finger nach Amenophis geleckt, aber die heute so selbstverständlich gewordenen Informationsquellen gab es halt noch nicht. Wobei im Beiheft zu lesen ist, dass die LP sowieso nur in einigen Läden im Raum Friedrichshafen zu bekommen war. Das erklärt wohl auch, warum nur an die 200 Exemplare davon verkauft wurden.

Heute sehe bzw. höre ich diese Musik etwas nüchterner. Schöne Momente gibt es hier, auf Dauer ist mir das Ganze aber doch etwas zu getragen. Ein bisschen mehr Dynamik hätte hie und da nicht geschadet. Immerhin, in dieser dunklen Zeit zu seinen musikalischen Idealen gestanden zu haben, verdient Respekt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.4.2006
Letzte Änderung: 18.4.2006
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Amenophis

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 You and I 6.00 1

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