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Styx

The serpent is rising

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973
Besonderheiten/Stil: HardRock; Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Wooden Nickel
Durchschnittswertung: 6.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

James Young Guitars, Vocals
Dennis DeYoung Keyboards, Synthesizer, Vocals
John Curulewski Guitar, Synthesizer, Vocals
Chuck Panozzo Bass Guitar, Vocals
John Panozzo Drums, Percussion, Vocals

Gastmusiker

Bill Traut Saxophone on "22 years"

Tracklist

Disc 1
1. Witch wolf 3:58
2. The grove of Eglantine 4:59
3. Young man 4:45
4. As bad as this 6:07
5. Winner takes all 3:06
6. 22 years 3:40
7. Jonas Psalter 4:39
8. The serpent is rising 4:52
9. Krakatoa 1:35
10. Hallelujah Chorus (From Handel's Messiah) 1:31
Gesamtlaufzeit39:12


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Der bereits auf "Styx II" vorgezeichnete kompositorische und stilistische Weg, wird auf "The serpent is rising" konsequent weitergeführt. Sprich Styx agieren vordergründig weniger verspielt, setzen vielmehr auf einen songorientierten Ansatz. Dennoch lockern immer noch einige, leider etwas zu wenige, ausgezeichnete Orgelsoli und komplexe Passagen (hervorragend umgesetzt beim mitreißenden Albumhighlight "Young man", sowie zum Teil im Titelsong), sowie verspielte und klassische Ansätze den Rocksound der Band auf.

Weiterhin befindet sich auch auf diesem Album wiederum eine klassische Adaption. Die Band greift das "Hallelujah" Thema von Händel auf und setzt es passend mit Chor und Kirchenorgel dementsprechend bombastisch und dramatisch um. Bei "The grove of Eglantine" sorgen ein Mix aus Rock und barocken Elementen ebenfalls für eine verspielte, klassische Note. Neben den typischen Styx Rockern (z.B. "Witch wolf", "Winner takes all", "22 years"), sorgt wiederum John Curulewski für recht ungewöhnliche Einfälle. "As bad as this" präsentiert sich im zweiten Teil als humorvolle Blödelnummer, während "Krakatoa" ein recht experimentelles Stück mit Stimmverfremdungen darstellt. Curulewski entlieh sich bei der Untermalung einem Riff vom Elektronik Duo Beaver / Krause, welches interessanterweise der Filmmacher George Lucas viele Jahr ebenfalls verwendete, um die gleiche Passage als Untermalung für das THX Theater Sound System zu verwenden.

Doch trotz der Straffung mancher Ideen, sowie deutlich mehr straightem Rockeinfluss, erreicht "The serpent is rising" leider dennoch nicht ganz das Niveau der beiden ersten Alben. Dennoch insgesamt ein mehr als ordentliches Album.

Anspieltipp(s): Young man, The serpent is rising
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.3.2007
Letzte Änderung: 3.3.2012
Wertung: 7/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 2 von 2)


Legt man „The Serpent Is Rising“ ein, das dritte Album der amerikanischen Band Styx, dann hört man bereits nach den ersten Tönen und Takten, welche Art der Musik den Hörer auf diesem Album erwartet, was auf dieser Platte Programm ist: Rock. Oftmals etwas härter und meistens dem Mainstream zugehörig. Bezeichnend dafür stehen gleich die ersten beiden Titel „Witch Wolf“ und „The Grove Of Eglantine“. Gleiches gilt für „Winner Takes All“, „22 Years“ und „Jonas Psalter“. Das kann mitunter ganz nett klingen, besonders wenn es dabei schöne Instrumentalpassagen zu hören gibt wie bei den Titeln „The Grove Of Eglantine“ und „Jonas Psalter“, etwas wirklich Besonders ist das allerdings alles nicht.

Da klingen „Young Man“, durch einen tollen Orgeleinsatz und die verschiedenen, ineinander geflochtenen Teile, sowie das Titelstück „The Serpent Is Rising“ durch dessen Rhythmus- und Stilwechsel schon wesentlich interessanter und deutlich gelungener.

Der Titel „As Bad As This“ besteht eigentlich aus zwei Liedern. Jenem mit genau diesem Namen, akustisch instrumentiert und ein wenig bluesig angehaucht. Nach drei Minuten und fünfundvierzig Sekunden geht das Lied schließlich in einen weiteren Song mit dem Namen „The Plexiglas Toilet“ über. Ein Hidden Track mitten auf dem Album, in den Credits jedoch nie erwähnt. Da gibt es dann einen Calypso-Sound à la Harry Belafonte zu hören und man bekommt unter anderem folgenden Text dargeboten: „Don't sit on the Plexiglas toilet - Said the momma to her son - Wipe the butt clean with the paper - Make it nice for everyone - But don't sit down on the Plexiglas toilet yeah.” Wahnsinn, was manchen Leuten so einfällt. Dazu sei angemerkt, dass die Musik sich hier qualitätsmäßig restlos dem Text angleicht.

Blieben noch die letzten beiden, kurzen Lieder. „Krakatoa“ ist nur noch experimentell und den „Hallelujah Chorus“ hätte es wahrlich auch nicht mehr benötigt, um das Album richtig schlecht abzuschließen.

Fazit: Der Rock, der auf „The Serpent Is Rising“ zu hören ist, ist durchaus okay. Leider aber auch nicht mehr. Die kurzen Instrumentalpassagen sind meistens diejenigen Stellen, die am ehesten begeistern können. Für Rock-Fans sicher ein geeignetes Album, für Fans progressiver Musik allerdings nur an ganz wenigen Stellen geeignet. Dieses „Schmachtende“ und allzu Süßliche, was später noch auf einigen Scheiben der Band zu hören sein wird, dies fehlt hier aber glücklicherweise noch völlig.

Anspieltipp(s): Young Man, The Serpent Is Rising
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.11.2012
Letzte Änderung: 21.11.2012
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Styx

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Styx 8.00 2
1973 Styx II 7.00 2
1974 Man of miracles 5.00 1
1975 Equinox 9.00 1
1976 Crystal Ball 8.00 1
1977 The Grand Illusion 10.33 3
1978 Pieces of Eight 10.50 2
1979 Cornerstone 5.00 2
1980 Paradise Theater 10.00 2
1983 Kilroy Was Here 3.00 1
1984 Caught In The Act 11.00 1
1990 Edge Of The Century 4.00 1
1997 Return To Paradise 10.00 1
1999 Brave New World 6.50 2
2000 Arch allies - Live at Riverport 8.00 1
2001 Styxworld Live 2001 9.00 2
2003 Cyclorama 9.50 4
2005 Big Bang Theory 6.00 2
2005 The complete Wooden Nickel Recordings - 1
2006 One with everything 9.00 1

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