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Ulan Bator

OK:KO

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: instrumental; Postrock; RIO / Avant
Label: Ursula minor
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Amaury Cambuzat Guitars, E-Piano, Electronics, Samples, Voice
Olivier Manchion Bass, Keyboards, Electronics, Samples, Voice
Matteo Dainese Drums, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Let go ego! 13:05
2. Ruobmat ed esueuoj al 7:38
3. Hiver 4:50
4. Attack 2:46
5. Hemisphere 11:34
6. Hair ov dog 7:44
7. La joueuse de tambour 6:42
8. OK:KO 11:20
Gesamtlaufzeit65:39


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"OK:KO" versammelt - der ähnliche Titel deutet es schon an - Material, welches direkt auf das Album "ego:echo" bezug nimmt. Es gibt hier einmal Live-Versionen zweier Nummern von "ego:echo" ("Hemisphere" und "La joueuse de tambour"), zwei instrumentale Alternativversionen von Albumtracks ("Let go ego!" und "Hiver") und schließlich vier Nummern, die den Sessions zum eben erwähnten Studioalbum entstammen (die aber nicht auf dem Album gelandet sind), bzw. die einfach im selben Zeitraum wie die Nummern von "ego:echo" aufgenommen wurden ("Ruobmat ed esueuoj al", "Attack", "Hair ov dog", "OK:KO"). Auch die Studiotracks wurden unter Live-Bedingungen eingespielt.

Mit "OK:KO" betreiben Ulan Bator somit eine Art von Resteverwertung. Im Vergleich zu "ego:echo" wird hier natürlich nichts Neues geboten. Schrägen, kalt dahinrumpelnden Postrock gibt es auf die Ohren, etwas schlichter und karger (alles wurde ja live eingespielt), aber auch noch kantiger und sperriger. Allerdings wirkt vieles auf diesem Album auch unfertig, noch nicht endgültig auskomponiert, wie Mitschnitte von Proben und Testläufen, worum es sich ja im Prinzip auch handelt. Das merkt man auch im Vergleich mit den beiden Live-Nummern, die wesentlich kompletter und runder wirken, nicht zuletzt auch wegen des vorhandenen Gesanges. Trotzdem gibt es auch unter den Demonummern recht bemerkenswerte Momente, z.B. im beeindruckend wirren Durcheinander von "Hair ov dog", oder dem gewaltig dröhnenden Titeltrack, der wie eine gigantische Skulptur aus gefrorenem Klang die Scheibe beschließt.

"OK:KO" ist im Prinzip nur eine interessante Sammlungsergänzung für den Fan, bzw. Postrock-RIO-Freaks, die "ego:echo" sehr schätzen. Als Einstig in die kalten Klangwelten von Ulan Bator ist das Album dagegen denkbar ungeeignet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.3.2007
Letzte Änderung: 8.3.2007
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ulan Bator

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1997 Végétale 12.00 1
2000 ego:echo 11.00 1
2017 Stereolith 11.50 2

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