SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
27.5.2017
Hominido - Alados
26.5.2017
Heron - You Are Here Now
Stefano Giannotti / Salvo Lazzara - La vostra ansia di orizzonte
Nad Sylvan - The Bride said No
25.5.2017
Thinking Plague - hoping against hope
Damanek - On Track
Mike Oldfield - Amarok
24.5.2017
Starchitect - Shift
Amorphis - Elegy
Fish - Sunsets on Empire
23.5.2017
Shamblemaths - Shamblemaths
Zauss - Trittico Immer All Over
Kaprekar's Constant - Fate Outsmarts Desire
Tussk - Tussk
22.5.2017
Free Salamander Exhibit - Undestroyed
Expired Utopia - Expired Utopia
Mike Oldfield - Crises
Mumpbeak - Tooth
ARCHIV
STATISTIK
23476 Rezensionen zu 16037 Alben von 6224 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Pendragon

Past And Presence (DVD)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: live; DVD; Neoprog
Label: Metal Mind Productions
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nick Barrett Gesang, Gitarre
Clive Nolan Keyboards, Backgroundgesang
Peter Gee Bass, Backgroundgesang
Joe Crabtree Schlagzeug

Gastmusiker

Julian Baker Saxophon, Gitarre, Tambourine, Backgroundgesang
John Barnfield Keyboards
Rik Carter Keyboards, Backgroundgesang

Tracklist

Disc 1
1. Higher Circles
2. The Pleasure Of Hope
3. Leviathan
4. Victims Of Life
5. Armageddon
6. Fly High Fall Far
7. Excalibur
8. Please
9. Oh Divineo
10. Alaska
11. Dark Summer´s Day
12. Circus
13. The Black Knight
14. 2AM
15. Stan And Ollie


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Bereits mit And Now Everybody To The Stage... (DVD) hatten Pendragon eine sehr professionell aufgemachte DVD veröffentlicht, die im polnischen Kattowitz aufgenommen wurde und einen stimmungsvollen Überblick auf die Karriere des britischen Neoprog-Urgesteins bot. An gleicher Stelle fand sich die Formation um Gitarrist und Sänger Nick Barrett am 31.10.2006 erneut ein, um eine musikalische Reise in die Anfangszeit der Band zu wagen. Im Mittelpunkt der jetzt vorliegenden Live-DVD steht das The Jewel-Album aus dem Jahr 1985, das in seiner Gänze dargeboten wird und zusammen mit einigen Titeln des noch älteren Minialbums "Fly High Fall Far" eine nostalgische Rückbesinnung auf die Zeiten des britischen Prog-Revivals der ersten Hälfte der 80er Jahre markiert.

Während der dynamische Einstieg "Higher Circles" die Formation noch im aktuellen Line-Up präsentiert, räumt Clive Nolan kurz darauf seinen Platz, um einem ruhigen Abend entgegen zu blicken. Auf der anderen Seite der Bühne wurde ein zweiter Keyboardturm mit einem Moog-Synthesizer aufgebaut, den ab dem zweiten Song "The Pleasure Of Hope" ein gewisser Mr. John Barnfield bedient, der in den frühen 80er Jahren zum Line-Up gehörte. Mit schönen Keyboardfanfaren reiht er sich nahtlos in die Reihen der aktuellen Besetzung ein. Als ob der harmonieverliebte und süßlich-melodische Neoprog absolut auf der Höhe der Zeit wäre, wird diese Spielart in andächtiger Manier voller Enthusiasmus dargeboten. Den Mannen um Nick Barrett gelingt es ohne jeden Zweifel, sich mit ihrem verspielten Melodic-Prog-Sound in die Herzen der anwesenden Konzertbesucher zu spielen.

Neben den so typischen Schwelgereien kommt auch mal ein etwas rockiger Ansatz zum Tragen. Wie selbstverständlich darf im kultigen Instrumental "Excalibur" von Seiten des Publikums rhythmisch mitgeklatscht werde, also das wahre Grauen für so manchen Progpuristen. Bei "Victims Of Life" betritt ein gewisser Julian Baker die Bühne, der als Gründungsmitglied der Band vorgestellt wird. Unter dem damaligen Namen Zeus Pendragon hatte man sich im Jahr 1978 im Städtchen Stroud formiert, um anfangs Titel von Rockgrößen wie Jimi Hendrix, Led Zeppelin und Santana zu covern. Leider steht der Mann im schwungvollen "Victims Of Life" etwas hilflos auf der Bühne und lächelt mit einer Tambourine "bewaffnet" fröhlich vor sich hin. Sporadisch unterstützt er Nick Barrett gesanglich ein wenig.

Mit dem Titelsong der EP "Fligh High Fall Far" löst Rik Carter seinen Vorgänger John Barnfield an den Tasten ab. Im romantischen "Alaska" präsentiert sich der Gründungsvater Julian Baker ein wenig unerwartet an der Gitarre und greift nachfolgend auch zum Saxophon, dem er stimmungsvolle Töne entlockt. Erst mit dem Klassiker "The Black Knight" kehrt Clive Nolan an sein Tastenarsenal zurück, ehe im finalen "Stan And Ollie" alle drei Keyboarder zusammen mit Julian Baker am Saxophon zum großen Finale blasen.

Zum Bonusmaterial gehört unter anderem ein Interview mit Nick Barrett und Ex-Keyboarder John Barnfield, in dem der Bandboss unter anderem auf die heutige Progszene angesprochen Riverside und Pure Reason Revolution seine Hochachtung ausspricht. Die Fans der seligen 80er Jahre Neoprogherrlichkeit kommen bei diesem Livedokument auf jeden Fall auf ihre Kosten und können hochmelodischen Klanggebilden frönen, ohne sich dafür schämen zu müssen. Allen Unkenrufen zum Trotz hat es die Band verstanden, gerade im Fall ihres älteren Songmaterials mit einer emotionalen Feinfühligkeit in den Melodien zu glänzen, was grundehrlich und ungekünstelt auf die Spitze getrieben wurde.

Anspieltipp(s): Excalibur, Alaska
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.5.2007
Letzte Änderung: 11.5.2007
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pendragon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 The Jewel 9.00 2
1986 9:15 Live 8.00 1
1988 Kowtow 8.00 1
1991 The World 7.50 2
1991 The rest of 4.00 1
1993 The Window Of Life 9.00 4
1993 The very very bootleg 4.00 1
1994 Fallen Dreams and Angels 6.50 2
1995 Utrecht...The final frontier 7.00 1
1996 As Good As Gold 7.00 1
1996 The Masquerade Overture 10.50 2
1997 Live in Krakow 1996 7.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 2 4.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 1 8.00 1
2000 The History: 1984-2000 8.00 1
2001 Not of this world 9.50 2
2002 Acoustically challenged 7.00 1
2005 Believe 6.75 4
2006 And Now Everybody To The Stage... (DVD) 11.00 1
2008 Pure 9.00 4
2009 Concerto Maximo (DVD) 9.00 1
2011 Passion 8.00 4
2012 Out Of Order Comes Chaos (DVD) 9.00 1
2013 Out of Order Comes Chaos 9.00 1
2014 Men Who Climb Mountains 9.67 3
2017 Masquerade 20 (DVD) 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum