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Museo Rosenbach

Zarathustra

(Siehe auch: Leitfaden "Italienischer Prog der 70er Jahre")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Ricordi
Durchschnittswertung: 11.5/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Enzo Merogno Gitarre
Alberto Moreno Bass
Giancarlo Golzi Schlagzeug
Pit Corradi Mellotron, Orgel(Hammond), E-Piano(Farfiso)
Stefano Galifi Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Zarathustra

1. L´ultimo uomo 3:57
2. Il re di ieri 4.48
3. Al di la bene e del male 2.39
4. Superoumo 6.25
5. Il tempio delle clessidre 2.52

2. Degli uomini 4:01
3. Della natura 8:24
4. Dell´eterno ritorno 6:15
Gesamtlaufzeit39:21


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 4)


"Zarathustra" gehört zu den Klassikern des italienischen progressiven Rock der frühen Siebziger. Zu dem etwa 20-minütigen, in sechs Teile unterteilten Titelsong kommen drei etwas kürzere Stücke (6 bis 8 Minuten). Das ganze Album wird von Orgel und Mellotron dominiert, die mal eher sanft, mal symphonisch-bombastisch gespielt werden. Die Gitarre ist bisweilen recht "heavy".

Im Vergleich zu anderen italienischen Progbands dieser Zeit wie PFM sind Museo Rosenbach stärker an angelsächsischen Vorbildern orientiert, haben aber dennoch ihren ganz eigenen Stil. Für Freunde des symphonischen Prog unbedingt zu empfehlen.

Anspieltipp(s): Zarathustra, Dell'Eterno Ritorno
Vergleichbar mit: ELP, Genesis
Veröffentlicht am: 9.5.2002
Letzte Änderung: 9.5.2002
Wertung: 12/15

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Von: Udo Gerhards (Rezension 2 von 4)


Also, um eins klarzustellen: "Zarathustra" ist eine grossartige Platte. Museo Rosenbach sind mit viel, viel Druck zu gange. Fast heavy krachen die Gitarre und auch die Rhythmus-Abteilung treibt immer wieder ordentlich vorwärts, und zwischendrin wird aus auch öfter mal auf unnachahmlich italienische Art und Weise lyrisch und sanft. Von daher: uneingeschränkt empfehlenswert und auf jeden Fall hochklassisch.

Nichtsdestotrotz möchte ich kurz begründen, warum ich glaube, dass Museo Rosenbach nicht ganz an die Brillianz von Banco und PFM in ihren besten Momenten heranreichen: einfach, weil sie soundmässig nicht ganz so flexibel sind (dort haben die vorgenannten Bands einfach eine breitere Palette zur Verfügung, instrumenten-mässig, kompositorisch) und nicht ganz die Rafinesse und kompositorische Tiefe / Vielschichtigkeit erreichen wie jene, die schwereloser zwischen Klassik, Jazz, Bombast, Chanson hin und her schalten.

Trotzdem sind Museo Rosenbach immer noch grandios und jedem Freund des Italo-Sounds sehr zu empfehlen, insbesondere, wenn es auch mal ein bisschen rockiger sein darf.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.5.2002
Letzte Änderung: 24.5.2002
Wertung: 11/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 3 von 4)


Wer sich regelmäßig auf LP-Börsen herumgetrieben hat, wird es wissen: Je seltener eine LP war, um so besser war auch die darauf zu findende Musik (was mitunter daran liegen mochte, daß die wenigsten die Musik tatsächlich zu Ohren bekommen hatten bzw. die, die die LP tatsächlich hatten, natürlich entsprechend stolz darauf waren). Gerade aus Italien kamen eine Ganze Reihe von "legendären" Raritäten, die schwer gesucht waren. Museo Rosenbachs "Zarathustra" gehörte da unbedingt mit dazu. Ich hatte weder das Glück (?) noch das Geld, die Original-LP zu erstehen, und später, als das Teil dann relativ leicht auf CD zu bekommen war, fehlte mir das Interesse. Doch da BMG-Ricordi dieses Jahr (2003) das Werk mit schönem Mini-LP-Klappcover wiederveröffentlicht hat, habe ich dann doch noch zugeschlagen.

Und? Ja, nun ... schlecht ist diese Musik nicht, aber so grandios, wie man hätte denken können, ist sie meiner Meinung nach auch nicht (Klassiker?). Ich muß mich wohl Udo anschließen: An Banco, PFM, Arti & Mestieri oder Il Balletto di Bronzo kommen Museo Rosenbach nicht heran. Da fehlt es an Vielschichtigkeit, Abwechslung und Flexibilität. Die Musik ist ziemlich hardrock-lastig und klingt wie diverse britische "Prog"-Bands derselben Zeit (Clear Blue Sky, May Blitz, T2 z.B.), die sich progressiv nannten (oder von Kritikern oder PR-Managern dieses Label aufgedrückt bekamen), sich aber eigentlich eher in keyboardlastigen Hard- und Bluesrockgefilden bewegten (so à la Deep Purple plus Mellotron). Zudem nervt mich Galifis Gesang! Etwas aufdringlich, fast affektiert wirkt er (wie ein Hardrock-Shouter eben) - aber dieses Problem habe ich mit vielen italienischen Sängern. Also, eine gute Scheibe, ja, aber vom Stuhl hauen tut mich "Zarathustra" nicht. Museo Rosenbach gehörten vielleicht eher in die Seria B des Italoprogs.

Anspieltipp(s): Superoumo
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.5.2003
Letzte Änderung: 8.8.2008
Wertung: 10/15

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Von: Horst Straske @ (Rezension 4 von 4)


Nicht ohne Grund gilt "Zarathustra" von Museo Rosenbach als einer der Meilensteine des italienischen Progressive Rocks der 70er Jahre. Die Band hatte sich der druckvollen und rockigen Variante der symphonischen Rockmusik verschrieben, wobei ihr der Spagat vom ungeschliffenen Hardrock zum eher intellektuell geprägten, komplexen Rock mit Bravour gelungen ist. Kaum ein anderes Werk vermag solch einen Einklang zwischen harten Gitarrenriffs und weichen Mellotronteppichen zu entfalten. Traumhaft!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.5.2003
Letzte Änderung: 2.8.2013
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Museo Rosenbach

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1992 Live ´72 9.00 1
1992 Rare and unreleased 10.00 1
2000 Exit 2.00 1
2012 Zarathustra - Live In Studio 13.00 1
2013 Barbarica 12.00 1
2014 Live in Tokyo 11.00 1

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