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Supertramp

Breakfast In America

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Rock / Pop / Mainstream
Label: A&M
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rick Davies Piano, Keyboards, Harmonica, Vocals
Roger Hodgson Piano, Guitar, Keyboards, Vocals
John Helliwell Woodwinds, Sax, Vocals
Douglas Thomson Bass
Bob Siebenberg Drums

Tracklist

Disc 1
1. Gone Hollywood 5.19
2. The Logical Song 4.11
3. Goodbye Stranger 5.51
4. Breakfast In America 2.40
5. Oh Darling 3.49
6. Take The Long Way Home 5.09
7. Lord Is It Mine 4.10
8. Just Another Nervous Wreck 4.26
9. Casual Conversations 2.59
10. Child Of Vision 7.26
Gesamtlaufzeit46:00


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Mit dem im Frühjahr 1979 erschienenen Breakfast in America hatten sich Supertramp endgültig zur Popband verwandelt. Mit The Logical Song ist ihr kommerziell erfolgreichster Song enthalten, auch der Titelsong gehört zu ihren bekanntesten Stücken.

Nun kann man darüber streiten, ob Supertramp überhaupt je zum Progressive Rock gehört haben; obwohl, eigentlich gibt es da nicht viel zu streiten, denn - abgesehen vielleicht vom Debüt - gehörten sie trotz progressiver Ansätze insbesondere auf Crime of the Century und Even in the Quietest Moments (und später auf Brother Where You Bound) allenfalls in den Randbereich des Prog.

Was kann man also zu Breakfast in America sagen, außer dass perfekte Popmusik bietet? Angesichts unzähliger gesichtsloser Popproduktionen, die heutzutage die Musikwelt überschwemmen, muss man natürlich konstatieren, dass Supertramp hier ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Sound kreiert bzw. verfeinert haben. Das im Stakkato hämmernde E-Piano, Hodgsons Falsett-Stimme (mit der er es hier manchmal übertreibt, wenn er als zweiter Sänger in Rick Davies’ Songs agiert [Nachtrag 03/2016: ein Leser hat mich vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass es sich in diesen Fällen um Davies selbst handelt. Ein Blick auf die DVD Live In Paris '79 bestätigt das.]), die typische Melodieführung der Songs - das alles hebt die Musik aus der üblichen Einheitspopsoße heraus. Und schließlich zeigt sich hie und da, dass die progressiven Ansätze früherer Alben nicht ganz verschwunden sind: neben Child of Vision ist es vor allem das einleitende Gone Hollywood, das deutlich macht, dass sich Eingängigkeit und Abwechslungsreichtum nicht ausschließen müssen. Mit dem unerträglich schmalzigen Lord is it mine gibt es allerdings auch einen kompletten Ausfall.

Sicher, das ist kein Album, das unbedingt auf einer Seite besprochen werden muss, die dem Progressive Rock gewidmet ist. Um aber die Diskographie zu vervollständigen (zumindest die klassische Phase der Band), soll es noch aufgenommen werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.10.2015
Letzte Änderung: 4.3.2016
Wertung: 9/15
als Pop-Album betrachtet sicherlich mehr

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Supertramp

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Supertramp 12.50 2
1971 Indelibly Stamped 7.00 1
1974 Crime of the Century 12.33 3
1975 Crisis? What Crisis? 9.00 1
1977 Even In The Quietest Moments 10.00 1
1980 Paris 11.00 1
1982 ...Famous Last Words 5.00 1
1985 Brother Where You Bound 12.00 1
1987 Free As A Bird 2.00 1
1988 Live '88 2.00 2
1997 Some Things Never Change 8.33 3
2001 Is Everybody Listening? 11.00 1
2002 Slow Motion 6.00 1
2015 Live In Paris '79 - 1

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