SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
Zelinka - Zelinka
Arabs in Aspic - Syndenes Magi
16.9.2017
Papir - V
Filter-Kaffee - 100
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Poisson Soluble
15.9.2017
Pure Reason Revolution - Hammer and Anvil
Igorrr - Savage Sinusoid
Mystery - Second Home - Live at the ProgDreams V (DVD)
ARCHIV
STATISTIK
23872 Rezensionen zu 16311 Alben von 6334 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Mike Oldfield

Voyager

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: Folk
Label: WEA
Durchschnittswertung: 9/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield
Maire Breatnach
Noel Eccles
Liam O'Flynn
Sean Keane
Matt Molloy
John Myers
Davy Spillane
Pat Walsh
London Voices Choir
Highland Pipers
London Symphony Orchestra

Tracklist

Disc 1
1. The Song Of The Sun 4:32
2. Celtic Rain 4:40
3. The Hero 5:01
4. Women Of Ireland 6:27
5. The Voyager 4:23
6. She Moves Through The Fair 4:05
7. Dark Island 5:43
8. Wild Goose Flaps Its Wings 5:03
9. Flowers Of The Forest 6:01
10. Mont St. Michel 12:18
Gesamtlaufzeit58:13


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


Beim ersten Hören konnte ich dieser CD noch nicht so viel abgewinnen, die Musik erschien mir zu seicht. Mittlerweile halte ich "Voyager" aber doch für etwas unterschätzt.

"Voyager" ist stark von irischer/britischer Folklore beeinflusst; die Hälfte der Stücke greift auf traditionelle Melodien zurück, darunter so populäre Sachen wie "She moves through the fair" und "The Flowers of the Forest". Wer sich mit Folk(-Rock) beschäftigt, ist diesen Songs bestimmt schon einmal begegnet. Schließlich sind (neben anderen Gastmusikern) mit Sean Keane und Matt Molloy zwei Vertreter der irischen Folk-Veteranen The Chieftains dabei. Neben Oldfields Gitarre stehen dann auch die Folk-typischen Instrumente Dudelsack und Blechflöte im Vordergrund.

Oldfields Gitarrenspiel ist auf "Voyager" viel "sanfter" als sonst, es fehlt sein typisch "kratziger" Sound. Andererseits zeigt er hier mal wieder sein Können auf der Akustik-Gitarre.

Insgesamt kommt "Voyager" sicher nicht an Oldfields Meisterwerke wie "Amarok" ran, aber hörenswert ist es allemal, was man ja nicht von allen seinen jüngeren Werken sagen kann.

Anspieltipp(s): Wild Goose flaps its Wings, Mont St. Michel
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.5.2002
Letzte Änderung: 10.5.2002
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Oliver Mensing (Rezension 2 von 3)


Bereits in den Siebzigern zeigte sich auf Werken wie Ommadawn oder Singles wie In Dulci Jubilo oder Portsmouth Oldfield's Hang zum traditionellen Folk. Mit Voyager lieferte Mike seine wohl folklastigste Arbeit ab. Allein fünf der zehn Stücke sind Traditionals die Oldfield für Voyager neu arrangiert hatte. Dazu kommt The Song Of The Sun von Bieito Romero. Lediglich vier Tracks entstammen MO's Feder, wovon der Longtrack Mont St. Michel sicherlich den interessantesten darstellt. Bei diesem Stück wird Oldfield vom Londoner Symphonie Orchester unterstützt, was dem Song eine schon fast soundtrack-mäßige Stimmung verleiht. Mont St. Michel würde wunderbar zu Filmen wie Braveheart oder Rob Roy passen. Insgesamt gesehen ist Voyager - wie The Songs Of Distant Earth von 1994 - eher ein Album zur Hintergrundbemalung als zum intensiven Zuhören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Bei Voyager muss man als Oldfield-Hörer vielleicht nicht gerade seine Ohren völlig neu justieren, aber ein wenig Eingewöhnungszeit braucht man schon. Gewiss; Oldfield hat auch früher schon immer mal wieder folkige Stücke gespielt. Die kamen aber oftmals eher etwas flotter daher. Hier geht es sehr ruhig zu und her; Jochens seicht hört sich vielleicht ein bisschen hart an, trifft aber teilweise schon zu.

Aber. Die Platte hat ihre Qualitäten. Ich persönlich mag irische und keltische Folklore. Die Musik hat eine gewisse Traurigkeit und Wehmütigkeit und man fühlt beim Hören unendliche Weiten, unberührte Natur und Frieden.

Das Stück, welches dieses Gefühl wie kein anderes vermittelt, ist "Woman of Ireland". Ich mag Oldfields Interpretation. Ich möchte aber an dieser Stelle auf die ultimative Version verweisen, die von Kate Bush (Album: Common Ground - Voices of Modern Irish Music) gesungen wird. Die rührt zu Tränen.

Das Gedicht Mná na hÉireann (Woman of Ireland) wurde im 18. Jahrhundert von Peadar Ó Doirnín geschrieben und handelt von einer edlen, schönen irischen Frau, die unter den Plünderungen eines englischen Herren leidet und die darüber sinniert, warum ihr niemand hilft. Die Musik dazu wurde 1968 von Seán Ó Riada, einem der wichtigsten Komponisten des Revivals traditioneller irischer Musik, geschrieben.

"She moves through the Fair" kennt man natürlich als durch die 80er Jahre geprägter Musikhörer von den Simple Minds und ihrem Stück "Belfast Child". Oldfields Version ist im besten Sinne des Wortes wunderschön. Flöte, Gitarre und Streicher in Perfektion.

In "Mont St. Michel" (treffender Titel; die Bretagne ist ja keltisch geprägt) verschmelzt Oldfield alle typischen Attribute des keltischen Stils und schafft ein interessantes Werk, welches ein wenig an die Stepptanz-Projekte "Riverdance" und "Lord of the Dance" erinnert.

Insgesamt ein gelungenes Album, welches im Vergleich zu den Oldfield-Alben, die danach kommen, reinster Balsam auf die Seele ist. Für besinnliche Abende wärmstens empfohlen.

Anspieltipp(s): Woman of Ireland (von Kate Bush)
Vergleichbar mit: zahlreichen Keltica-Samplern
Veröffentlicht am: 25.9.2014
Letzte Änderung: 25.9.2014
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1975 Ommadawn 13.00 5
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 12.00 2
1980 QE2 9.33 3
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1984 Discovery 6.75 4
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1992 Tubular Bells II 10.33 3
1993 Elements - 1
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 1.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.67 3

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum