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Porcupine Tree

Signify

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: Psychedelic
Label: Delerium
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Steve Wilson Gesang, Gitarre, Keyboards
Richard Barbieri Keyboards
Colin Edwin Bass
Chris Maitland Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Bornlivedie 1:41
2. Signify 3:26
3. Sleep of no Dreaming 5:24
4. Pagan 1:34
5. Waiting Phase One 4:24
6. Waiting Phase Two 6:15
7. Sever 5:30
8. Idiot Prayer 7:37
9. Every Home is Wired 5:08
10. Intermediate Jesus 7:29
11. "Light Mass Prayers" 4:28
12. Dark Matter 8:57
Gesamtlaufzeit61:53
Disc 2
1. Wake as gun   (CD2 der Doppel-CD-Version) 3:29
2. Hallogallo 3:37
3. Signify 3:27
4. Waiting 6:56
5. Smiling not smiling 3:49
6. Wake as gun II 2:06
7. Neural rust 5:53
8. Dark origins 6:54
9. Sever tomorrow 6:04
10. Nine cats 4:08
Gesamtlaufzeit46:23


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


"Signify" zeigt nach den ausladenden Psychedelic-Orgien des Vorgängers "The Sky Moves Sideways" eine teilweise Hinwendung zu einem stärker songorientierten Stil. Nach der Klangcollage "Bornlivedie" setzt das instrumentale Titelstück gleich ungewohnt rockige Akzente mit (relativ) harten Gitarren und treibendem Rhythmus. "Sleep of No Dreaming" ist schon eher ein typischer Porcupine Tree Song, aber deutlich kompakter als ihre früheren Werke.

Ein Song wie "Waiting Phase One" zeigt bereits den Stil, der spätere Porcupine Tree Scheiben wie "Lightbulb Sun" prägt: eine eingängige Melodie mit effektvollem Gitarrenspiel kombiniert. "Waiting Phase Two" beginnt zunächst mit Ambient-ähnlichen elektronischen Klängen, entwickelt sich dann aber zu einem sehr dynamischen Stück, wieder mit schönen Gitarreneffekten.

Nach dem rockigen "Sever" folgt mit "Idiot Prayer" ein Instrumentalstück, das ähnlich wie "Waiting Phase Two" zunächst mit sanften elektronischen Klängen beginnt, um dann in einen treibenden Rhythmus zu wechseln. "Every Home is Wired" zeigt dann wieder die songorientierte, ruhige Seite von Porcupine Tree. Es folgen zwei Instrumentaltitel, "Intermediate Jesus" mit sehr schöner psychedelischer Gitarre, und "Light Mass Prayers", ein von Schlagzeuger Chris Maitland (hier mal an den Keyboards) komponiertes Ambient Stück.

Mit "Dark Matter" klingt das Album dann ruhig und getragen aus. Sehr zu empfehlen!

Anspieltipp(s): Waiting Phase One & Two, Intermediate Jesus
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.5.2002
Letzte Änderung: 9.1.2005
Wertung: 11/15

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Von: Piotre Walter @ (Rezension 2 von 3)


Nachdem die neueren Outputs aus dem Hause Wilson und Co. mich doch emotional nicht mehr so erreichen und Atmosphäre in Routine zu versinken droht, habe ich mal wieder Signify ausgegraben, ein höchst interessantes Album, das die beiden Stile der Band verbindet.

Signify - die Geburtsstunde des heutigen PT-Stils, dem songorientierten Art-Rock mit psychedelischem Einschlag. Es finden sich aber noch viele Einflüsse aus der Zeit der ausufernden floydlastigen Instrumentals, die in The Sky Move Sideways ihren Höhepunkt fanden. Ein Album (The Sky) welches sich wie eine Art Wish you were here mit Turbo und 300 PS anfühlt. Mit Signify kam der stilistische Bruch hin zum songorientierteren alternative Art-Rock. Interessanterweise fließen die Stile, wie die Songs des Albums, homogen ineinander über und laden einen ein, zu einem interessanten Trip in den Kosmos von Porcupine Tree.

Signify hat eigentlich schon alle Elemente der Nachfolgeralben, geht aber als Vorläufer des Meisterwerks Lightbulp Sun (welches noch einen Schuss Britpop dazugibt) etwas unter. Wie ich finde zu unrecht.

Nachdem Intro einer Collage in der man unter sphärischen Klängen aufgefordert wird, die Füße hochzulegen, zu relaxen und sich auf eine musikalische Reise zu begeben, kommt mit dem rockigen Titelstück doch quasi die Urversion von "In Absentia" daher. Wer sagt denn eigentlich die harte Hardrock-Attitüde hätte es erst ab 2003 gegeben?

Mit Sleep of no Dreaming, einem getragenen Bombastrock-Track und Waiting Phase One hat man klassische PT-Stücke die eigentlich auf keiner neueren PT-Scheibe als andersartig auffallen würden. Waiting Phase Two konterkariert dann seinem Bruder und ist ein psychedelischer, ambientnaher, treibender Instrumentalsong.

Sever ein langsamer, düsterer Rocksong - auffällig die bombastige Gitarre, die auch hier schon recht hart und rozzig klingt. Idot Prayer schlägt in die gleiche Kerbe wie Waiting Phase Two und hat eine enorme Dynamik in der 2. Hälfte. Ich fühle mich auch an das Album Voyage 34 erinnert. aber einfach einfach reifer, besser und überzeugender.

Every Home eine atmosphärisch dichte Ballade dominiert von akkustischer Gitarre - auch ein typisches Element des neuen PT-Stils. Die beiden folgenden Instrumentals wildern im jazzig-düsteren Kosmos der Floydjahre und haben etwas meditatives und sessonhaftes.

Remastered Ausgabe: Die Zusatz-CD besteht aus Demos, die die Band zwischen 1995-1996 aufgenommen hat. Aber ähnlich wie beim Album Recordings bekommt man hier kein Füllmaterial sondern ein feines komplettes Album, welches der eigentlichen CD das Wasser reichen kann.

Fazit: Über 100 Minuten - Best of both worlds, - Alternative Rock meets Pink Tree - was will man mehr?

Anspieltipp(s): Signify, Sleep of no Dreaming, Waiting Phase 1+2, Idiot Prayer
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.3.2012
Letzte Änderung: 11.3.2012
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Im Gegensatz zu Kollege Walter habe ich die alten PT-Scheiben gerade wegen eines Wilson-outputs wieder aufgelegt und zwar wegen des grandiosen Get All You Deserve. Ich nehme es vorweg: Signify löst bei mir nicht dieselbe Begeisterung aus wie die Live-DVD, macht aber dennoch Spass.

Die Hardrock-Attitude hat es tatsächlich auch schon hier gegeben, wenn auch praktisch nur im Titelstück. Es gab sie aber übrigens auch schon auf dem Vorgänger im Stück Dislocated Day. Ansonsten sind die Stücke hier zwar sanft songorientierter als früher, seine besten Momente hat das Album aber immer noch da, wo Wilson und seine Mitstreiter lange, ausufernde Psychedelic-Jams zelebrieren, wie in Waiting Phase I & II, die den Höhepunkt des Albums darstellen. Dabei finde ich PT immer dann spannend, wenn sie den Pink Floyd-Anteil, wie er exemplarisch zum Beispiel in den ersten beiden Teilen des Stückes "The Sky moves sideways Phase I" vorkommt, zurückfahren und rockig-treibender werden (wie im dritten Teil desselben Stückes).

Stark ist auch das erst sphärische, dann pumpende Idiot Prayer. Insgesamt finde ich den Art-Rock Anteil auf Signify gar nicht besonders hoch und das ist gut so. Aus derselben Zeit stammen ja übrigens auch die Aufnahmen auf Metanoia; grösstenteils sehr relaxte, fliessende Instrumentals. Speziell Mesmer ist hypnotisch und schön zugleich. Doch das steht auf einem anderen Blatt. "Every home is wired" und das folgende "Intermediate Jesus" sind dazu die stilistischen kleinen Brüder im Geiste.

Gegen Ende wird es dann wieder ruhig und sphärisch (Light Mass Prayers) und floydig (Dark Matter). Insgesamt findet sich Signify auf Augenhöhe mit seinem Vorgänger wieder. Meiner Meinung nach liegen die Alben stilistisch nicht sehr weit auseinander.

Anspieltipp(s): Waitin Phase I & II
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.1.2013
Letzte Änderung: 27.1.2013
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Porcupine Tree

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1992 On the Sunday of Life... 7.67 3
1993 Up The Downstair 11.00 3
1994 Moonloop EP 10.00 1
1995 The Sky Moves Sideways 11.00 4
1996 Waiting (Single) - 1
1997 Coma Divine 12.00 3
1998 Voyage 34 9.00 4
1999 Pure narcotic (Single) - 1
1999 Stranger by the minute (Single) - 1
1999 Piano lessons (Single) - 1
1999 Stupid Dream 11.25 4
2000 4 chords that made a million (Single) - 1
2000 Shesmovedon (Single) - 1
2000 Lightbulb Sun 13.00 5
2001 Metanoia 8.67 3
2002 Stars die 11.00 2
2002 Recordings 11.67 3
2003 XM 12.00 1
2003 In Absentia 13.60 5
2004 Warszawa 10.50 2
2005 XMII 11.00 1
2005 Deadwing 9.89 10
2005 Lazarus (Single) 10.00 2
2006 Arriving Somewhere... (DVD) 12.67 3
2006 Rockpalast 11.00 1
2007 Nil Recurring EP 11.50 4
2007 Fear of a Blank Planet 9.71 7
2008 We lost the skyline 8.00 1
2009 The Incident 10.25 4
2010 Anesthetize (DVD) 11.50 2
2012 Octane Twisted 12.00 1

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