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Spock's Beard

Live (DVD)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008 (13.06.2008)
Besonderheiten/Stil: DVD; HardRock; Jazzrock / Fusion; Melodic Rock / AOR; RetroProg
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Nick D'Virgilio Lead Vocals, Guitar, Drums, Keyboards
Alan Morse Guitar, Vocals
Ryo Okumoto Keyboards, Vocals
Dave Meros Bass, Vocals

Gastmusiker

Jimmy Keegan Drums, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Intro/On A Perfect Day 10:21
2. In The Mouth Of Madness 4:49
3. Crack The Big Sky 11:50
4. The Slow Crash Landing Man 7:05
5. Return To Whatever 7:15
6. Surfing Down The Avalanche 4:30
7. Thoughts (Part 2) 5:02
8. Drum Duel 5:08
9. Skeletons At The Feast 8:54
10. Walking On The Wind 10:32
11. Hereafter   (Ryo Solo) 3:34
12. As Far As The Mind Can See

1. Part One: Dreaming In The Age Of Answers 5:12
2. Part Two: Here's A Man 3:35
3. Part Three: They Know We Know 3:05
4. Part Four: Stream Of Unconsciousness 6:57

18:49
13. Rearranged 9:13
14. Medley: The Water/Go The Way You Go 14:55
15. Special Photo Gallery   (ca. 13:00)


Rezensionen


Von: Wolfram Ehrhardt (Rezension 1 von 2)


Vom Marketing geschickt platziert, veröffentlicht das deutsche InsideOut-Label eine neue Live-DVD der amerikanischen Progressivrocker kurz vor ihrer Europa Tournee 2008. Die Aufnahme stammt von ihrer 2007er Tournee und wurde in der ansprechenden Konzertstätte "De Boerderij" im holländischen Zoetermeer am 25.05.2007 aufgenommen. Die Halle war gut gefüllt und die Holländer entpuppen sich mal wieder als ein stimmungsvolles Publikum und geben den "Bärten" somit schon mal gute Rahmenbedingungen für eine Konzertaufzeichnung.

Hinsichtlich der Aufnahmequalität der DVD muss ich den Produzenten mein Lob aussprechen, da hier ausgezeichnete Bildqualität geboten wird, die Bildschnitte zum Genießen der einzelnen Einstellungen einladen und die Soundqualität auch ordentlich aus den Boxen ertönt. Man bietet eine standesgemäße Tonwahl zwischen 5.1 Dolby Digital und 2.0 Stereo.

Beim Rekapitulieren der Songauswahl des zweistündigen Konzertes ist festzustellen, dass man einen geschickten 50/50-Mix aus der Zeit mit und aus der Zeit nach Neal Morse aufgeführt hat. Außerdem wird mit "Return To Whatever" ein feines Fusionstück aus Alan Morse Soloscheibe four o'clock & hysteria geboten, das stark an die Musik von Colosseum II aus den 70er Jahren erinnert. Um sich aus dem großen Schatten des früheren Masterminds zu lösen, sollten sie meiner Ansicht nach noch mehr Kompositionen der "Post Neal Morse Ära" spielen, um weiterhin ihren neuen eigenen musikalischen Charakter zu formen. So sind auf dieser Aufzeichnung immerhin sechs Stücke ihrer bis dahin letzten Veröffentlichung, dem neunten Studioalbum Spock's Beard vom November 2006 mit an Bord.

Das Konzert beginnt dann auch schwungvoll mit dem progressiv-rockenden Ohrwurm "On A Perfect Day" und spätestens nach den folgenden zwei älteren Aufnahmen spürt man, dass Spock's Beard auf der Bühne eine gut eingespielte Band ist. Man ergänzt sich sozusagen spielend bis fließend. Hierzu gehört auch der Gastschlagzeuger Jimmy Keegan, der immerhin schon auf SANTANAS Megaseller-Album "Supernatural" mitgewirkt hatte. Der Junge leistet saubere Arbeit und ist auch ein spaßiger Vogel, zumal er sich auf dem Track "Skeletons At The Feast" als professioneller Body-Surfer entpuppt. Allerdings kommt er für meinen Geschmack nicht an die spielerischen Fähigkeiten von Nick D'Virgilio heran, was mir immer bei den Schlagzeugeinsätzen von Herrn D'Virgilio auffällt. Umgekehrt bin ich allerdings kein richtiger Freund von Nick D'Virgilios Gesangsleistungen, da mir die Stimme meistens doch zu gleichlautend klingt und wenig Volumen vorhanden ist. Die Stärke der "Bärte" im "De Boerderij" liegt eindeutig im instrumentalen Sektor - da gefallen sie mir am besten.

Insofern bieten sie zu den gewohnt komplexen progressiven Klangstrukturen aus der "Neal Morse Ära" auch gnadenlosen Hard Rock (Surfing Down The Avalanche), plätschernde Balladen mit gefühlvollen Soloeinlagen von Keyboard und Gitarre (The Slow Crash Landing Man) als auch straighten ProgRock mit einer Mischung aus AOR und Hard Rock (As Far As The Mind Can See).

Insgesamt handelt es sich bei dieser Veröffentlichung um eine ordentlich dargebotene Live-Performance, wobei sich mir allerdings Gefühle für besondere Höhepunkte nicht offenbart haben. Den eingefleischten Beard-Fans wird es bestimmt anders ergehen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.6.2008
Letzte Änderung: 5.11.2013
Wertung: 10/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Es gibt ja nicht wenige Ex-Spock-Beard-Fans, die das Schaffen der Band seit dem Weggang von Neal Morse eher gering schätzen. Zu unrecht wie ich meine. Und besonders deutlich wird es live, was diese Jungs drauf haben! Davon konnte man sich bereits nach dem Album Octane bei der Live-Doppel-CD Gluttons for Punishment überzeugen. Und genauso gilt dies für die Spock's Beard Live-DVD. Die DVD hat den Vorteil, dass man auch noch sehen kann, mit welcher Spielfreude und wieviel Spaß an der Musik die Live-Band agiert (incl. Tour-Drummer Jimmy Keegan). Die Show selbst kommt ohne besondere Schnörkel sehr kraftvoll rüber.

Zum überragenden Gesamteindruck - der durchaus der DVD Don't try this at Home standhält - trägt gewiss die gelungene Songauswahl bei. Die Mischung aus einigen bekannten alten Stücken und dem Proggigsten v.a. des Albums Spock's Beard aus dem Jahr 2006 ist 100% stimmig und kommt wie aus einem Guss bzw. ergänzt sich trefflich. Meistens drückt die Band ordentlich auf's Gaspedal und bietet Fun-Prog der Spitzenklasse, aber auch eine hübsche, relaxte Nummer wie The Slow Crash Landing Man wird schon mal zum Atemholen dazwischen geschoben. Mit dem faszinierenden Medley The Water/Go the Way you go aus der Ur-Zeit des Retroprog endet dieser herausragende Konzertmitschnitt nach über 2 satten Stunden.

Spock's Beard Live zeigt die Bärte at their best: für alle Fans, die ihre Bärte so erleben wollen, wie sie es sich wünschen; für alle Ex-Fans, die es nicht wahrhaben wollen, dass die Band auch ohne Neal live noch Klasse hat; für alle anderen, die einen gelungenen Einstieg in den Spock's Beard-Kosmos suchen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.6.2010
Letzte Änderung: 19.7.2010
Wertung: 12/15
man könnte Punktabzug geben wegen fehlendem Bonusmaterial, aber Bonusmaterial ist Schnickschnack...

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Spock's Beard

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 The Light 11.80 4
1996 The official live bootleg 11.00 1
1996 Beware Of Darkness 11.25 4
1998 From the vault 4.00 1
1998 The Kindness Of Strangers 11.33 3
1998 Live: The Beard Is Out There 11.00 1
1999 Live at the Whisky and Nearfest 8.50 2
1999 Day For Night 9.00 2
1999 Skin (Single) 3.00 2
2000 Don't Try This @ Home Either (The "from the vaults" series vol.3) 6.00 2
2000 V 11.25 4
2000 Don't try this at home 8.50 2
2000 Nick 'n Neal - Live In Europe - Two Seperate Gorillas (The "from the vaults" series vol.2) 3.50 2
2001 All On A Sunday (Single) 1.00 2
2001 There & here (The "from the vaults" series vol.4) 7.00 1
2002 Don't Try This At Home (DVD) 10.00 1
2002 Snow 11.00 2
2003 Feel Euphoria Ltd. Edition 7.20 5
2004 The Making of Snow - 1
2005 Octane 8.57 7
2005 Gluttons For Punishment - Live in '05 9.00 2
2006 Spock's Beard 8.75 4
2010 X 11.00 5
2012 The X-Tour Live 11.00 1
2013 Brief Nocturnes and Dreamless Sleep 10.33 3
2015 The Oblivion Particle 10.50 2
2015 The First Twenty Years 10.00 2
2017 Snow Live 11.00 2

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