SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.7.2018
Southern Empire - Civilisation
Barnacles - Air Skin Digger
Distorted Harmony - A Way Out
Yasuaki Shimizu - Kakashi
21.7.2018
Barnacles - One Single Sound
Robert Cohen-Solal - Les Shadoks
The Flaming Lips - Embryonic
20.7.2018
Distorted Harmony - A Way Out
Three - Live Boston '88
Koenjihyakkei - DHORIMVISKHA
The Enid - Live At Loreley
Southern Empire - Civilisation
Marcello Giombini - Synthomania
19.7.2018
Cavern Of Anti-Matter - Hormone Lemonade
Twelfth Night - Fact and Fiction
Spock's Beard - Noise Floor
17.7.2018
Deafening Opera - Let Silence Fall
Ihsahn - Àmr
ARCHIV
STATISTIK
24797 Rezensionen zu 16977 Alben von 6612 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

3RDegree

Narrow-Caster

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: HardRock; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream; RetroProg; sonstiges
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Robert James Pashman bass, keyboards, vocals
Pat Kliesch guitar, vocals
George Dobbs lead vocals, keyboards
Robert Durham drums, percussion

Gastmusiker

Dan D'Elia drums (3,10)
Veronica Puleo backing vocals (10)

Tracklist

Disc 1
1. Apophenia 4:45
2. It Works 5:05
3. Narrow-Caster 3:09
4. Live With This Forever 5:09
5. Cautionary Tale 5:05
6. The Proverbial Banana Peel 3:09
7. Young Once 5:14
8. Scenery 5:49
9. Free For All 4:35
10. The Last Gasp 4:57
Gesamtlaufzeit46:57


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


3RDegree sind eigentlich keine Newcomer, aber irgendwie doch. Die Band existiert schon seit den 90er Jahren, hat gar 1996 schon ein Album veröffentlicht, war dann aber fast 10 Jahre "weg vom Fenster". Nach der Reunion 2005 liegt nun auch wieder ein neues Album, sozusagen das Comeback-Werk vor.

Und das Warten hat sich gelohnt. "Narrow-Caster" (eine kleine Anspielung auf die kleinen Brötchen, die Independent-Bands gegenüber den 'Großen', den 'Broad-Castern', backen müssen) hat sozusagen eine 12jährige Reifezeit hinter sich. Sieben der zehn Songs stammen in ihrer Urform noch aus 1996, teilweise hat Sänger Dobbs neue Texte dazu geschrieben. Aber die Musik wirkt wie aus einem Guss, gerade "Apophenia", der Opener, einer von den 'alten' Songs, kracht hochmodern und druckvoll aus den Boxen.

Hochmodern und druckvoll, dass sind überhaupt die Stichworte für "Narrow-Caster". 3rdegree spielen diesen lässigen, melodischen, locker-flockigen, typisch amerikanischen Prog und erinnern dabei nicht wenig an IZZ und Echolyn. Dobbs singt mit angenehmer Stimme, säuselt, fleht und kann auch richtig als Röckröhre zu packen. Dazu liefern die Kollegen echolyntypische Chorpassagen. Beatleske Melodien dürfen nicht fehlen, hier ein bisschen Queen- und Styx-Bombast, auch wenn im nächsten Moment die Gitarre heftig bratzelt, der Bass rumpelt und die Keyboards fröhliche Geigenteppiche oder auch schon mal ordentliches Gequietsche auspacken (wer würde da nicht an Herr Galgano denken?).

3RDegree verarbeiten allerlei von Grunge, Hard Rock, gar ein bisschen Rap, aber auch Westcoast-Sounds, sanfte Elektronik und Loops zu einem eigenen Cocktail des Modern Prog. 3rdegree agieren nicht so komplex wie Echolyn, halten aber auch genügend Ideen und Gimmicks bereit, dass die Songs nicht langweilig werden. Ihr Sound klingt frisch und modern und hat nur ganz vage Rückbezüge auf klassische Progzeiten. Wem also IZZ inzwischen zu retro geworden ist, der könnte hier neues Futter für seine Leidenschaft finden.

"Narrow-Caster" ist ein rundherum überzeugendes Werk typisch amerikanischen Spaß-Progs, der nicht in allzu seichte Gewässer abdriftet. Testet's mal an!

Anspieltipp(s): Apophenia, The Proverbial Banana Peel, Scenery
Vergleichbar mit: IZZ, Echolyn, HannaH ;-)
Veröffentlicht am: 11.8.2008
Letzte Änderung: 16.9.2012
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


Ja Thomas sagt es, bißchen Echolyn hier, bisschen Izz da, ich selbst höre auch ordentlich Spock's Beard, aber eben alles ein bisschen schwächer als die Sachen der Vorbilder/bekannteren Namen. Hie und da wird das nur allzu deutlich, an Stellen, wo man doch lieber Neal Morse singen hören würde oder an Stellen, die er besser auch gleich komponiert hätte. Dazu kommt ein Meros-Bass, nicht von schlechten Eltern, aber von Eltern eben, die man nur allzu deutlich ausmachen kann. Nicht ganz fair, gebe ich zu, ein reiner Klon ist 3rdegree nicht, aber die Band ist dann am verzichtbarsten, wenn die Verwandtschaft am Deutlichsten ist.

Nun bin ich kein Originalitätsfanatiker, Prog ist intertextuell, das war er schon in den 70ern, und das ist gut so, aber das ist mir allzu nah an Bands, die ich allzu deutlich erkenne. Nix für mich und andere, die es ähnlich eigenständig mögen. Dass manche Passagen allzu simpel gestrickt sind (zum Vergleich: Big Big Train), macht mir das Hören nicht einfacher. Nix für ungut, aber ich reiß' den Notenschnitt mal runter.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.11.2008
Letzte Änderung: 17.11.2008
Wertung: 7/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von 3RDegree

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 Human Interest Story 4.00 1
2010 Live At Progday 2009 (DVD) 9.00 1
2012 The Long Division 11.00 1
2015 Ones & Zeros : Volume 1 10.00 1
2018 Ones & Zeros : Volume 0 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum