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Eddie Jobson

Zinc - The Green Album

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983
Besonderheiten/Stil:
Label:
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Eddie Jobson Vocals, Keyboards, Electric Violin
Nick Moroch Guitars (2, 3, 8, 9)
Cary Sharaf Guitars (7)
Gary Green Guitars (11, 12)
Michael Cuneo Guitars (2, 9, 11,12)
Alon Oleartchik Bass (3, 7, 8, 11)
Jerry Watts Bass (2, 5, 9, 11, 12)
Michael Barsimanto Drums (2, 3, 8, 9, 11, 12)

Tracklist

Disc 1
1. Transporter 1:11
2. Resident 6:01
3. Easy For You To Say 4:07
4. Prelude 2:30
5. Nostalgia 2:27
6. Walking From Pastel 2:07
7. Turn It Over 4:15
8. Green Face 4:22
9. Who My Friends 6:31
10. Colour Code 1:05
11. Listen To Reason 5:56
12. Through The Glass 6:03
13. Transporter II 0:22
Gesamtlaufzeit46:57


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Eddie Jobson war ja mehr oder weniger der Kopf der sehr kurzlebigen Super-Group UK, mit denen er leider nur zwei Studio-Alben veröffentlichte. Er kann beinahe als Wunderknabe bezeichnet werden, denn vor der Gründung von UK hatte er unter anderem schon bei Curved Air, Roxy Music und auch bei Frank Zappa gespielt. Dies ist umso erstaunlicher, da er ja zum Zeitpunkt der Formierung von UK im Jahr 1978 gerade mal erst 22 Jahre alt war.

Nach dem UK-Split machte das Genie Jobson 1980 kurz Station bei Ian Andersons Jethro Tull und war auf dem Album "A" vetreten, das ja ursprünglich als ein Soloalbum von Anderson geplant war. Daraufhin ging er sogar mit Jethro Tull auf Tour und wusste durch sein extravagantes Keyboardspiel zu überzeugen.

Besonders seine Soloeskapaden auf seiner durchsichtigen elektrischen Geige müssen spektakulär gewesen sein. In vielen Veröffentlichungen ist zu lesen, dass Ian Anderson von der Tatsache, jetzt einen Star in "seiner" Band Jethro Tull zu haben, nicht gerade angetan war, weshalb Eddie Jobon schon bald von einem anderen Musiker abgelöst wurde.

Im Jahr 1983 meldete sich Eddie Jobson mit "The Green Album" zurück. Es handelt sich zwar mehr oder weniger um ein Soloalbum, da Jobson sich für das gesamte Songwriting verantwortlich zeigte. Die um Jobson formierte Band agierte dabei jedoch unter dem Namen "Zinc". Musikalisch ist diese Veröffentlichung mit den verblichenen UK nur am Rande vergleichbar. Man merkt, dass Eddie Jobson nicht der Vergangenheit seiner kurzlebigen Super-Group nachtrauerte, sondern sich musikalisch erheblich weiterentwickelt hat. Somit hat er unmissverständlich die Schwelle zu den 80er Jahren überschritten. Der Keyboardsound auf "The Green Album" ist überaus modern und hat rein gar nichts mehr mit den vergangenen 70er Jahren zu tun. Das Gebotene war für seine Zeit "up to date" und es sind auch geringe Spuren vom damaligen britischen New Wave zu verzeichnen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich hier mal wieder ein Genie dem Kommerz zugewandt hat, denn die Wurzeln des Progressive Rocks werden nicht verleugnet, sondern nur um moderne Sounds erweitert. Meiner Meinung nach ist dies natürlich ein gewagtes Unterfangen gewesen, was im Großen und Ganzen jedoch geglückt ist. Der Meister zeigte sich auf "The Green Album" auch für den Gesang veranwortlich. Seine Stimme ist relativ dünn und unauffällig, wobei sie aber eigentlich zum technischen Charakter der Musik recht gut passt. Stellenweise erinnert mich Jobsons Gesang auch ein wenig an die Gesangsleistung von Trevor Horn auf dem allseits unterschätzten Yes-Album "Drama".

Der absolute Höhepunkt des gesamten Albums ist der Song "Resident" der von extrem dynamischen Keyboards geprägt ist, welche teilweise großflächige Space Sounds erzeugen, weshalb sich so etwas wie ein "Science-Fiction-Charakter" einstellt.

Nach diesem beinahe pefekten Titel, folgt erst einmal mit "Easy For You To Say" eine von akustischer Gitarre und Keyboards geprägte Ballade, die einen Kontrast zur Energie des vorangegangenen Titels bildet. Dem schliessen sich erst einmal drei kurze Instrumentalstücke an. An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich unter den insgesamt 13 Titeln genau 6 zum Teil sehr kurze Instrumentaltitel befinden, die eher als Bindeglied zwischen den herkömmlichen Songs bezeichnet werden können.

Auf "Prelude" hört man nur das von Eddie Jobson gespielte Klavier. Das klingt zwar sehr virtuos, kann aber musikalisch nur wenig überzeugen. Das Gleiche gilt auch für die beiden folgenden instrumentalen Titel. Da es sich hier nur um sehr ruhige und sparsam instrumentierte Stücke handelt, wird die zu Beginn des Albums aufgebaute Spannung völlig zerstört. Das hätte sich Jobson wirklich sparen können. Somit besitzen die 6 kurzen Instrumentalstücke einen sehr hohen Einschlaffaktor.

Diese unnötige Langeweile wird mit dem überaus dynamischen "Turn It Over" zum Glück wieder verdrängt. Es handelt sich hierbei um einen für die damalige Zeit sehr modern klingenden Titel, der einen einprägsamen Refrain besitzt. Dies ist der poppigste Titel des gesamten Albums. Auf dem folgenden "Green Face" kommen die Rockelemente wieder mehr zum tragen. Hier kann sich Jobson endlich auch mal für ein paar Sekunden so richtig schön auf seiner elektrischen Geige austoben.

Der folgende Titel "Who My Friends..." ist neben "Resident" unbestritten der Höhepunkt und besitzt wiederum einen schönen Ohrwurmrefrain. Neben sehr modernen Synthie-Sounds bietet dieser Song auch einen schönen Instrumentalteil, der von den Akkorden der elektrischen Gitarre und dem fulminanten Geigenspiel von Jobson geprägt ist.

Ein kommerzieller Titel wie "Listen To Reason" kann dann aber wiederum weniger überzeugen. Allenfalls der sphärische Keyboardteil am Ende hat seinen Reiz und geht beinahe schon etwas in die New-Age-Richtung. Der von einer geballten Ladung an Synthie-Sounds bestimmte Titel "Through The Glass" klingt dann wieder interessanter.

Als Fazit kann man zu "The Green Album" sagen, dass es sich hier um ein ziemlich durchwachsenes Album eines genialen Musikers handelt, das neben gleissendem Sonnenlicht auch seine dunklen Schattenseiten hat. Prog-Puristen könnten wegen der breitflächigen modernen Synthie-Sounds mit diesem Soloalbum von Eddie Jobson aber möglicherweise so ihre Probleme haben.

Anspieltipp(s): Resident, Green Face, Who My Friends
Vergleichbar mit: ein wenig UK
Veröffentlicht am: 14.5.2002
Letzte Änderung: 14.5.2002
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eddie Jobson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 Theme of Secrets 10.00 1
2015 Four Decades 13.00 1

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