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Renaissance

Prologue

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972
Besonderheiten/Stil: Folk; Klassikrock / Adaptionen; Klassischer Prog
Label: EMI - Sovereign/Harvest
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Tout Keyboards
Annie Haslam Gesang
Rob Hendry Gitarre, Mandoline
Jon Camp Bass, Gesang
Terence Sullivan Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Prologue 5:39
2. Kiev 7:39
3. Sounds of the Sea 7:09
4. Spare Some Love 5:05
5. Bound for Infinity 4:17
6. Raja Khan 11:14
Gesamtlaufzeit41:03


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Mit "Prologue" debutierte 1972 eine komplett neue Renaissance-Besetzung, nachdem die Band während der Aufnahmen zum Vorgängeralbum "Illusion" auseinander gefallen war. Dominierend in der neuen Besetzung waren Sängerin Annie Haslam mit ihrer einmaligen Stimme, sowie der Keyboarder John Tout, dessen klassisch inspiriertes Klavierspiel immer wieder überzeugt. Interessanterweise ist der Komponist der meisten Songs, Michael Dunford, auf "Prologue" noch nicht als Musiker vertreten. An seiner Stelle bedient Rob Hendry die Gitarre. Im Gegensatz zu den späteren Alben verzichteten Renaissance hier auf den Einsatz eines Orchesters.

Das Auftaktstück "Prologue" beginnt (wie viele Renaissance-Stücke) mit einem Klaviersolo. Nach und nach treten die anderen Instrumente dazu, wobei das Klavier stets dominiert. Annie Haslam liefert dazu textlosen Gesang. In dem Stück werden eine Menge klassischer Zitate verbraten.

"Kiev" beginnt zunächst ebenfalls mit klassisch inspiriertem Klavier, entwickelt sich dann aber zu einem leicht (osteuropäisch) folkloristisch angehauchter Song mit Gesang von Bassist Jon Camp. Im Mittelteil ist es dann wieder stärker klassisch gefärbt (Anm.: Leser Gunnar weist mich dankenswerterweise darauf hin, dass es sich dabei um ein Zitat aus dem Präludium cis-Moll (Op. 3, Nr. 2) von Sergej Rachmaninow handelt).

"Sounds of the Sea" ist ein schönes Stimmungsgemälde, das sich ganz auf Annie Haslams Stimme konzentriert und und ausschließlich mit Klavier begleitet sowie dezenten Klängen von Meeresrauschen unterlegt ist.

"Spare Some Love" und "Bound for Infinity" sind in ihrer Struktur etwas einfacher ausfgebaut, aber dennoch sehr effektvoll. Ganz bizarr (für Renaissance-Verhältnisse) wird es bei "Raja Khan": schleppender Rhythmus, orientalische Klänge, dazu liefert Annie Haslam beeindruckende (textlose) Gesangsakrobatik.

Insgesamt ist "Prologue" eines der besten Renaissance-Alben überhaupt.

Anspieltipp(s): Prologue, Bound for Infinity
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.5.2002
Letzte Änderung: 16.4.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Renaissance

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Renaissance 10.50 2
1971 Illusion 9.67 3
1973 Ashes are burning 10.50 2
1974 Turn of the Cards 11.00 2
1975 Scheherazade And Other Stories 11.67 3
1976 Live at Carnegie Hall 11.50 2
1977 Novella 10.50 4
1978 A Song For All Seasons 10.00 1
1979 Azure d'or 7.67 3
1982 Camera Camera 3.67 3
1983 Time Line 2.33 3
1994 The Other Woman 7.00 1
1995 Da Capo - 1
1997 Songs from the Renaissance Days 1.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 2 11.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 1 11.00 1
2000 'Unplugged' - 'Live' at The Academy of Music, Philadelphia USA 7.00 1
2001 Tuscany 7.00 2
2002 In the land of the rising sun 9.00 1
2006 British Tour '76 11.00 1
2008 Song of Scheherezade (DVD) 11.00 1
2010 The Mystic and the Muse 11.00 2
2010 Kings & Queens 10.00 1
2013 Grandine il Vento 10.33 3
2014 Symphony of Light 11.00 1
2015 DeLane Lea Studios 1973 9.00 1
2016 Live at the Union Chapel 12.00 1

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