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Cheer-Accident

What Sequel?

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: Pravda records
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Jeff Libersher guitars
Todd Albert Rittmann bass,guitars
Thymme Jones vocals,drums,piano
Eleanor Balson vocals
Akex Perkolup bass
Mike Hagedorn trombone
Sheila Bertoletti piano
Andrea Rothschild melodica
Lise Gilly flutes
Julie Pomerleau violins
Marc Ruecker fancy guitar
Scot Ashley guitar
Toby Summerfield double bass

Tracklist

Disc 1
1. Keep in touch 3.29
2. Go gone green 3.06
3. Nefarious Designs, Inc 3.59
4. You know, you know 6.15
5. All over 6.36
6. Surviving a methodology 3.00
7. Done with the eternal 3.07
8. Simple life 4.14
9. Arise and shine 2.53
10. Crisis Management 1.55
11. Crazy 4.23
Gesamtlaufzeit42:57


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


"What sequel?" dokumentiert die Wandlungsfähigkeit von Cheer Accident. Die angestrebte Songorientierung wird konsequent durchgezogen, allerdings keineswegs so pop-orientiert, wie man es nach der Ankündigung auf der offiziellen Bandseite glauben/befürchten könnte. "What sequel?" steckt voller leicht angeschrägter Songs, die - obwohl nicht selten wie Alternative Rock arrangiert - letzten Endes mit ihrem Kammerrock/Avant-Touch kaum Pophörer ansprechen werden.

"You know, you know" klingt originellerweise nach einer nie stattgefundenen Zusammenarbeit zwischen Robert Wyatt, The Beatles und Chicago. Songs wie das melancholisch angehauchte "All over" sind wohl für die Songwriterambitionen des Leaders Thymme Jones repräsentativ. Der starke und ziemlich aggressive Instrumentalteil des Stückes lässt das Melancholische kurz vergessen. "Surviving a methodology" hat zur Abwechslung etwas...Gnadenlos-Methodisches... Den erfahrenen Alternative-Pop-Rock-Fans würden zu "Simple Life" sicher einige geeignete Vergleiche einfallen. Interessant finde ich hier die Verbindung der Bläser-Sektion mit schrillen Gitarrenschleifen, die man wahrscheinlich bisher in keiner Alternative-Pop-Rock-Nummer gehört hat. Von "Simple life" zu "Arise and shine": mühelos wird hier von zeitlos wirkenden Arrangements zu solchen gewechselt, die auch aus den 70ern stammen könnten. In "Crisis Management" höre ich (mal wieder) eine eindeutig zappaeske Passage. Im Refrain von "Crazy" gibt Thymme Jones kurz seiner Neigung zu obsessiven Wiederholungen nach, mit der er bei Konzerten das Publikum schon mal herauszufordern sucht.

Viele etablierte RetroProg-Bands wirken für meine Begriffe selbst dann poppiger als "What Sequel?" wenn sie ernsthaft retroproggig sein wollen. Insgesamt ist "What sequel?" eine erstaunliche, auf ihre Weise geniale Scheibe.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.12.2008
Letzte Änderung: 19.12.2008
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Wenn Progbands versuchen, songorientiert zu sein, geht das oft daneben und führt zu äußerst banalen Ergüssen. Cheer-Accident dagegen präsentieren hier eine wunderbare Kollektion eingängiger und doch oft schrullig-schräger Songs, deren oberflächliche Schönheit immer wieder mit kleinen Widerhaken versetzt ist. Selbst das vor Wohlklang triefende All Over wartet mit einem schrägen Mittelteil auf, der dabei weder angestrengt noch sonst irgendwie unpassend wirkt, sondern sich auf ganz natürliche Weise aus dem Song entwickelt. Und das nun wirklich sehr poppige Simple Life wirkt dank sägender Gitarren und kräftiger Bläser plötzlich gar nicht mehr so poppig.

Statt Rock in Opposition nun also Pop in Opposition? Auf jeden Fall ein Beispiel für die Wandlungsfähigkeit dieser Band.

Anspieltipp(s): All Over
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.5.2009
Letzte Änderung: 14.5.2009
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cheer-Accident

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 Sever roots, tree dies 11.50 2
1991 Dumb Ask 9.00 1
1993 Babies Shouldn't Smoke 12.00 1
1994 The Why Album 10.00 1
1997 Enduring the American Dream 9.00 1
1999 Trading Balloons 11.00 1
2000 Salad Days 11.00 1
2002 Variations on a goddamn old man (2002) 8.00 1
2003 Introducing Lemon 11.00 1
2005 Variations on a goddamn old man (2005) 10.00 1
2009 Fear Draws Misfortune 11.67 3
2011 No Ifs, Ands or Dogs 12.00 1
2017 Putting Off Death 10.00 2
2018 Fades 11.00 1

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