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Blind Ego

Numb

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009 (VÖ: 03.04.2009 (Remasterte Neuauflage: 2011))
Besonderheiten/Stil: HardRock; Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Red Farm Records / Farmlands Music
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Kalle Wallner guitar
Paul Wrightson vocals
John Jowitt bass
Sebastian Harnack bass
Michael Schwager drums

Gastmusiker

Iggor Cavalera drums (11)
Yogi Lang production, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Lost 6:09
2. Guilt 6:15
3. Numb 6:09
4. Leave 6:52
5. Death 9:38
6. Change 7:19
7. Seek 5:40
8. Risk 3:52
9. Torn 4:45
10. Vow 7:01
11. Change Reprise 5:05
12. Someone Else   (bonus track 2011 - von RPWL "9") 5:51
Gesamtlaufzeit74:36


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Zwei Jahre nach "Mirror" legt Kalle Wallner – ansonsten Gitarrero bei RPWL – das zweite Album seines Solo-Projekts Blind Ego vor. Und mit "Numb" hat sich Wallner endgültig emanzipiert und legt härtetechnisch durchaus eine Schippe drauf.

Die Gitarre ist natürlich das beherrschende Instrument. Und Wallner spielt facettenreich und lotet zwischen hardrockigem Riffing und verträumten psychedelischen Passagen alle Nuancen aus. Die von ihm komponierten Songs kommen kurz und knackig auf den Punkt, rocken teils wie Hölle, haben auch aber genug Gimmicks und versteckte Facetten, um nicht zu langweilen. Und ein Händchen für Melodien mit dem gewissen Etwas beweist Wallner außerdem.

Unterstützt wird der Gitarrist von teils bewährten Kräften wie John Jowitt am Bass oder Paul Wrightson am Gesang. Dabei liefert besonders Wrightson eine ganz starke Leistung ab und überzeugt als Rock-Shouter, wie auch als Erzähler dramatischer Geschichten. Dazu kommen Sylvan-Bassist Sebastian Harnack, der vermutlich für die angejazzten, melodischen Bassläufe verantwortlich zeichnet, und Michael Schwager, Drummer mit ProgMetal-Vergangenheit, der für ordentlich Druck im Untergrund sorgt. RPWL-Kollege Yogi Lang sorgt für eine amtliche, transparente Produktion.

"Numb" ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber "Mirror". Wallners musikalische "Heimat" lässt sich am ehesten noch im leicht floydigen "Vow" erahnen. Mehr Dampf, mehr Spaß, mehr von eigentlich allem lassen auf langanhaltenden Hörspaß hoffen. Kraftvoller, melodischer Hard Prog im modernen Klanggewand und packender Atmosphäre.

Anspieltipp(s): Lost, Death
Vergleichbar mit: ein gelungener Mix aus Arena, Kino, Frost, RPWL et. al. mit Schmackes
Veröffentlicht am: 25.3.2009
Letzte Änderung: 11.5.2013
Wertung: 11/15

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Von: Wolfram Ehrhardt (Rezension 2 von 2)


RPWL Gitarrist Kalle Wallner weiß sich mit seinem Sideprojekt BLIND EGO musikalisch erkennbar von seiner Stammband abzusetzen. So sind die Kompositionen auf "numb" insgesamt rockiger und geradliniger angelegt als die Musik von RPWL. Vor allem hat Kalle Wallner mit dem ehemaligen Arena Sänger Paul Wrightson eine überzeugende und voluminöse Leadstimme mit an Bord. Lediglich in den zuweilen AOR-geprägten Refrains dringt die Atmosphäre von RPWL durch, wozu wohl auch der Hintergrundgesang von Yogi Lang beiträgt.

Kalle Wallner hat alle zwölf Tracks (Ergänzung der 2011er remaster Version um RPWL Track "Someone Else" als zwölfter Song) selber komponiert und ebenfalls die Texte von den zehn Stücken mit Gesang verfasst. Natürlich steht sein gekonntes Gitarrenspiel im Vordergrund, wobei er sich allerdings niemals mit ausufernden selbstherrlichen Sololäufen aufdrängt. Da Keyboards auf "numb" Mangelware sind, prägen rockige Riffs und härtere Rhythmen die etwas über 74-minütige Klangreise, wobei der Protagonist geschickt eingängige Melodiebögen und harmonische Tonfolgen zu integrieren weiß. Manchmal bewegt er sich sogar im Grenzbereich zum progressiven Metal, um anschließend wieder im mainstreamigen Genre mit balladesken Tönen zu wandeln.

Psychedelische Ausflüge sind ebenfalls zu vernehmen (u.a "Change", "Vow"), sodass Kalle Wallner trotz rockiger Grundstimmung eine abwechslungsreiche zweite Veröffentlichung gelungen ist. Außerdem wurde die Scheibe klangtechnisch in der 2011er Version bestens von Yogi Lang remastered.

Anspieltipp(s): Death, Change
Vergleichbar mit: Arena, Violet District, Frost
Veröffentlicht am: 9.10.2011
Letzte Änderung: 11.5.2013
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Blind Ego

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Mirror 9.50 2
2016 Liquid 10.00 2
2017 Liquid Live 10.00 1

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