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Antony Kalugin Project (Sunchild)

The Invisible Line

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Klassischer Prog; Neoprog
Label: Caerllysi Music
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Antony Kalugin Vocals, Keyboards, Tamb., Shaker, Rainstick, Triangles
Sergey Balalaev Drums, Percussion, Tamb.
Kostya Ionenko Basses
Alexey Khorolskiy Guitars
Bogdan Gembik Guitars
Roman Gorelev Guitars
Olya Kaganyuk Vocals, Backg. Vocals
Victoria Partincho Back. Vocals, Shakers
Artem Vasylchenko Tenor Saxophon
Dimitriy Bondarev Trumpet, Flugelhorn
Yulya Bilchuk Bandura (trad. ukrainisches Instrument)
Helen Bour Oboe
Alexander Pastuchov Basson (Fagott)
Sergey Kovalev Bayon (Akkordeon), Vocals
Lesya Kotanova Flute

Tracklist

Disc 1
1. Postcards From The Past (Part 1) 1:40
2. The Invisible Line (Part 1) 6:22
3. Raindrops 6:29
4. Amalgama 5:08
5. A Moment In Time 5:13
6. Time & The Tide 11:19
7. Fading Light 3:30
8. Recollections 1:32
9. Line In The Sand 14:36
10. Postcards From The Past (Part 2) 5:19
11. The Invisible Line (Part 2) 8:21
Gesamtlaufzeit69:29
Disc 2
1. Amalgama (Full Lenght Version)   (Limited BonusCD Track) 6:42
2. Live For A Moment   (Limited BonusCD Track) 1:23
3. Lady Of The Lake   (Limited BonusCD Track) 3:54
4. Postcards From The Past (Demo)   (Limited BonusCD Track) 3:26
5. The Last Hope (Demo)   (Limited BonusCD Track) 2:42
6. Shifting Sands (Demo)   (Limited BonusCD Track) 4:21
7. The Space Traveller (Demo)   (Limited BonusCD Track) 5:10
8. Making of SUNCHILD 2   (Limited BonusCD Video) 24:29
Gesamtlaufzeit52:07


Rezensionen


Von: Wolfram Ehrhardt (Rezension 1 von 2)


Der ukrainische Komponist, Keyboarder und Sänger Antony Kalugin legt mit dem Konzeptalbum "The Invisble Line" unter dem Namen seiner Projektband Sunchild im Jahre 2009 den zweiten Output vor. Wie schon auf dem Debütalbum The Gnomon bietet er eine Vielzahl an Gefährten aus seiner Heimat auf, wobei vor allem die Musiker an den klassischen Instrumenten (z.B. Oboe, Fagott, Akkordeon, Flöte, Flügelhorn) für bereichernde Farbtupfer in der Welt der sinfonischen ProgMusik mit vielen Neo- und Retroanleihen sorgen.

Von seiner schöpferischen Produktivität handelt es sich bei Kalugin sozusagen um den ukrainischen Roine Stolt an den Tasten, wenn man Revue passieren lässt, dass er in den letzten 3 Jahren bei drei Projekten (Sunchild, Hoggwash und Karfagen) und unter eigenem Namen schon sechs CDs veröffentlicht hat.

"Die unsichtbare Linie" beginnt mit lyrischen und klassischen Tönen, wobei schon bald ein rhythmusbetonter Neoprog mit rockigen Tönen die Richtung wechselt. Der englischsprachige Gesang von Antony Kalugin ist nicht gerade von besonderer Güte, aber er nervt schon mal nicht, was für mich in unserem Genre schon fast als Erfolg zu vermelden ist. Außerdem hört man auf der CD auch hin und wieder bereichernde Backgroundgesänge, wobei eine weibliche Stimme auch schon mal "führen" darf.

Die instrumentale Darbietung darf auf den fast 70 Minuten der regulären CD als gekonnt und auch abwechslungsreich bezeichnet werden. Die Kompositionen haben ebenfalls ihre Qualitäten und weisen einige nette Hooklines wie auch komplexere Strukturen auf. Hin und wieder werde ich an Melodielinien ähnlich wie bei Camel bzw. Yes/Genesis in den 70/80er Jahren und wie bei Collage/Satellite bzw. Solaris/After Crying ab den 90er Jahren erinnert. Trotzdem behält die Musik auf Grund ihrer süffisanten Mixtur von zusätzlichen klassischen, mittelalterlichen, jazzigen und zum Teil folkloristischen Elementen ihre besondere Note.

Die elf Kompositionen bewegen sich in einem überwiegend "mittleren Tempobereich", worauf einige hörenswerte Ausflüge der Solo-Instrumente aufbauen. Insgesamt kommt die Musik auf "The Invisible Line" wirklich abwechslungsreich, nett und gut gemacht daher, wobei ich allerdings auch nach mehreren Hördurchläufen einen richtigen Knallertrack oder auch die notwendige Magie für zwingend zu wiederholende Hördurchläufe vermisse.

Wie an der Auflistung einer zweiten CD zu erkennen, gibt es das Werk auch als Limited Edition mit einer Zusatz-CD. Hier findet ihr neben einem nur auf Computer abzuspielenden 24minütigen "Making Of" Video sieben Zusatzstücke. Hierzu gehört die Longversion (1:40 länger) von "Amalgama" sowie der nicht auf der CD platzierte akustische Bass Track "Life for a moment" sowie das balladeske "Lady Of The Lake". Anschließend gibt es noch vier Demoaufnahmen, wobei drei davon bisher unveröffentlichte Nummern sind. Zwar beinhaltet die Bonus-CD nichts Essenzielles, aber für meistens 2,- Euro Aufpreis kann man sich schon die Limited Edition gönnen.

Klangauszüge gibt es wie fast immer bei MySpace. Viel Spaß den Interessierten!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Camel-Yes-Collage-Solaris
Veröffentlicht am: 3.4.2009
Letzte Änderung: 17.3.2014
Wertung: 9/15

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 2 von 2)


Trotz seiner Umtriebigkeit ist mir Antony Kalugin bisher verborgen geblieben und auch der Kontakt mit dem Album "The Invisible Line" seines Projects (mit dem Zweitnamen Sunchild) kam eher zufällig zustande. Vielleicht liegt es auch daran, dass Kalugin auf diesen Seiten bisher ein bisschen unter Wert geschlagen wurde und daher unauffällig blieb, wer weiß...

"The Invisible Line" ist eine durchaus positive Überraschung. Wer allerdings Musik aus dem hochmelodischen Bereich, die im wesentlichen einfach schön ist, per se als makelbehaftet betrachtet, der braucht nicht weiterzulesen. Das Kalugin Project / Sunchild fußt tief und solide im Neoprog und die genretypischen Merkmale wie schwelgerisches Zusammenspiel von Gitarre und Keyboards, emotionale Melodielinien, elegische Soli und bombastisch-melodische Klangflächen bestimmen den Rahmen der Musik.

Allerdings findet Antony Kalugin innerhalb dieses Rahmens dann auch ganz eigene Wege, die seine Musik denn dann doch vom "durchschnittlichen" Neoprog abheben. Da dürfen die Gitarren mal ein bisserl bratzen, es gibt folkige Rhythmen und Passagen wie auch stark jazzbeeinflusste Texturen und die reichhaltige Instrumentierung sorgt für farbige Arrangements. Mit dem instrumentalen "Amalgama" hat man gar einen veritablen Jazzrocker am Start. Dazwischen gibt es gar ein paar kammermusikalisch-intime Momente, allerdings auch ab und zu Ausflüge in seichte, nahezu poppige Gefilde. Gerade zu Beginn des Albums kommt die Musik gleichermaßen wohlklangig wie druckvoll-engagiert aus den Boxen. Dieses Niveau kann Kalugin zwar nicht über das ganze Album halten, aber die Musik hat nie richtige Ausfälle, allenfalls wird es gelegentlich allzu schön. Kalugin reichert sein Tastenspiel – neben den genretypischen Dudidu-Sounds – immer wieder mit schönen Pianoklängen und erdigem Orgelspiel an.

Der englische Gesang von Antony Kalugin ist unspektakulär, aber angenehm. Seine warme Stimme fügt sich nahezu perfekt in den musikalischen Gesamtklang des Albums ein.

Mit "The Invisible Line" gelingt Antony Kalugin ein erstaunlich eigenständiges Werk voller Schönklang und doch genug Reizpunkten, um nicht ins belanglose abzugleiten. "Leider" sind die ganz starken Titel in der ersten Hälfte des Albums platziert, so dass sich ein leicht fallender Spannungsbogen ergibt (zumindest bis das Finale wieder einiges rausreißt), aber das sollte das Hörvergnügen nicht entscheidend trüben.

Diese Rezension bezieht sich auf die "normale" Einzel-CD-Ausagbe.

Anspieltipp(s): The Invisible Line (part 1), Amalgama
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.5.2009
Letzte Änderung: 17.3.2014
Wertung: 11/15
fast zu schön, um wahr zu sein ;-)

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Antony Kalugin Project (Sunchild)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 The Gnomon 10.00 3
2010 The Wrap 8.00 1
2011 As Far As The Eye Can See 11.00 1
2012 Isolation 11.00 1
2015 Synesthesia 8.50 2
2018 Messages from afar: The Division and Illusion of Time 9.00 1

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