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The Enid

The Seed and the Sower

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988
Besonderheiten/Stil: instrumental; Moderne Electronica; Moderne Klassik
Label: The Enid
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robert John Godfrey Keyboards
Stephen Stewart Guitars, Synths and Vocals
Niall Feldman Bass
Damian Risdon Drum and Percussion
Troy Donockley Low Whistles
Geraldine Connor Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Chaldean Crossing 8:37
2. A Bar of Snow 7:22
3. La Rage 8:42
4. Longhome 15:59
5. Earthborn 8:08
6. Reverberations 18.34
Gesamtlaufzeit67:22


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


The Enid auf dem Esotrip. Ich meine, ich mag Godfrey ja, auch wenn der Typ schon recht schräg ist. Aber dieses Album geht ziemlich an mir vorbei.

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht in der Lage bin, die unermessliche Tiefe zu empfinden, die in von Keyboards produzierten langgezogenen Mollakkorden verborgen liegt. Insofern bin ich vielleicht der Falsche für diese Rezension. Andererseits ist The Enid, die ich für eine großartige und unterschätzte Band halte, hier unterrepräsentiert, und einer muss es ja machen. Also strenge ich mich an und erkenne, dass die tribalen Trommeln und die mystischen Keys im ersten Stück die musikalische Seed ausdrücken - warum die allerdings gerade von den Chaldäern gesowt wird, will mir nicht recht einleuchten, weiß ich doch als gebildeter Mensch, dass die Musik aus Böhmen kommt und nicht von den Chaldäern. Sei's drum, The Enid brauchen ganze 16 Minuten, um in die Puschen zu kommen. Erst dann liefern sie, was sie liefern sollen, den klassischen Enid-Sound (der wie immer so etwas ist wie die Keyboardversion dessen, was der Landläufer gemeinhin für wagnerianischen Wagalaweia-Sound hält). Doch leider bleibt dieser hier recht wässrig, ist er doch durch allzuviele Popharmonien und allzuwenig Geschmack verwässert. So meint man streckenweise einem etwas zu aufgeregt geratenen Meditationsalbum zu lauschen, insbesondere dann, wenn menschliche Stimmen einzelne Vokale vokalisieren - die das Album auch nicht weniger instrumental machen. Das letzte Stück aber versöhnt mit diesem Eindruck, ist dieses doch derart unaufgeregt, dass es ohne alle Abstriche als Meditationsmusik durchgeht - fasst vermisst man das auf den Alben jenes Genres eigentlich übliche durchgängige Bergbachplätschern, aber nur fasst, denn das menschliche Vermissensvermögen ist bereits dadurch ausgelastet, dass man sich in die großen Tage der ersten zwei, drei, vier Enid-Alben zurückwünscht, die deutlich eigenständiger, pseudoklassischer und schlicht schneller waren als dieser sich doch recht breiig vorbeiwälzende Soundstrom. Nicht schlecht, nein nein, aber auch nicht gut, ist "The Seed and the Sower" eines der Enid-Alben, die ich fast nie höre.

Wie jedes ordentliche Enid-Album gibt es auch dieses leider in zig Fassungen (ich weiß auch von drei verschiedenen Covern), darunter ist auch eine, die die Bonustracks "The Change", "The Jack" und "Flames of Power" enhält. Da ich diese Version nicht habe, weiß ich nicht, ob das Album dadurch gewinnt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.6.2009
Letzte Änderung: 30.6.2009
Wertung: 6/15
Zu lau, zu Eso, zu langsam. Mir fehlt einfach zu viel von dem, was die Band einst ausmachte

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Enid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 In The Region Of The Summer Stars 10.00 2
1978 Aerie Faerie Nonsense 9.00 3
1979 Touch Me 12.00 1
1980 Six Pieces 10.00 1
1983 Live at Hammersmith 12.00 2
1983 Something Wicked This Way Comes 9.00 1
1984 The Spell 9.50 2
1985 Salome 12.00 1
1986 The Liverpool Album - 2
1994 Tripping The Light Fantastic 7.00 1
1995 Sundialer 7.00 1
1998 White Goddess 9.00 1
2010 Live At Town Hall, Birmingham 11.00 1
2010 Journey's End Orchestrations 11.00 1
2010 Journey's End 11.00 2
2012 Invicta 11.00 1
2012 Live At Loreley 11.00 1
2014 First Light 12.00 1
2015 The Bridge 13.00 2
2015 The Bridge Show - Live At Union Chapel 12.00 1
2016 Dust 11.00 1
2017 The Music Of William Arkle and Other Recordings 9.00 1

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