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Queen

aus: Großbritannien


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Bemerkungen


Eine der großen Bands der 70er und 80er Jahre, erfolgreich bis dorthinaus und trotz ihres Mainstreamapproaches phasenweise auch künstlerisch ambitioniert.

Gegründet 1970 von Brian May, Roger Taylor, Freddie Mercury und John Deacon blieb sie bis zum AIDS-Tod Mercurys 1991 in dieser Besetzung beisammen. Queen spielten anfangs leicht proggig angehauchten Bombast-Hardrock, aber schon in ihrer frühen Phase angereichert durch einige Experimente mit ihren Sounds und ihren Kompositionen. Was ihren Stil aber vor allem prägt, ist der effektvolle Einsatz von chromatischen Tonleitern, sei es im Rahmen eines Gitarrensolos oder als Basis für einen ganzen Song. Nach zwei eher überhörten, aber für den Progfan sicher interessanten Alben ("Queen" und "Queen II") stellte sich mit "Sheer Heart Attack" der Erfolg ein, und mit dem Geld und den technischen Möglichkeiten ging eine stilistische Diversifizierung einher, die im Pop- und Rockbereich ihresgleichen sucht: Von der Oper (Bohemian Rhapsody) über Walzer (The Millionaire Waltz), Music-Hall (Bring Back That Leroy Brown), Blues (Lost Opportunity) und Rock 'n' Roll (Crazy Little Thing Called Love), Hard Rock (I Want It All) und Heavy Metal (Stone Cold Crazy), Pop (A Kind of Magic), Folk ('39), Ethno (Mustapha), Disco (Another One Bites the Dust), Funk (Staying Power), Gospel (All God's People) und eben Prog (The Prophet's Song). In diesem Punkt könnte man Queen als Erben der Beatles bezeichnen.

1975 veröffentlichte die Band "A Night at the Opera", ein Album, das neben Hardock und 20er-Jahre-Musik die für den Progfan interessanten "Bohemian Rhapsody" und "The Prophet's Song" enthielt. Es folgte eine Reihe erfolgreicher Alben, die aber nie wieder die Variantionsbreite und Komplexität ihrer Werke bis 1975 erreichten. Tatsächlich ging es mit "News of the World, "The Game" und vor allem dem funkigen, ungeliebten "Hot Space" qualitativ eher bergab.

In den Achzigern mischten Queen nach einer Pause die Fußballstadien mit den Hitalben "The Works" (1984) und "A Kind of Magic" (1986) auf, seit ihrer Single "We are the Champions" (1977) ohnehin das einzig wahre Ambiente für ihre Musik. "A Kind of Magic" zeigte dabei erstmals wieder die stilistische Breite, die die Band in den 70ern ausmachte. Aber erst mit "Innuendo", dem Schwanengesang Mercurys und ihrem wohl besten Album seit den 70ern, schafften es Queen noch einmal, diese Qualitäten voll auszuspielen. Ein postum nachgeschobenes Album mit Resten später Aufnahmesessions ist lau und der Band wie den Fans peinlich und auch die "Reunion"-Tour mit May, Taylor und Paul Rodgers als Sänger aus dem Jahr 2005 wurde eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen.

(Nik Brückner)

Leitfaden


Queen-Eintrag im Leitfaden "Progverwandter Rock und Pop der 70er"

Personell verwandte Bands (Pfadfinder)


Morgan; Phenomena

Alle besprochenen Veröffentlichungen von Queen

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Queen II 10.00 2
1974 Sheer Heart Attack 9.00 1
1975 A Night at the Opera 11.50 2
1980 Flash Gordon 9.00 1
2014 Live at the Rainbow '74 9.00 1

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