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Mike Oldfield

aus: Großbritannien


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Bemerkungen


Die Geschichte ist unglaublich genug: Erstes Album "Sallyangie", zusammen mit seiner Schwester Sally, da war er 15. Danach Bassist und Leadgitarrist bei Kevin Ayers. Mit 20 dann das Solodebüt, eine 50minütige Instrumentalkomposition die das erfolgreichste Debütalbum seiner Zeit füllt (264 Wochen in den englischen Charts) und die ein ganzes Plattenlabel (Virgin) über Jahre hinaus finanziert. Das ganze Ding hat er - soll man sagen "natürlich" - fast ganz alleine aufgenommen. Oldfield erhält daraufhin einen Vertrag über 13 Alben - heute sowas von unwahrscheinlich unglaublich undenkbar, daß - da fällt einem gar nichts mehr ein. Der Nachfolger, "Hergest Ridge", schlug wie die folgenden Alben stilistisch in dieselbe Kerbe. Aber spätestens als "Hergest Ridge" - immerhin auf Platz 1 in die Charts eingestiegen - nach drei Wochen von "Tubular Bells" wieder verdrängt wurde, war klar, daß dieser Erfolg so leicht nicht zu wiederholen war. Das lag vielleicht auch daran, daß der Beginn von "TB" als Filmmusik im Kinohit "Der Exorzist" Verwendung fand und hatte seine Folgen darin, daß Oldfield gleich 1975 begann, die goldene Gans weiter Eier legen zu lassen ("The orchestral Tubular Bells"). So kam es zu den bis heute sechs oder sieben "Tubular Bells"-Alben (eigentlich fehlt nur noch "Erased Tubular Bells").

1976 schlug Oldfield einen neuen Weg ein, gewissermaßen als zweites Standbein in unsicheren Zeiten, indem er mit "In dulci jubilo" seinen ersten Single-Hit produzierte. Diese Schiene wurde in den Achzigern dann die dominierende: Oldfield holte sich populäre Sänger, die seine Songs interpretierten, darunter Jon Anderson von Yes, Bonnie Tyler, Maggie Reilly, Roger Chapman und andere mehr. Dabei wird das Eine oder Andere Stück seines Erfolgs wegen unterschätzt: "Pictures in the Dark" zum Beispiel ist eine kleine, in die Charts geschmuggelte Progsingle: Man lese nur nach, wer da so in den Achzigern mitspielt: Namen wie David Bedford, Phil Collins, Carl Palmer, Jon Anderson, Phil Spalding und Pierre Moerlen - das liest sich doch wie ein Who is Who der Proggeschichte.

Als der kommerzielle Erfolg Ende der Achziger ausbleibt, zieht sich der ohnehin scheue Oldfield auf eine einsame Insel zurück und beginnt wieder damit, Konzeptalben aufzunehmen, darunter das schräge, wenn auch etwas mechanistisch zusammengestückelte "Amarok" (komponiert wurde 1 Minute Musik pro Tag) und das von Arthur C. Clarke inspirierte "Songs from distant Earth". Wichtigstes Album dieser Zeit ist seine überzeugende Selbstüberarbeitung "Tubular Bells II". In den letzten Jahren hat er sich dann fast ausschließlich mit seinen Röhrenglocken beschäftigt - mit wechselndem Erfolg.

(Nik Brückner)

Leitfaden


Mike Oldfield-Eintrag im Leitfaden "Britischer symphonischer Prog der 70er Jahre"

Personell verwandte Bands (Pfadfinder)


Max Bacon; David Bedford; Tom Newman; Pekka Pohjola

Alle besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 Ommadawn 13.00 5
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 12.00 2
1980 QE2 9.33 3
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 Discovery 6.75 4
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1992 Tubular Bells II 10.33 3
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1993 Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 3
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 1.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.67 3

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