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Symphony X

aus: USA


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1994-1996
1997-2006
2007-2011
Aktuelle Besetzung
Leitfaden
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Rezensionen

Symphony X ist eine amerikanische Progmetalband, die irgendwo zwischen Symhonischen Metal mit Edelkitsch einerseits sowie Power Metal mit Hochgeschwindigkeitsgefrickel andererseits anzusiedeln ist. Mit ihren letzten Alben verstärkten sie den Power Metal Aspekt und wurden kommerziell erfolgreich. Wichtigste Merkmale ihres Schaffens sind die starke Stimme von Sänger Russell Allen und die von der Klassik inspirierte Spieltechnik von Gitarrist Michael Romeo. So zitiert die Band des Öfteren klassische Stücke in ihren Liedern.

1994-1996

Die Band entstand, nachdem Michael Romeo 1994 ein Soloalbum (The Dark Chapter) aufgenommen hatte und das japanische Label Zero Corporation nach mehr Gefrickel verlangte. Er suchte nach Mitstreitern und fand den schon auf erwähntem Soloalbum mitspielenden Michael Pinnella für die Keyboards, den Bassisten Thomas Miller, Schlagzeuger Jason Rullo und den Sänger Rod Tyler. Ab ging die Post mit dem selbstbetitelten Erstling Symphony X noch im selben Jahr, welches zuerst nur in Japan erschien.

Schon im nächsten Jahr erschien unter der Flagge von InsideOut The Damnation Game. Rod Tyler hatte schon vor den Aufnahmen die Band verlassen, dafür kam Russell Allen dazu. Er sollte den typischen Klang der Band durch seinen Gesang entscheiden mitprägen. Hier, auf The Damnation Game, haben Symphony X aber noch nicht die Eigenständigkeit und Klasse ihrer nachfolgenden Alben erreicht.

1997-2006

Mit dem 1997 in die Läden gekommenen The Divine Wings of Tragedy gelang der Durchbruch der Band - ein Referenzwerk für viele nacheifernde Frickemetalcombos. Ihr Faible für das Verwursten von literarischen Klassikern zeigt sich hier mit Referenzen zu Dantes Inferno und John Miltons Paradise Lost (welches später ein ganzes Album inspirieren sollte).

Vor den Aufnahmen zu Twilight in Olympus (1998) verließ Schlagzeuger Jason Rullo temporär die Band und wurde für das Album von Tom Walling ersetzt. Danach ging die Band erstmalig auf Tour, nach der Tour ging Thomas Miller. Er wurde durch Michael LePond ersetzt. Noch ohne LePond erschien 1999 eine Kompilation aus den vorangegangenen Studioalben, betitelt Prelude to Millenium. Darauf wurde das Lied Masquerade des Debüts neu eingespielt und so mit Russell Allen veredelt.

Ein Jahr später erschien V (The new mythology suite), das erste Konzeptalbum der Band bei EMI. Die Story des Konzepts ist eine abgedrehte Mischung aus Atlantismythos, ägyptischer Mythologie und Astrologie. Auf der folgenden Tour wurde das Live-Album Live on the Edge of Forever aufgenommen, welches 2001 erschien.

The Odyssey erschien wieder unter dem Label InsideOut im Jahr 2002. Es folgte ein Winterschlaf der Band (zumindest im Studio), indem die Musiker andere Projekte vorantrieben: Michael Pinnella veröffentlichte ein Soloalbum, Russell Allen folgte ebenfalls mit einer eigenen Scheibe, Aufnahmen mit Star One und der Gründung des Projektes Allen - Lande. Jason Rullo half bei Redemption aus, während Michael Romeo bei Steve Walsh eine Giga Symphony spielte.

2007-2011

Weiter ging es erst 2007 mit dem Album Paradise Lost. Hiermit begann Symphony X auch kommerziell erfolgreich zu sein und in diversen Charts aufzutauchen. Es basiert auf dem gleichnamigen Gedicht von John Milton, wird jedoch nicht als Konzeptalbum gesehen.

Mit dem neuen Label Nuclear Blast im Rücken kam vier Jahre später, 2011, Iconoclast in die Läden und in Deutschland sogar bis auf Platz 25 der Albumcharts. Die Band wollte ursprünglich eine Doppel-CD veröffentlichen, doch das Label war dagegen - die 2er CD erschien nur als Special Edition.

Aktuelle Besetzung

Russell Allen, Michael Romeo, Michael Pinnella, Michael LePond und Jason Rullo.

(Stand: September 2011)

(Chris Stolz)

Leitfaden


Symphony X-Eintrag im Leitfaden "ProgMetal"

Personell verwandte Bands (Pfadfinder)


Affector; Allen - Lande; Russell Allen's Atomic Soul; Ayreon; Michael Pinnella; Redemption; Star One

Alle besprochenen Veröffentlichungen von Symphony X

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Symphony X 8.50 2
1995 The damnation game 8.00 2
1997 The Divine Wings of Tragedy 12.67 3
1998 Twilight in Olympus 9.00 2
2000 V (The new mythology suite) 11.67 3
2001 Live on the edge of forever 10.00 1
2002 The Odyssey 12.50 2
2007 Paradise Lost 9.50 4
2011 Iconoclast 4.50 2
2015 Underworld 12.00 1

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