Nirgal Vallis (ein Flusstal auf dem Mars) entstand wohl Anfang der 80er Jahre, als sich die drei Schulfreunde José Luis Fernandez Ledesma (Tasten), Ramon Nakash (Violine) und Alejandro Schmidt (Gitarren) dazu entschlossen eine Band zu gründen. Mit Rafael Gonzales fand man einen Schlagzeuger und mit Claudia Martinez de Alba eine Sängerin. Das Quintett existierte bis in die zweite Hälfte der 80er Jahre hinein, spielte in dieser Zeit aber nur eine halbe LP ein. 1984 erschien das selbstproduzierte Album "Y Murio la Tarde", dessen zweite Seite vom Musiker Arturo Meza bestritten wurde.
1995 reformierte Ledesma Nirgal Vallis, ergänzt um den Bassisten Julio Sandoval. Es entstanden einige weitere Stücke, welche im selben Jahr von Musea zusammen mit den Nummern aus dem Jahre 1984 als "Y Murio la Tarde" auf CD veröffentlicht wurden. Danach trennten sich die Musiker offenbar endgültig.
José Luis Fernandez Ledesma ist bis heute aktiv und veröffentlich unter seinem Namen (meist zusammen mit Lebensgefährtin Margarita Botello) symphonisch-avantgardistische Soloalben.