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Paul Stump

The Music's All That Matters - A History Of Progressive Rock



The Music's All That Matters - A History Of Progressive Rock

Informationen

Erscheinungsjahr: 1997
ISBN: 0-7043-8036-6
Verlag: Quartet Books Ltd.
Verlagsort: London, GB


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Stump versucht eine geschichtliche Darstellung der Entwicklung des Prog zu geben und arbeitet dabei viel mit Original-Zitaten und dutzenden Interviews, die er geführt hat. Dabei kommen aber auch Anmerkungen zur Musik und zu Platten nicht zu kurz, und Stump ist in seinem Urteil nicht immer sehr diplomatisch. Leider beschränkt er sich auch i.w. auf die Entwicklung in England, aber das Buch ist überaus amüsant und interessant, wenn auch stellenweise etwas akademisch im Ton.

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Von: Nik Brückner


Ich lese Stumps Buch gerade wieder, und freue mich sehr darüber. Es bräuchte dringend mal eine laaaange Rezension, und ich werde wohl eine schreiben. Aber vorweg schon mal ein paar Anmerkungen:

Das Buch ist zentral, keine Frage. Wer die wichtigsten Bücher über Progressive Rock gelesen haben will, muß dieses kennen. Nur: Leute, deren Englisch etwas eingerostet ist, werden Schwierigkeiten mit Stumps Sprache haben. Akademisch finde ich ihn gar nicht so sehr, eher journalistisch - im positiven Sinne: Stump schreibt sehr kreativ und humorig (ein Kapitel heißt z. B. "You want to record what?"), er hat z. B. einen großen Wortschatz und geht verschwenderisch damit um. Er liebt es, eigentlich unpassende Adjektive aneinanderzureihen und macht von den flexiblen Möglichkeiten englischer Syntax Gebrauch, dabei auch solche, die man im deutschen Englischunterricht nicht lernt. Also Vorsicht!

Nichtsdestoweniger ist es inhaltlich sehr reichhaltig. Nur: Auch im Progbereich sollte man Vorwissen haben. Als Einführung ist "The Music's All That Matters" nämlich denkbar ungeeignet. Es ist nur annähernd chronologisch gegliedert, teilweise interferiert eine thematische Gliederung. Das Ganze macht den Eindruck, ein schneller (wenn auch, zumindest stellenweise, großer) Wurf zu sein.

Ich liebe dabei seine undiplomatischen Urteile. Mal im Ernst: Welche Erleichterung muß es für die lange diskriminierte Minderheit, die Peter Gabriels Rocktheater für kindisch hält, sein, genau solche Urteile in einer kompetenten Publikation zu lesen. Solche Menschen dürfen sich dank Paul Stump endlich aus dem Schatten ihrer Randgruppenexistenz wagen.

Nein, wer keinen Humor hat, sollte besser die Finger von diesem Buch, wie auch von allen anderen undiplomatisch-ironisch-polemischen Texten lassen. Wer Freude an sowas hat, und es genießen kann, daß auch seine Lieblingsband ihren Teil abkriegt, sei herzlich zum Kauf geladen!

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