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Marcelo Camerlo

The magic Land. A Guide to South American Beat, Psychedelic and Progressive Rock Vol. 1: Argentina - Uruguay 1966 - 1977.



The magic Land. A Guide to South American Beat, Psychedelic and Progressive Rock Vol. 1: Argentina - Uruguay 1966 - 1977.

Informationen

Erscheinungsjahr: 1999
ISBN: 8489439168
Verlag: Borderline
Verlagsort:


Rezensionen


Von: Nik Brückner


Bekomme ich Geld von Borderline? Nein, leider nicht. Aber sie machen nun mal großartige, sehr detaillierte Discographien. Diese hier ist so detailliert, daß man hoffen darf, daß Marcelo Camerlo weitermacht (mein Vorschlag für Vol. 2: „Close to the Edge of the topographic Ocean of crimson Nektar: A guide to Beat, Psychedelic and Progressive Rock in Panama and Ecuador, Summer 1971 - Autumn 1971.“). Am Ende wird, schätze ich, eine 10000-seitige Discographie zum südamerikanischen Rock stehen, die die Encyclopaedia Britannica wie ein dünnes Heftl aussehen lassen wird.

Enthalten sind etwa 150 argentinische und uruguayianische Beat-, Prog- und Psychedelic-Bands zwischen 1966 und 1977. Die Bands aus beiden Ländern sind separat aufgeführt, wobei Uruguay nur ein paar Seiten umfaßt - war wohl nicht so eine aktive Szene. Richtig auskennen tue ich mich nicht (nur ein paar Namen wie Jorge Pinchevsky sind mir bekannt, und schon bei Cristina Plate bin ich mir nicht sicher, ob es sich um die handelt, die ich auch kenne...), aber die Discographien sind gewohnt detailliert, und es sind auch kleine ein-Album-Bands und sogar eine-Single-Bands mir dabei. Zu jeder Band gibt es eine Bandgeschichte, Lineups, Discographie (mit Veröffentlichungsdaten und Seriennummern). Ob der zeitliche Rahmen willkürlich gesetzt ist, weiß ich nicht, das Vorwort gibt das auch nicht her. Die Informationen scheinen mir gewohnt sorgfältig recherchiert zu sein.

Ergänzt werden die beiden Hauptteile durch Einleitungen zu den beiden Musikszenen, mehrere Vorworte sowie Zusammenstellungen von Compilations und argentinischen Videos.

Wie bei „Cosmic Dreams at play“, dem Gegenstück zur deutschen Szene, vermisse ich einen alphabetischen Index. So kann man leider nicht auf einzelne Musiker und ihren Werdegang „zugreifen“. Andererseits wird es meistens erwähnt, wenn ein Musiker noch woanders gespielt hat, sodaß die Texte diesen Mangel teilweise ausgleichen.

Netterweise ist das ganze Buch online.

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