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Dan Hedges

Yes. The authorised biography

über: Yes



Yes. The authorised biography

Informationen

Erscheinungsjahr: 1981
ISBN: 0-283-98761-8
Verlag: Sidgwick & Jackson
Verlagsort: London


Rezensionen


Von: Nik Brückner


Dan Hedges' Yes-Biographie ist die beste, die es gibt. Gab, muß man sagen, denn sie ist 1981 erschienen und längst vergriffen. Mit ein bißchen Glück findet man sie aber im Netz immer wieder mal. Das zweite Problem: Sie umfasst nur die Jahre bis 1981, andererseits, das sind auch die einzigen Jahre, in denen Yes relevant waren.

Hedges hat, ähnlich wie Yes-Biograph Chris Welch, die frühen Jahre der Band selbst erlebt, er hat Interviews und Zeitungsartikel gesammelt und die Bandmitglieder selbst befragt. Sein Buch ist keine Jubelbiographie, es ist kritisch und versucht, an entscheidenden Stellen hinter die Kulissen zu schauen, was auch weitgehend gelingt. Er geizt nicht mit Einblicken in die Arbeitsweise einer meist vollkommen zerstrittenen Band, berichtet von den Schwierigkeiten im Studio, die durch Eddie Offords massiven Drogenkonsum und den daraus resultierenden Versuch der Band, sich selbst zu produzieren, entstanden, er berichtet von den katastrophalen Paris-Sessions, lässt auch Wakemans Alkoholprobleme nicht unerwähnt und versucht auch, die bis heute nicht ganz geklärten Umstände von Moraz' Abgang zu beleuchten.

Musikalische Analysen sucht man hier noch vergebens, solche Einblicke zu geben, ist erst in jüngerer Zeit selbstverständlich geworden. Hedges' Buch ist im besten Sinne eine Bandgeschichte - wobei er auch hin und wieder nach links und rechts blickt, etwa was das Vorleben der Musiker (Einzelbiographien) angeht. Man erfährt so auch ein bißchen über Wakemans English Rock Ensemble oder über Refugee. Was die sonstige Einbindung von Yes in den größeren Zusammenhang der britischen Szene angeht, ist Hedges allerdings ein Biograph alter Schule: Yes werden beschrieben, als seien sie die einzige Band auf der Welt gewesen.

Abgesehen von diesen Abstrichen, die eigentlich je keine sind, weil frühe Bandbiographien eben so aussahen, ein hervorragendes Buch über die großen Jahre einer der zentralen Bands unseres Genres. Empfehlung!

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