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23383 Rezensionen zu 15973 Alben von 6203 Bands.
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Glossar:

P



P.A.:


Public Adress System: die Soundanlage (Mischpult, Verstärker, Boxen etc.) bei einem Live-Auftritt. (ug)

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PF:


Pink Floyd, britische Band. (rjg)

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PFM:


Abkürzung des Namens der italienischen Band Premiata Forneria Marconi (übersetzt heisst dies etwa: "Marconis preisgekrönte Bäckerei"). Mehr zur Bedeutung und Entstehung des Namens ist nachzulesen auf der PFM-Website (ug)

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Pitch Wheel:


Im Unterschied zu Instrumenten wie z.B. einer Geige, bei der die Tonhöhe durch Gleiten über die Saiten nahezu stufenlos vom Spieler bestimmt werden kann, ist auf der Tastatur eines Tasteninstrumentes jeder Taste eine feste Tonhöhe zugeordnet. Auch bei Gitarren und den meisten Bassgitarren (ausser > Fretless Bässen) wird durch den benutzten Bund die Tonhöhe festgelegt. Allerdings hat ein Gitarrist die Möglichkeit, durch das Ziehen der Saite (> Bending) die Tonhöhe in gewissen Grenzen zu verschieben und die Gitarre 'jaulen' zu lassen. Um Keyboardern ähnliche Möglichkeiten zu geben, wurden schon früh in Synthesizern (etwa im legendären MiniMoog) ein sogenanntes Pitch Wheel eingebaut. Dabei handelt es sich um ein kleines Halbrad oder einen Hebel neben der Tastatur, über den man durch Drehen bzw. Ziehen und Drücken die Tonhöhe der momentan gespielten Note innerhalb eines festgelegten Rahmens (etwa ein Halbton oder ein Ganzton) stufenlos verändern kann, was Bending-ähnliche Effekte ermöglicht. Meister dieser Technik sind z.B. Jan Hammer (siehe "Birds Of Fire" des Mahavishnu Orchestra) oder Patrick Moraz (siehe Yes' "Relayer"). (ug)

Bending; Fretless

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Plektrum:


Das kleine Plastikplättchen, mit dem Gitarristen während eines Drittels ihres Musikerlebens die Saiten anschlagen. In den übrigen zwei Dritteln grübeln sie darüber nach, wohin sie das Ding zuletzt gelegt haben. (rjg)

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Polymetrik:


Siehe Polyrhythmik (rjg)

Polyrhythmik

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Polyrhythmik:


Tanzmusik - und damit im Kern auch Rockmusik - ist eigentlich immer polyrhytmisch, da in ihr unterschiedliche rhythmische Figuren verschiedener Instrumente zu einem ineinandergreifenden Geflecht kombiniert werden. Warum sind dann aber so viele Progger stolz auf die Polyrhythmik als Merkmal ihres Genres? Sie halten es nicht der Mühe wert, von "Polyrhythmik" zu sprechen, solange dabei nur ein glatt gewobener Rhythmusteppich erzeugt wird. Vielmehr verwenden sie den Ausdruck vor allem dann, wenn durch gegenläufige - oder gar sich gegeneinander verschiebende - Akzentuierungen der heißgeliebte Eindruck von "Vertracktheit" entsteht. In nicht wenigen Fällen ist streng genommen eigentlich "Polymetrik" gemeint: das Zusammenspiel der Instrumente in unterschiedlichen, jedoch gleichzeitig erklingenden Taktarten. Ein Überlagerungseffekt, der sich sehr verwirrend anhören kann - und so soll es auch sein. (rjg)

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Post-Rock:


Manches Synthesizer-Tatütata von Keith Emerson hörte sich zwar schon vor dreißig Jahren an, als sei die Post da, aber der Postrock findet trotzdem nicht hoch auf dem gelben Wagen statt. „Post“ ist lateinisch und heißt „nach“. Postrock wäre also das, was nach dem Rock kommt, so wie die „Postmoderne“ das ist, was die Moderne „überwindet“ (oder überwinden will).

Dass mit der Musik von Bands wie „Tortoise“ die Ära der Rockmusik tatsächlich eine Art Abschluss gefunden hat, kann man nun glauben oder nicht. Was den Postrock auszeichnet, ist der häufige Verzicht auf „Songs“ im konventionellen Sinn und ein gewisser Hang zu elektronischer Unterkühlung. Nicht selten wird er in der geistigen Nähe altehrwürdiger deutscher Avantgarde-Bands wie Can angesiedelt, denen man ebenfalls schon vor Jahrzehnten zutraute, die Rockmusik hinter sich zu lassen. Der Fortschritt wäre insofern einmal mehr in der Vergangenheit zu suchen.

Manches, was über den Postrock geschrieben wird, hat allerdings stark mit journalistischen Projektionen zu tun: Nathan – Mitglied der Postrocker „Trans Am“ – beispielsweise äußerte sich in der Buchreihe „testcard“ (Bd. 4) über Einflüsse auf seine Musik folgendermaßen: „Ich habe viel mehr Bezüge zu Michael Schenker, den Scorpions Kraftwerk, D.A.F., Pink Floyd und Santana als zu Can, Faust und Neu!. [....] Can zum Beispiel habe ich so selten gehört, daß ich mich kaum an ihre Nummern erinnern kann.“ Mag man darin den Versuch sehen, die Spur zu den Vorbildern etwas zu verwischen, bei denen man sich bedient hat, so wird dem folgenden Statement wohl niemand widersprechen: „Ich möchte schon ein bißchen zur Ehrenrettung des Rock beitragen, denn so furchtbar sind die dreißig Jahre Rockgeschichte ja auch nicht gewesen, wie es heute einige altkluge Journalisten darstellen.“

Die "Erfindung" des Begriffs Postrock wird häufig dem Kritiker Simon Reynolds zugeschrieben, der den Ausdruck 1994 in der März-Ausgabe des Magazins "Mojo" auf das Album HEX von Bark Psychosis anwendete - einer Platte, die zu den Ur- und Meisterwerken des Postrocks zählt und viele typische Elemente dieser musikalischen Philosophie aufweist.

Eine interessante Erörterung des Zusammenhangs von Prog, Postrock und Rock“avantgarde“ findet sich hier: www.furious.com/perfect/progrock.html (rjg)

Math-Rock

Siehe auch: besprochene Alben mit dem Stilmerkmal Postrock

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Postmoderne:


Die Postmoderne ist erst einmal einfach die Kulturepoche nach der (auch klassisch genannten) Moderne. Sie heißt aber auch so, weil sie sich gegen bestimmte Ausprägungen der Moderne wendet und diese zu überwinden sucht.

Ein Hauptkritikpunkt der Postmoderne betrifft das Innovationsstreben der Moderne, das als eindimensional und totalitär abgelehnt wird. An seine Stelle wird eine Vielfalt gleichberechtigt nebeneinander bestehender Perspektiven gestellt, was der Postmoderne zwar den Vorwurf der Orientierungslosigkeit eingebracht hat, ihr aber die Möglichkeit einer prinzipiellen Offenheit gegenüber einer Vielzahl von Einflüssen eröffnet. Diese drückt sich dann oft in der Experimentierfreude ihrer Vertreter und den zahlreichen Genrebrüchen ihrer Werke aus. Es gibt keinen Stil im Sinne eines zentralen Prinzips oder einer Leitidee, der man folgt, an ihre Stelle tritt das Heterogene. Es gibt keinen Konsens mehr, sondern eine Vielzahl von nicht miteinander zu vereinbarenden Wahrheits-, Kultur- und Kunstbegriffen. Das fordert den postmodernen Menschen dazu heraus, die Unvereinbarkeit dieser Vielfalt zu ertragen.

Man kann das an unserem Genre gut nachvollziehen: Während sich in der Popmusik bis in die 1970er Jahre die Stile gegenseitig epochenartig ablösten, Rock’n’Roll von Beat, Beat von Psychedelic abgelöst wurde, bestehen seither alle möglichen Stile mitsamt ihren Szenen unvereinbar nebeneinander: Hip Hop, Rap, Dance, Gothic, Funk, Metal – und Prog. Progressive Rock ist aber selbst ein postmoderner Stil: Denn in der Postmoderne steht nicht die Innovation im Mittelpunkt des (künstlerischen) Interesses, sondern eine Neukombination bereits vorhandener Ideen. Der Prog greift bereits in seinen frühesten Ausprägungen, etwa bei The Nice, King Crimson oder den Moody Blues, Elemente aus dem Jazz und der Klassik auf, im Grunde miteinander unvereinbare Stile, die er gleichberechtigt nebeneinander stellt. Er bricht mit den lange gewachsenen Traditionen und Regeln populärer Musik und ist stattdessen geprägt durch seine Verachtung musikalischer Dogmen, den spielerischen Umgang mit Traditionen, die entsprechenden Grenzüberschreitungen, Eklektizismus, Zitate, Ironie, Fragmentarisierung, Diskontinuität, und Vieldeutigkeit. Damit ist er als eine Art Metastil, ein Stil über Stile, die prototypische postmoderne Ausprägung der populären Musik. (nb)

Selbstreferenzialität; Postmoderne; Intertextualität; Eklektizismus

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Postum:


Auch "posthum"; wider Erwarten nicht ein anderes Wort für postwendend, sondern eine künstlerische Nachgeburt: im engeren Sinne sind postume Werke solche, die nach dem Tod des Urhebers herausgegeben oder veröffentlicht werden. Auf unseren Seiten müssen natürlich nicht alle Gruppenmitglieder verstorben sind, wenn von einer postumen Veröffentlichung einer Band die Rede ist: dann ist lediglich die Band als solche unter ihrem Namen nicht mehr aktiv. (ug)

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Powerchords:


Ein ausgewachsener Grundakkord trägt in der Musik auch den Namen "Dreiklang". Woraus sich messerscharf schließen lässt, dass er aus drei Tönen besteht: Grundton, Terz und Quinte. Schnell mal die Melodika hervorkramen: Bei einem C-Dur-Akkord ist das c - e - g.

Mit solchen Dreiklängen lassen sich "Alle meine Entchen" ebenso begleiten wie tausende und abertausende Rock- und Popsongs. Wie aber kommt man aus dem Einerlei heraus?

Im Jazz hat man den Weg beschritten, die Akkorde mit Zusatztönen und Dissonanzen anzureichern, so dass sich neben Terzen und Quinten auch Sexten, Septimen und Nonen türmen - und zwar in "reinen, "verminderten" oder gar "übermäßigen" Abständen. Ein wilder Rocker allerdings, der seine Gitarre durch den Verzerrer jagt und hoffnungsvoll solch ein Akkordungetüm anschlägt, wird feststellen: Vor lauter sich überlagernden Störgeräuschen lässt sich kaum noch etwas erkennen.

Natürlich überlegen zumindest Hardrocker und Punker nicht lange, ob sie Verzerrung und Übersteuerung mindern oder besser die komplizierten Akkorde aufgeben sollen. Sie opfern eher auch noch die Terz und spielen lieber gleich bloße Zweiklänge aus Grundton und Quinte. Die dröhnen bei starker Übersteuerung nämlich erst so richtig. Und außerdem spart man sich noch eine Menge Übungsstunden, da man das Greifen eines solchen "Powerchords" auf der Gitarre nach etwa zehn Minuten schon ganz gut beherrscht.

Musiklehrer früherer Generationen kamen angesichts solcher Praktiken diverser Schülerbands arg ins Schwitzen, denn der Verzicht auf die Terz hebelt die Möglichkeit aus, zwischen Dur und Moll zu unterscheiden. Es tröstete die Pädagogen auch nicht, dass ein Powerchord noch besser fetzt, wenn man den Grundton in der Oktave verdoppelt. Ein Zweiklang bleibt die Sache trotzdem. Um herauszufinden, ob die Musiklehrer sich mittlerweile beruhigt haben, müsste ich noch mal zur Schule gehen. Aber soweit reicht mein Recherche-Ehrgeiz denn doch nicht.

Der Prog, bei dem ja nicht ununterbrochen alles dröhnt und kracht, beschränkt sich zum Glück nicht auf Powerchords, sondern pflegt eine recht ausgereifte Harmonik. Dennoch kommen die Powerakkorde hier ebenfalls oft vor, da man sie auch verwenden kann, um Riffs und Melodiefloskeln klanglich anzureichern - oder um zwischendurch einfach mal wild loszurocken. (rjg)

Bratz

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Produktion:


In der Filmwirtschaft ist der Produzent derjenige, der das Geld beschafft. In der Musik versteht man darunter denjenigen, unter dessen Leitung eine Aufnahme entsteht und der dabei so gut wie immer erheblichen Einfluß auf das Endergebnis nimmt. Dies kann ein Mitglied der jeweiligen Band oder ein eigens von außen angeheuerter Mann sein. In den Kümmerjahren des Prog seit etwa 1978, als viele etablierte Bands versuchten, den popmusikalischen Überlebenskampf durch modernen technischen Aufwand zu bestehen, wurde der Einfluß der Produzenten teilweise übermächtig. Am besten läßt sich das an der Trevor-Rabin-Epoche von Yes studieren (> Yes-West). Ungewöhnlich ist es, wenn musikalische Projekte nicht unter den Namen von Bands oder Musikern firmieren, sondern unter dem eines Produzenten. Am bekanntesten in einer solchen Rolle ist Allan Parsons geworden. (rjg)

Yes-West

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Progmetal:


Hardrock und Heavy Metal gelten in einer breiten Öffentlichkeit als Inbegriff des Primitivismus. So oft diese Öffentlichkeit damit Recht haben mag, so oft liegt sie auch daneben. Das war schon in den 70er Jahren so, als man Bands wie Deep Purple oder Led Zeppelin stereotyp Dampfhammer-Mentalität unterstellte, obwohl sie über weite Strecken lediglich einen schnellen und lauten Bluesrock spielten, der rhythmisch weit differenzierter war als das meiste Popgedudel. In den 90ern waren es nicht zuletzt Progmetal-Bands mit ihrer teilweise spektakulären Virtuosität, die vielen neuen Hören den Weg zum Prog in seinen viefältigen Facetten geebnet haben. Am verdienstvollsten dabei dürften Dream Theater gewesen sein. (rjg)

Siehe auch: besprochene Alben mit dem Stilmerkmal Progmetal

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ProgParade:


Das listeneigene Progressive Rock Festival der [progrock-dt], oft als PP abgekürzt, das (Stand Frühjahr 2004) schon viermal an wechselnden Orten stattfand. (sp)

[progrock-dt]

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Progressive Newsletter:


Deutschsprachige Prog-Zeitschrift (mit eigener Webseite), deren Name oft als "PNL" abgekürzt wird. (rjg)

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Progressive Rock:


Wer hier gelandet ist und diesen Begriff immer noch nachschlagen muss, sollte zur Strafe Udos ellenlangen Artikel zum Thema lesen. (ug)

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Pronk:


Das Wort Pronk ist eine Zusammenziehung aus Prog und Punk und bezeichnet den Versuch, zwei scheinbar völlig unvereinbare Musikstile miteinander zu verbinden. Sowohl Prog als auch Punk sind vor allem Kinder der 70er Jahre, und schon gegen Ende dieses Jahrzehnts kam es auch zu ersten Experimenten im Pronk-Stil (wobei aber unklar ist, wann der Begriff dafür geprägt wurde).

Als die wichtigsten „Pronker“ gelten die Cardiacs, deren Anfänge bis 1977 reichen, die aber nach verschiedenen Cassetten-, EP- und Singleveröffentlichungen erst 1988 mit einem regulären Album hervortraten. Der Ausdruck „Pronk“ passt auf die musikalische Mixtur der Cardiacs ziemlich exakt, auch wenn er von Cardiacs-Songschreiber Tim Smith angeblich wenig geschätzt wird.

Wie bei vielen anderen Begriffen aus der Rockmusik lässt sich auch im Falle von Pronk öfters eine ziemlich wahllose Anwendung auf alle möglichen Bands feststellen – von den Battles bis Tool. (rjg)

Siehe auch: besprochene Alben mit dem Stilmerkmal Punk

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Psychedelic:


"Psychedelika" sind Substanzen, die auf die Psyche wirken. In der zweiten Hälfte der 60er Jahre glaubten große Teile der Hippie-Szene an die Bedeutung der Inspiration durch "bewusstseinserweiternde" Drogen. Keine neue Idee, wie u.a. die Geschichte des Jazz lehrt, doch eine, die damals populärer wurde als je zuvor und die nicht zuletzt von der verschwommenen Hoffnung lebte, dass sich mit dem Bewusstsein auch die Gesellschaft ändern würde.

Psychedelic Rock im engeren Sinne ist insofern nichts anderes als "Drogen-Rock" (Acid Rock). Viele Flowerpower-Jünger unter den Rockmusikern suchten Bewusstseinserweiterung und vertiefte Spiritualität daneben per Meditationsübung oder durch Hinwendung zu einem "Guru". Wie auch immer - der Begriff "Psychedelic" zielt primär auf einen Bewusstseins- und Erlebniszustand, nicht auf ein fest umrissenes musikalisches Genre.

Soweit Psychedelic Rock tatsächlich unter Drogeneinfluss entstanden ist (oder zumindest diesen Eindruck erwecken soll), war er - anders als der klassische "Prog" - weniger durch festgefügte Arrangements, sondern mehr durch lange Improvisationen (wie bei Grateful Dead) oder durch formal freie Klangbilder, durch experimentelles Suchen und Tasten gekennzeichnet, wie man es z.B. bei den frühen Pink Floyd findet. Zeitliche Zerdehnungen und bestimmte Klangeffekte spielten eine große Rolle. Bei Jimi Hendrix beispielsweise, der bekanntlich auch seinen Anteil an den Psychedelika hatte, hört man viele typische Gitarrensounds der Psychedelic-Ära wie Wah-Wah oder Fuzz. Die starke visuelle Komponente des Rocks (Stichwort: "Lightshow") führte dazu, dass der psychedelische Effekt v.a. bei Live-Veranstaltungen zum Tragen kam.

Obwohl die Experimentierfreude vieler Gruppen nicht unbedingt mit virtuoser Instrumentenbeherrschung einherging (s. z.B. Amon Düüls Album Psychedelic Underground), war die Psychedelic-Ära entscheidend für die Idee, dass "Beat" mehr sei als nur Tanzmusik, dass auch populäre Musik eine "progressive" Seite haben und Konventionen sprengen könne. Das hat die ganze spätere Entwicklung des Rocks und insbesondere des "Progs" mitgeprägt.

Als Schlüsseljahr des Psychedelic Rocks gilt 1967, das Jahr, in dem die Hippie-Bewegung in Amerika sich in zahlreichen Festivals feierte und in England Pink Floyd ihr Album The piper at the gates of dawn veröffentlichten. Doch auch heutzutage gibt es noch Bands, die psychedelische Elemente in ihrer Musik verwenden. Die entsprechenden Effekte lassen sich natürlich auch ganz nüchtern kreieren bzw. zitieren: Durch die Verfremdung von Stimmen, durch schwebende, hallende Keyboardsounds, durch traumatische Klanggespinste. (rjg)

Siehe auch: besprochene Alben mit dem Stilmerkmal Psychedelic

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PT:


Porcupine Tree, britische Band. (rjg)

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[progrock-dt]:


Die deutschsprachige eCommunity zum Thema progressive Rockmusik wurde am 9.Februar 1999 gegründet. Zunächst nur als deutschsprachiges Diskussionsforum für Prog gedacht, entwickelten sich aus der [progrock-dt] schnell eine Reihe eigener Projekte, u.a. das listeneigene Festival Progparade und die Babyblauen Seiten.

Von Anfang an richtete sich die [progrock-dt] nicht nur an eine deutsche, sondern explizit an eine deutschsprachige Leserschaft. Deswegen auch nicht [progrock-de] (de = Deutschland), sondern [progrock-dt] (dt. ist die in der Linguistik übliche Abkürzungen für "deutschsprachig"). Heute umfasst [progrock-dt]-Land neben Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein auch die z.T. noch dt.sprachigen Länder Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Italien usw. (sp)

ProgParade

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Beiträge von: Udo Gerhards (ug), Ralf J. Günther (rjg), Nik Brückner (nb), Sal Pichireddu (sp)

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