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Glossar:

T



Takt:


1. Die Kunst der höflichen Zurückhaltung, wenn man jemandem mitzuteilen hat, daß man seine Musik nicht leiden kann. - 2. Ein Fetisch des Progs, solange er nur "krumm" ist. Insofern wichtig genug, um in Udo Gerhards Betrachtung "Was ist Prog?" Näheres darüber zu lesen. (rjg)

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Tapping:


Normalerweise werden Saiteninstrumente wie Bassgitarren und Gitarren gespielt, in dem man mit der einen Hand die Saiten über dem Klangkörper zupft - sei es mit den Fingern, sei es mit einem > Plektrum - und mit der anderen Hand auf dem Griffbrett durch Niederdrücken der Saite in der entsprechenden Lage die Tonhöhe festlegt. Tapping bezeichnet eine alternative Spielweise: die Saiten werden mit den Fingerkuppen direkt auf dem Griffbrett in die der gewünscht Note entsprechende Lage gedrückt. Dadurch ist es möglich, mit beiden Händen gleichzeitig Noten zu produzieren. Inzwischen gibt es verschiedene Instrumente, die speziell für die Tapping-Spielweise entwickelt wurden. Im Prog-Bereich besonderer Beliebtheit erfreuen sich z.B. der Chapman-Stick und die Warr-Guitar. (ug)

Plektrum; Chapman Stick; Warr Guitar

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Taurus Bass Pedale:


Die "Moog Taurus"-Baßpedale sind im Prinzip ein kleiner, auf Baßsounds ausgerichteter Synthesizer mit vier Sounds, davon einer programmierbar (für die Synth-Freaks unter uns: 2 VCOs, VCF, VCA, jeweils plus Hüllkurve, Portamento), der nicht durch eine Tastatur, sondern über Pedale - wie man sie von der Orgel und Heimorgel kennt - gespielt wird.

Eigentlich als Ergänzungsinstrument für Keyboarder gedacht, wurde das Baß-Pedal seltsamerweise häufig von Bassisten gespielt. Vorreiter: Michael Rutherford von "Genesis". Der "Taurus" erlangte einige Beliebtheit, da er den fetten, fetten Moog-Sound auf's Baßregister übertrug. Mit einem "Taurus" über eine ordentliche Anlage kann man Haare fönen. Man kann es aber auch übertreiben, da der durchdringende "Taurus"-Sound alles durchschneidet und das ganze Arrangement erschlägt: siehe "Galleon" beim Dt.Progfestival 1997. (ug)

Bass Pedal; Moog

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Theremin:


Das Theremin ist ein in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts vom russischen Erfinder Leon Thermen entwickeltes elektronisches Musikinstrument. Die Besonderheit des Theremins ist die spektakuläre, aber sehr anspruchsvolle Spielweise: ohne Kontakt zum Instrument selbst bewegt der Spieler die Hände relativ zu zwei Antennen, die winzigste Kapazitätsveränderungen der umgebenden Luft registrieren. Eine Antenne kontrolliert die Tonhöhe, die zweite die Lautstärke. Der Ton des Theremin ist sehr klar, mit einer leicht singenden Qualität. Das Ganze funktioniert nach dem Prinzip des Schwebungssummers: durch zwei ganz leicht gegeneinander 'verstimmte' Hochfrequenz-Schwingungen ergibt sich eine Schwebung im hörbaren Frequenz-Bereich, die elektronisch verstärkt und hörbar gemacht wird.

Wer über ein Notebook mit Synaptics-Touchpad verfügt, kann sich auf der Homepage des Herstellers ein kleines Programm herunterladen, mit dem sich der Effekt und die Spielweise des Theremins auf dem Touchpad simulieren lässt - wenn auch nicht berührungsfrei wie beim Originalinstrument.

http://www.synaptics.com/support/utilities (ug)

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TNR:


The Noisy Room. Italienisches Duo. (rjg)

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Trip Hop:


Ein in den Neunziger Jahren des 20.Jahrhunderts entstandener Unterzweig der modernen elektronischen Musik. Trip Hop zeichnet sich durch schleppende, aber dennoch fast jazzige, synkopisierte elektronische Beats aus, durch eine im Allgemeinen eher düster-melancholisch Atmosphäre, über den oft schwermütiger Frauengesang gelegt wird. Hauptvertreter sind Bands wie Massive Attack, Portishead und Künstler wie Tricky.

Wie bei allen musikalischen Schubladen ist es nicht einfach, den Stil genau zu charakterisieren oder Bands eindeutig zuzuordnen. Davon zeugen auch die Definitionsversuche im FAQ-Bereich von www.triphop-music.com. (ug)

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Beiträge von: Ralf J. Günther (rjg), Udo Gerhards (ug)

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