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Aus dem babyblauen Archiv


Archiv-Tipps für das Jahr

April 2018: Roxy Music


For Your Pleasure
Roxy Music: For Your Pleasure

Die Band von Bryan Ferry und Brian Eno wird gerne auf ihren späteren Edelpop reduziert und ihr Frühwerk unterschlagen. Doch auf "For Your Pleasure" verbinden Roxy Music geradezu die Jahrzehnte: Die Vorwegnahme von Nick Cave trifft auf Krautrock-Verarbeitungen, während andernorts surreale Soundspielereien vor Minimalrhythmen eine verstörende Wirkung erzielen. Das ist eine retrospektiv höchst überraschende Parallelentwicklung zeitgleich zum "eigentlichen" Progressive Rock. Details und Rezension

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März 2018: Goblin


Il fantastico viaggio del bagarozzo Mark
Goblin: Il fantastico viaggio del bagarozzo Mark

"Il fantastico" gilt zwar nicht als Goblins Meisterwerk (das ist wohl das ein Jahr früher erschienene „Suspiria“), aber beim 78 er Release findet die Formation von der Apennin-Halbinsel deutlich zu den Yes-inspirierten Progrockwurzeln der Dekade zurück: Kein Horror, stattdessen ein Konzeptalbum mit italienischem Gesang und wunderbaren zeitkonformen Synthi-Klängen. Details und Rezension

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Februar 2018: Pell Mell


Rhapsody
Pell Mell: Rhapsody

Auf ihrem dritten Album verabschiedeten sich Pell Mell von krautigen Sounds und gingen über zum symphonischen Prog... das aber auf eine ganz eigene Weise mit Zitaten von Franz Liszt, Sergei Rachmaninoff und einem Cancan-Kaffeehausorchester. Das Gefühlszentrum wird von dieser keyboardlastigen bis herzerweichenden Musik also auch nach mehr als 40 Jahren noch getroffen. Details und Rezension

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Januar 2018: Marathon


The First Run
Marathon: The First Run

Ähnlich wie Saga und Jadis mischten auch die Niederländer Marathon Melodic Rock und Neoprog und spielten die Songs, mit denen ihre Vorbilder an alte Erfolge hätten anknüpfen können. "The First Run" ist ein Debütalbum wie aus dem Bilderbuch. Details und Rezension

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