Aus dem babyblauen Archiv
August 2010: Dzyan
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Dzyan, schon 1971 von Reinhard Karwatky gegründet, schrumpften nachdem Erscheinen ihrer noch reichlich durchwachsenen Debüt-LP langsam zum Trio. Ab März 1973 bestand die Band aus Krawatky, Peter Giger und Eddy Marron, die dann mit "Time Machine" und "Electric Silence" zwei der bemerkenswertesten Jazzrockscheiben aus deutschen Landen einspielten. Selbst im alterwürdigen Jazz-Podium stand 1974 zu lesen, dass sich die Gruppe als wohl beste deutsche Band im Jazz-Rock-Genre profilieren würde. Grund genug die heutzutage doch etwas in Vergessenheit geratene Formation mit einem Monatstipp zu würdigen. Das 1974 erschienene "Electric Silence" ist sicher mit das Eigenartigste, aber auch Beeindruckendste und Eigenständigste, was im Grenzgebiet von Jazz und Rock in Deutschland produziert wurde. Details und Rezension
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Opus Avantra setzt sich aus den Begriffen Opus (Werk), Avanguardia und Tradizione zusammen, und das spiegelt sehr passend die Absichten dieser 1973 gegründeten Formation aus Venedig wieder. Das Ziel von Opus Avantra war es, etwas Einigendes zu schaffen, eine Brücke zu bauen zwischen der Kunst und dem Volk. Ausgesprochen interessant und kurzweilig ist "Introspezione" und sicher ein Klassiker der italienischen Szene, dem sich derjenige, der typischen Italoprog erwartet, allerdings nur mit Vorsicht nähern sollte. Details und Rezension
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Lange Zeit nicht oder nur schwierig bzw. mit großem finanziellen Aufwand erhältlich, wurde "Symphonic Pictures" nun von Esoteric Recordings wieder veröffentlicht. Die Scheibe ist eins der wenigen Alben, die im Deutschland der 70er Jahre entstanden sind, die den großen, klassischen, symphonisch-progressiven Produktionen des Jahrzehnts, vor allem denen aus Großbritannien, wirklich das Wasser reichen können. Mit "Symphonic Pictures" haben Schicke Führs Fröhling ein Meisterwerk geschaffen, das man kennen sollte. Wer Änglagård mag, der kommt an dieser Band nicht vorbei. Details und Rezension
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Im November 1979 spielten Eskaton ihr Debütalbum ein, welches allerdings erst 2 Jahre später, und da nur als Tonbandkasette veröffentlicht wurde. Trotzdem war und ist "4 Visons" das wohl beste Album der französischen Zeuhlband. Lange Jahre war das erst 1995 vom schwedischen Label Ad Perpetuam Memoriam auf CD veröffentlichte Album nicht mehr erhältlich. Nun gibt es diesen Klassiker endlich wieder auf CD. Zugreifen, solange die Neuauflage noch erhältlich ist! Details und Rezension
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Das zweite Album der Band um den Trompeter Ian Carr ist eines der gelungensten Alben von Nucleus und stellt auch eines der besten Produktionen aus dem Canterbury-Lager dar. Wer sich für dieses Prog-Genre interessiert, keine Aversionen gegen Jazz und die Klänge von Blasinstrumenten hat und über den Tellerrand rausgucken mag, dem sei diese Scheibe sehr empfohlen. Die Musik hat den nötigen Pepp, ist gleichzeitig zugänglich und bietet Spielfreude en masse! Details und Rezension
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This Heat waren über die Person von Charles Hayward entfernt mit der Canterbury-Szene verwandt. Gewisse rudimentäre stilistische Ähnlichkeiten lassen sich zwar ausmachen, doch war das was Charles Bullen, Garteh Williams und Hayward auf ihrem 1979 erschienen Debüt boten, ausgesprochen anders und neuartig. So erfrischend neu war "This Heat" damals, dass die Produktionen der übriggebliebenen Progsaurier jener Zeit wie ausgelatschte Schuhe wirkten.Aber auch aus heutiger Sicht ist das Album ein Meisterwerk abseits ausgetretener Pfade! Details und Rezension
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Die aus der französischen Stadt Orleans stammende Band Mona Lisa gehörte neben Ange, Atoll und Pulsar zu den bedeutendsten Vertretern des symphonischen französischen Progressive Rocks der 70er Jahre. Auf der Suche nach neuen musikalischen Ufern widmete man sich komplexeren und subtileren musikalischen Themen. 1972 entdeckte man die als Aushängeschild des französischen Progressive Rock zu bezeichnende Band Ange. Ein Jahr später spielte man bereits in Paris als Vorgruppe von Ange. Das vierte Album der Band zeigt die Franzosen quasi auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Details und Rezension
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Eine der wichtigsten Platten des Progmetals, ein Album, welches wie ein Herbststurm durch die Ohren fegt, das Meisterwerk der Mannen um Buddy Lackey, eine Scheibe, die dem Hörer einen 45 minütigen Trip durch psychedelisch-metallische Traumwelten beschert und damit vor dem Konsum von Drogen aller Art bewahrt! Details und Rezension
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