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Rick Wakeman

The Myths and Legends of King Arthur and the Knights of the Round Table

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: mit Orchester; Konzeptalbum; Klassikrock / Adaptionen
Label: A&M Records
Durchschnittswertung: 5.75/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Rick Wakeman Keyboards

Gastmusiker

Ashley Holt Gesang
Gary Pickford Hopkins Gesang
Jeffrey Crampton Gitarre
Roger Newell Bass
Barney James Schlagzeug
John Hodgson Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Arthur 7:26
2. Lady of the Lake 0:45
3. Guinevere 6:45
4. Sir Lancelot and the Black Knight 5:20
5. Merlin the Magician 8:51
6. Sir Galahad 5:51
7. The Last Battle 9:41
Gesamtlaufzeit44:39


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 5)


Dieses Album erfüllt eigentlich die schlimmsten Prog-Klischees: ein mythologisches Thema, bombastische Orchestermusik, massiver Einsatz von Chören. Zu Anfang verkündet eine bedeutungsschwangere Stimme die bekannte Prophezeiung über das Schwert im Stein - wer es herauszieht, soll König Britanniens sein. Trommelwirbel und Fanfaren leiten dann den ersten Titel "Arthur" ein, der erzählt, wie Arthur den Stein findet und das Schwert herauszieht. Die Musik könnte glatt der Soundtrack zu einem Kostümschinken sein, was man bitte nicht negativ verstehen sollte. Reizvoll ist der Kontrast zwischen den beiden Sängern. "Lady of the Lake" ist ein kurzes Chorstückchen, gefolgt von einem kleinen Klaviersolo. Sehr ruhig und getragen. Das musikalische Thema wird in späteren Stücken wieder aufgegriffen. Etwas zu seicht für meinen Geschmack wird es bei "Guinevere", bei dem der gegen Ende des Songs eingesetzte Chor dann doch etwas deplaziert wirkt und den Schmalzfaktor noch erhöht. "Sir Lancelot and the Black Knight" ist ziemlich agressiv gehalten, aber auch hier ist der Chor nicht gerade optimal eingesetzt. "Merlin the Magician" greift das musikalische Thema von "Lady of the Lake" wieder auf: ruhiger, fast schon meditativer Chorgesang, gefolgt von Klaviersolo. Diesem folgt ein langes, abwechslungsreiches Orchesterstück, das zwischen getragenen und burlesken, fast schon an Jahrmarktsmusik erinnerden Teilen wechselt und wohl die verschiedenen Facetten von Merlins Wesen darstellen soll. "Sir Galahad" beginnt ebenfalls mit dem "Lady of the Lake"-Thema, geht dann in einen ziemlich furiosen Mittelteil über, um dann im abschließenden Teil wieder zu ruhigeren Tönen zurückzukehren. Das Album endet mit "The Last Battle", das Arthurs Tod im Krieg gegen die eindringenden Angelsachsen schildert. Entsprechend ist das Stück eher in düsteren Tönen gehalten, gegen Ende wird dann nochmal das Fanfarenthema vom Anfang der Platte wieder aufgenommen.

Eigentlich ist diese Platte ein Stück bombastischer Kitsch, aber halt (überwiegend) gut gemacht.

Anspieltipp(s): Arthur, The Last Battle
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.5.2002
Letzte Änderung: 20.5.2002
Wertung: 7/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 5)


1974 war Rick Wakeman mit "Journey To The Center Of The Earth" auf Tour, als er am Ende einer Show einen leichten Herzanfall erlitt und für mehrere Wochen ins Krankenhaus mußte. Diese Zeit nutzte er, um "King Arthur" zu komponieren.

Obwohl auf dieser Platte im Wesentlichen die gleichen Zutaten verwendet werden wie auf "Journey to the centre of the earth", finde ich sie um Längen unterhaltsamer. Das fängt schon mit dem Thema an, da mir König Artus näher steht als Jules Verne, auch wenn Wakeman das Mittelalter durch eine romantisch-verklärte Brille betrachtet.

Rein musikalisch gesehen finde ich die Scheibe auch abwechslungsreicher. Sie ist nicht mehr ganz so überambitioniert, da Wakeman sich wieder mehr auf den Einsatz der Rockgruppe konzentriert und das Orchester als schmückendes Beiwerk verwendet. Das kann er besser als reine Orchestersätze schreiben. Da es sich um ein Studioalbum handelt, hat Wakeman auch wieder mehr Möglichkeiten, seine technischen Spielereien umzusetzen. Dennoch ist das Album nicht mit Keyboardklängen überfrachtet.

"King Arthur" ist ein vor Kitsch triefendes Werk. Dessen sollte man sich bewusst sein. Dennoch finde ich es auf eine merkwürdige Art unterhaltsam, was bei anderen Kopfschütteln hervorrufen wird, die auch diese Platte für prätentiös und aufgeblasen halten. Und sie haben recht. Entweder man kann sich für diesen schmalzigen Bombast-Prog begeistern - oder er läßt einen ziemlich kalt. Ich gehöre aus irrationalen Gründen zur ersteren Gruppe.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.11.2005
Letzte Änderung: 2.12.2005
Wertung: 8/15
für mich persönlich mindestens 11

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 5)


Da muss ich noch was loswerden: in der Schallplattenausgabe lag nämlich ein wunderbares, reich bebildertes Heft dabei, das in der CD-Ausgabe komplett unterschlagen wurde. Wie konnte ich das unerwähnt lassen? Aber ich höre halt aus Bequemlichkeit lieber die CD, trotz der spartanischen Aufmachung. Das Original-Heft enthält jedenfalls ein herrliches Panoptikum wunderbarster Prinz-Eisenherz-Verschnitte, für jeden Song ein Bild. Allein die Darstellung Arthurs in superengen blauen Strumpfhosen ist ein Anblick für die Götter. Auch Guineveres schmachtender Blick, Sir Lanzelot mit Schwanenfigur auf'm Helm oder der tiefsinnig grübelnde Merlin sind einfach köstlich.

Dass die Songtexte komplett in gotischer Schrift abgedruckt sind, versteht sich ja wohl von selbst. Auf der letzten Seite folgt dann noch die akribische Auflistung aller Musiker, neben der Band wird jedes Mitglied von Chor und Orchester mit Instrument bzw. Stimmlage genannt. Nur einer fehlt - Rick Wakeman! Der ist "nur" als Komponist und Produzent angegeben. Ist halt doch bescheiden, der Mann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.2.2006
Letzte Änderung: 13.9.2011
Wertung: keine

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 4 von 5)


Ich gehöre zu den (glücklichen) Besitzern der englischen Original-Vinylausgabe. Ist schon was anderes, ein mehrfarbig bedrucktes "Buch" mit festem Papier in den Händen zu halten, als ein kleines Hochglanz-Booklet. Ergänzend zu den vorigen Rezensionen möchte ich noch anfügen, dass sich der English Chamber Choir aus 44 Sängerinnen und Sängern, das Orchester aus 47 Musikern zusammensetzt. Zudem leiht die Nottingham Festival Vocal Group den Stücken ihre Stimmen.

Zur Musik: solide gemachter bombastischer Kitsch trifft es wohl am besten...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.11.2006
Letzte Änderung: 14.11.2006
Wertung: 7/15

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Von: Piotre Walter @ (Rezension 5 von 5)


Sorry, aber ich muß mich etwas wundern... Gegen Pathos und Kitsch ist erst mal nichts einzuwenden - sieht man an "Peter Hammill" oder "Ambrosia", dass Musik auf die diese Attribute passen, durchaus hervorragend sein kann. Ich habe zwar nur die CD-Ausgabe in der Hand ohne aufwendiges Fotobooklet, aber auch ein witziges Booklet könnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Album von Wakeman zu den schlechtesten Scheiben zählt, die ich jemals gehört habe. Und es enttäuscht besonders, weil Wakeman mit "The Six Wives Of Henry VIII" ein thematisch verwandtes Konzeptalbum vorlegte, welches zum einen die Atmosphäre einer vergangenen Zeit perfekt einfängt und solistisch und kompositorisch um Klassen besser ist.

Dass hier ein genialer Yes-Keyborder am Werke ist, hört man keine Sekunde. Kompositorisch ist das Konzeptwerk einfach enttäuschend. Banale Pianomelodien a la Richard Kleiderman wechseln mit lieblos uninspirierten Synthievariationen. Die Gesangsmelodien sind wenig abwechslungsreich und furchtbar schwülstig vorgetragen. Am Besten gefallen mir noch die Einsätze des klassischen Chors. Diese wirken aber eher deplaziert. Ein weiteres großes Problem des Albums - es ist kein homogener Mix aus Klassik, Rock oder Prog. Das ganze Album wirkt wie aus Einzelteilen zusammen "gepappt". Auch der Klang des Albums ist dürftig, aber Mitte der 70ger sollte man evtl. auch nicht so hohe Ansprüche stellen.

Ein musikalisch gänzlich entäuschendes Album. Kaufhausmusik-Niveau. Für das kultig-schräge Konzept 1 Punkt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.6.2007
Letzte Änderung: 10.9.2013
Wertung: 1/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Rick Wakeman

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Piano Vibrations 1.00 2
1973 The Six Wives Of Henry VIII 11.33 3
1974 Journey To The Center Of The Earth 9.50 4
1975 Lisztomania 7.00 2
1976 No Earthly Connection 10.33 3
1977 White Rock 10.00 1
1977 Criminal Record 8.00 1
1979 Rhapsodies 7.00 1
1981 The Burning 8.00 1
1981 1984 7.50 4
1982 Rock n' Roll Prophet - 1
1983 Cost of living 6.00 1
1983 G'ole! 9.00 1
1984 Crimes of Passion 5.00 1
1985 Silent Nights 8.00 1
1985 Live at Hammersmith 9.00 1
1986 Country airs (1986) 9.00 1
1987 The Gospels 1.67 3
1987 The Family Album 5.00 1
1988 Zodiaque 5.00 1
1988 Time Machine 3.00 1
1988 A Suite of Gods 5.00 1
1989 Sea Airs 6.00 1
1989 Black Knights at the Court of Ferdinand IV 9.00 1
1990 In the beginning - 1
1990 Night Airs 5.00 1
1991 African Bach 6.00 1
1991 2000 A.D. Into the Future 9.00 1
1991 Aspirant Sunrise 5.00 1
1991 Aspirant Sunset 4.00 1
1991 Aspirant Sunshadows 4.00 1
1991 Softsword (King John and The Magna Charter) 4.00 1
1991 The Classical Connection 4.00 1
1992 Country Airs (1992) 7.00 1
1993 The Classical Connection 2 7.00 1
1993 Classic tracks 8.00 1
1993 Heritage Suite 9.00 1
1993 Prayers 5.00 1
1995 The New Gospels 4.00 1
1995 The Seven Wonders of the World 8.00 1
1995 In Concert 9.00 1
1995 Visions - 1
1996 Fields of green 8.00 1
1996 Orisons - 1
1996 The Word And Music - 1
1996 Greatest Hits 5.00 1
1997 Tribute 3.00 1
1998 Themes 6.00 1
1999 The Art In Music Trilogy 3.00 1
1999 The Natural World Trilogy 2.00 1
1999 Return To The Centre Of The Earth 6.33 3
2000 Christmas Variations - 1
2000 Preludes to a century 8.00 1
2000 Chronicles of Man 10.00 1
2001 Rick Wakeman. Classic Rock Legends (DVD) 5.00 1
2001 Journey to the Centre of the Earth. Collectors Edition. (DVD) 10.00 2
2001 Classical Variations 3.00 1
2001 The legend - Live in concert 2000 (DVD) 8.00 1
2002 Songs of Middle Earth 3.00 1
2002 The Real Lisztomania 7.50 3
2002 The Missing Half 11.00 2
2002 Almost Classical - 1
2002 Medium rare 4.00 1
2002 The Oscar Concert 8.00 1
2003 Out There 6.50 4
2004 Out There (DVD) 7.00 1
2006 Retro 9.00 2
2007 Retro 2 9.00 1
2007 Video Vault 7.00 1
2009 The Six Wives Of Henry VIII - Live At Hampton Court Palace 12.00 1
2012 In The Nick Of Time - Live In 2003 - 1
2012 Journey To The Centre Of The Earth (Studioaufnahme) 11.00 1
2016 The Myths and Legends of King Arthur and The Knights of the Round Table 13.00 1

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