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24634 Rezensionen zu 16855 Alben von 6562 Bands.
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National Health

Of Queues And Cures

(Siehe auch: Leitfaden "Canterbury")
(Archiv-Tipp 5/2018)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978
Besonderheiten/Stil: Canterbury
Label:
Durchschnittswertung: 12.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Phil Miller Gitarre
Dave Stewart Keyboards
John Greaves Bass, Gesang
Pip Pyle Schlagzeug

Gastmusiker

Georgie Born Cellos
Paul Nieman Trombones
Phil Minton Trumpet
Selwyn Baptiste Steel Drums
Jimmy Hastings Clarinets,Flute
Keith Thompson Oboe
Peter Blegvad Voice
Rick Biddulph Bass, Organ

Tracklist

Disc 1
1. The Bryden 2-Step (For Amphibians) Pt 1 8:52
2. The Collapso 6:22
3. Squarer For Maud 12:05
4. Dreams Wide Awake 8:54
5. Binoculars 11:58
6. Phlakaton 0:08
7. The Bryden 2-Step (For Amphibians) Pt 2 5:46
Gesamtlaufzeit54:05


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 3)


Der Nachfolger von "National Health" schlägt in eine ähnliche Kerbe, ist aber viel stärker orchestriert mit zusätzlichen Bläsern (tr, tb, fl, cl, ob) und Cello, dafür mit weniger Synthie. Weiterhin fast ausschließlich instrumental, nur ein Song mit typisch Canterbury "humorigem" Text und Gesang, außerdem etwas abwechslungsreicher im Sound. Klasse Drums von Pip Pyle, insbesondere auf "The Bryden 2-Step" und tolles Flötensolo in Binoculars.

Insgesamt einer der grossen Klassiker der Canterbury-Szene.

Anspieltipp(s): The Bryden 2-Step (For Amphibians), Squarer For Maud
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.5.2002
Letzte Änderung: 24.5.2002
Wertung: 14/15

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Von: Jochen Lohr @ (Rezension 2 von 3)


Für faule Menschen wie mich ist es im Grunde eine tolle Sache, sich an Scheiben, die bereits mit der einen oder anderen ausführlichen Rezension aufwarten können, einfach dran zu hängen, da man die Musik nicht mehr so eingehend beschreiben muss. Leider hat Udo mir den Gefallen hier nicht getan, weshalb ich mich an dieser Stelle mit meiner vergleichsweise bescheiden anmutenden Kompetenz abmühen werde.

Im Vergleich zum Vorgängeralbum stehen auf Of Queues and Cures die Gitarren deutlich mehr im Vordergrund, das Album ist zudem in Sachen Instrumentierung und Sound deutlich abwechslungsreicher geraten, die Wechsel zwischen langsam dahinschwebenden und dynamischen, durch Pip Pyles eindrucksvolles Schlagzeugspiel getriebenen und teilweise auch mal richtig rockenden Passagen sehr gelungen. Wichtig ist auch die Prise Jazz, die den Stücken durchgehend eine angenehme Würze verleiht, so dass das Rezept durchaus als gelungen zu bewerten ist. Die bereits beim Vorgänger beschriebene, oft verborgen gehaltene Komplexität ist dabei auch hier vorhanden. Dabei bewegt sich das Album durchgehend auf einem ziemlich hohen Niveau, was es mir nicht einfach macht, Anspieltipps zu benennen. Also empfehle ich einfach das gesamte Album, abgesehen vom einzigen durch Gesang ergänzten Stück Binoculars, dass dank der farblosen Vocals doch gegenüber den anderen Stücken abfällt.

Anspieltipp(s): Squarer for Maud
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.8.2006
Letzte Änderung: 5.8.2006
Wertung: 11/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 3 von 3)


Warum eigentlich hat mich vorher nie wer mit der Nase in die Canterbury Szene gestoßen???

Man, was hier los ist, ist ja einfach fantastisch. Andererseits, vielleicht brauchte ich diese lange Zeit bis zur Entdeckung des Canterbury auch einfach, quasi als Entwicklungsphase oder so. National Health haben mir meine progressive Gesundheit erhalten:-) Ich weiß, Klingt doof, ist es auch. Aber als dieses Album zum ersten Mal lief, war plötzlich der Wunsch da, mehr zu entdecken, einzutauchen in ungeahnte Tiefen dieser Szene.

Genug persönliches Gesabbel. Das Album besticht durch eine wahnsinnig vielfältige Musik. Leichtigkeit wird dennoch groß geschrieben. Ein Zugang zur Musik ist niemals kompliziert. Jazzig tönen ein ums andere Mal unterschiedlichste Blasinstrumente zwischen der klassischen Instrumentierung heraus. In Passagen übernehmen sie die Federführung und drehen dann auch mal richtig auf. So findet man sich dann hier und da auch mal in ziemlich freien Jazzparts wieder, die dem Hörer schon ein Maß an Offenheit diesbezüglich abverlangen.

Ich verneige mich vor soviel Tiefgang und Leichtigkeit damit, dass dieses Album einen Platz in der Kiste der 10 Alben für die einsame Insel bekäme. Große Klasse!

Anspieltipp(s): The Bryden 2-Step
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.2.2008
Letzte Änderung: 23.2.2008
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von National Health

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1977 National Health 10.67 6
1982 D.S. al Coda 8.00 2
1996 Missing Pieces 10.50 2
2001 Playtime 11.00 2
2005 Dreams Wide Awake - 1

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