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Timothy Pure

Island Of The Misfit Toys

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999 (Deutsches Release 2001 bei Sysyphus Records)
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Melodic Rock / AOR; New Artrock
Label: Isosceles Records
Durchschnittswertung: 11.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

André Neitzel Bass
Matthew Still Keys, Vocals
Zod Guitar
Chris Wallace Drums

Gastmusiker

Danny Stern Percussion

Tracklist

Disc 1
1. A Damp Preserve 2:33
2. The Fly-Man And The Snake 5:20
3. Finders Keepers 6:19
4. Hush 4:21
5. The Engine Roars 2:06
6. Tribes 5:49
7. Playground Politics 6:33
8. Mia's Game 3:32
9. Misha Superhero 8:32
10. Island Of The Misfit Toys 7:00
11. Behind The Front 5:51
12. Channels 3:17
13. Safe 4:29
14. Soil 2:37
Gesamtlaufzeit68:19


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 3)


Die zweite (offizielle) CD von Timothy Pure (das Demo "The Fabric Of Betrayal" ist out of print)... meine zweite Rezi... es gilt immer noch: Die fazinierende Musik dieser Band hält mich in ihrem Bann.

"Island Of The Misfit Toys" ist zwei Jahre nach "Blood Of The Berry" entstanden, alles was ich dort geschrieben habe, gilt weiterhin: toll gespielte, sehr atmosphärische, beeindruckende Musik, welche mit jedem Hördurchlauf noch an Tiefe gewinnt. Mit zwei Jahren mehr Erfahrung kommt das Ganze sogar noch kompakter und mitreißender. Vor allem das Schlagzeugspiel hat stark gewonnen und steht jetzt mehr mit im Vordergrund. Chris Wallace ist vielleicht der einzige Virtuose in dieser Band. Doch auch das Gitarrenspiel von Zod weiß, wenn man ihm sein Ohr leiht, zu überzeugen. Die Keyboards weben ohnehin gefühlvolle "Teppiche". Insgesamt gibt es jetzt ein paar "flottere" Stücke, die den Gesamteindruck etwas auflockern.

Auch "Island..." ist wieder ein Konzeptalbum. Es dreht sich im Groben um eine Erzählung über das Erwachsenwerden, Erfahrungen und die Möglichkeiten eines Lebenentwurfs... soweit ich das verstanden habe, ohne allzu tief in die Texte einzutauchen. Imaginäre Figuren verkörpern die Optionen, die den (Lebens-)Weg ins Gute oder auch ins Schlechte führen können. Teilweise sind die verschiedenen Charaktere, welche die Songs bevölkern, auch im Gesang und in der Musik identifizierbar.

Soweit die Geschichte, die Musik greift diese Themen auf und setzt sie genial um...

...in einem durchhören und versinken!

Anspieltipp(s): In einem durchhören! Für einen ersten Eindruck: The Fly-Man And The Snake
Vergleichbar mit: (ruhigen) Pink Floyd; manchmal auch ein bisschen (moderne) Marillion oder die "Signify"-Phase von Porcupine Tree
Veröffentlicht am: 1.6.2002
Letzte Änderung: 17.11.2004
Wertung: 11/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 3)


Meines Wissens nach handelt es sich bei "Island Of The Misfit Toys" bereits um die dritte Veröffentlichung aus dem Hause Timothy Pure, wobei die erste, "The Fabric Of Betrayal", wohl eher als Demo zu verstehen ist. So finden sich einige Stücke hier wieder.

Ob nun erst zweite oder doch bereits dritte Platte, das ist einerlei. Es kommt auf den Inhalt an - und der ist toll!! Die Musik lebt von ihrer wunderbaren Atmosphäre, getragen von breiten Keyboardflächen und virtuosem Schlagzeug, hie und da auch mit sehr getragener Klavieruntermalung, dazu die angenehme Stimme von Sänger Matthew Still sowie eine floydige Gitarre. Gelegentliche Ausbrüche, wenn die Band ihren Hardrock-Hintergrund durchschimmern läßt, lockern das Ganze auf.

Liebhaber von jungem, amerikanischem Prog à la Salem Hill oder Product dürften hier auf ihre Kosten kommen. Eine meiner Lieblingsplatten!

Anspieltipp(s): The Fly-Man And The Snake, Misha Superhero
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.6.2004
Letzte Änderung: 17.11.2004
Wertung: 12/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 3 von 3)


Den einen mögen sie eine Spur zu ruhig sein, den anderen fehlt das gewisse Etwas. Aus meiner rein subjektiven Sichtweise heraus machen Timothy Pure aber alles richtig und setzen konsequent die Linie vom Vorgängerepos "Blood of the berry" fort. Sicherlich, ihre Musik ist nicht überaus komplex oder erschlagend genial, aber mit ihrer verträumten, melancholischen Art erzeugen die Amerikaner geradezu fesselnde Stimmungen, die einen beim Sich-ein-lassen angenehm gefangen nehmen.

Ein Großteil dieser Atmosphäre ist auf den Gesang zurückzuführen. Keyboarder Matthew Still legt nicht nur einen weichen, aber dennoch einnehmenden Keyboardteppich aus, seine ruhige, aber sympathische Stimme gräbt sich unwiderstehlich in die Hörorgane. Weiterer Pluspunkt ist daneben Gitarrist Zod, der mal ruhig, dann wieder in elegischen, weitausladenden Soli für die emotionalen Höhepunkte sorgt. Gerade das Zusammenspiel von sachter Keyboardbegleitung, manchmal in spartanisch-klassischer Art, und filigraner Saitenarbeit verleiht der Musik von Timothy Pure einen getragenen Pink Floyd-, hier und da auch einen Porcupine Tree-Touch.

Doch auch die Rhythmusgruppe weiß zu überzeugen, ohne sich in den Vordergrund drängen zu müssen. Hört man genau zu, so entdeckt man ein ums andere mal interessante Rhythmusgeflechte, die zusammen mit gelegentlichen Soundeffekten die treibende Kraft des Konzeptalbums sind. Mögen auch noch ein paar emotionale Ausbrüche der Musik noch mehr Dynamik verleihen, so sind Timothy Pure weiterhin auf dem richtigen Weg, sich mit einem unverwechselbaren Stil mehr und mehr ein eigenes Publikum zu erspielen.

Anspieltipp(s): The fly-man and the snake, Playground politics
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.11.2004
Letzte Änderung: 17.11.2004
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Timothy Pure

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 The fabric of betrayal 7.00 1
1997 Blood Of The Berry 11.50 2

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