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Ancestors

In Dreams And Time

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Psychedelic
Label: Tee Pee Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Justin Maranga Guitars, Vocals
Jason Watkins Organ, Piano, Vocals
Matt Barks Moog & Modular Synthezisers, Guitar, Vocals
Nick Long Bass, Vocals
Daniel Pouliot Drums

Tracklist

Disc 1
1. Whispers 9:11
2. The Last Return 6:16
3. Corrywreckan 12:08
4. On The Wind 9:32
5. Running In Circles 9:44
6. First Light 19:19
Gesamtlaufzeit66:10


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Nomen est omen! Und noch eine Band, die tief in die guten alten 70er abgetaucht ist - aber nicht nur! Die Basis vieler Songs ist ein softer Doom bis elegischer New Artrock, der im Opener auch schon mal als stoner-mäßiges Brett rüberkommt. Immer wieder werden auch Stimmungen a la „In the Court of the Crimson King“ eingeflochten, wenn die Crimsons dort voll aufdrehen. Bei den ruhigeren Stellen denkt man vielleicht eher an Pink Floyd. Dazwischen erklingt auch schon mal eine sehr 70ies-artig eiernde Orgel. Jeder Song bleibt seinem Klangbild bis zum Ende treu, steigert sich jedoch ganz organisch, holt zwischendurch kurz Atem und legt dann von neuem los.

Etwas aus der Reihe fällt das mit weiblichem Gesang versehene „The Last Return“ zu Pianobegleitung und noisiger Gitarrenwand im Shoegazer-Stil. Der überlange Abschluss „First Light“ bricht zwar nicht mit dem Stil des Albums, gibt aber reichlich Raum für endlos dahinwabernde Spacigkeit mit viel Pink Floyd- und ein wenig King Crimson-Feeling.

Mit früher Psychedelic hat das hier zu Hörende nach meinem Eindruck zwar nicht viel zu tun, aber Anschluss an die frühen 70er wird schon reichlich geboten. Da nicht viel rumexperimentiert wird, entsteht ein insgesamt stringenter, straighter, um nicht zu sagen gleichförmiger Sound. Auch der entweder brüllende oder farblose Gesang unterstützt diesen Eindruck. Und eigentlich sind die meisten Songs viel zu lang. Aber gerade dadurch entwickelt das Album schon gewisse hypnotische Qualitäten.

Anspieltipp(s): On the Wind, First Light
Vergleichbar mit: Black Sabbath, Pink Floyd, King Crimson
Veröffentlicht am: 23.5.2012
Letzte Änderung: 23.5.2012
Wertung: 9/15

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2011 Invisible White (EP) 9.00 1

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