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Alessandro Bertoni

Keystone

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013 (VÖ 09.09.2013)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Mathrock
Label: Generation Prog Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alessandro Bertoni keyboards
Brett Garsed guitar
Ric Fierabracci bass
Virgil Donati drums

Tracklist

Disc 1
1. Megas Alexandros Pt. 1: The Great Portrait 3:55
2. Megas Alexandros Pt. 2: City of Gordium 4:40
3. Megas Alexandros Pt. 3: To the Ends of the Earth 4:44
4. Pacifica Rampage 5:10
5. Tertium Non Datur 5:30
6. Galactic Halo 3:38
7. The Keystone Age 4:15
8. Magnolia Sunrise 4:12
Gesamtlaufzeit36:04


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Man werfe einen Blick auf das Cover dieses Albums. Viele Keyboards, die in einer felsigen Ebene feststecken, von einem leicht kitschigen Sonnenuntergang beschienen. Neoprog? Werfen wir dann einen Blick auf die Besetzungsliste... an der Gitarre Brett Garsed, am Bass Ric Fierabracci, an den Drums Virgil Donati und – vermutlich zunächst der unbekannteste Musiker hier – an den Tasten Alessandro Bertoni, dessen Album das eigentlich ist. Den Neoprog-Gedanken können wir also fallen lassen und wenden uns dem Jazzrock zu.

Ja, technischen hochversierten, aber auch höllisch groovenden Jazzrock mit Mathrock-Einsprengseln, das bietet uns „Keystone“. Es ist, wie gesagt, das Debütalbum von Alessandro Bertoni, der früher schon mal ein ziemlich gutes Album in der Grenzzone zwischen Jazzrock, Mathrock und Metal mit der Formation Aphelion vorgelegt hat. Das ist inzwischen fünf Jahre her (wir schreiben 2013), aber im Prinzip macht Bertoni schon da weiter, wo er mit Aphelion aufgehört hat.

Komplexer Jazzrock mit fetten Riffs und schneidenden Soli von der Gitarre, brodelnden Basslinien und virtuos-vertracktem Drumming. Fierabracci und vor allem, der von mir nicht immer geliebte, Virgil Donati liefern eine sensationelle Rhythmusshow ab. Es spricht vermutlich für den „Chef“, dass die Keyboards natürlich prominent im Raum stehen, aber das Album weder dominieren, noch zukleistern. Im Gegenteil, Bertoni legt elegante Flächen, rollt teils gar sinfonische Tastenteppiche aus, duelliert sich aber auch aufs Feinste mit Brett Garsed und spielt schneidige Leads. Nicht selten röhren kraftvolle Orgelwellen durchs Klangbild, aber auch filigrane Pianolinien. Faszinierend auch, mit welcher Leichtigkeit und Frische die Musik daherkommt.

An „Keystone“ gibt es eigentlich nichts zu meckern, außer, dass es vielleicht ein bisschen zu sehr auf die 12 gespielt ist und kaum Verschnaufpausen und Zwischentöne zulässt. Erst der Abschluss-Track „Magnolia Sunrise“ lässt es etwas ruhiger angehen. Andrerseits wird hier auf knapp 37 Minuten ein instrumentales Feuerwerk abgezogen, welches einem den Mund offen stehen lässt. Wer also auf klasse gespielten instrumentalen Rock mit ordentlich Jazzrock-Kante steht, der bekommt hier eine Vollbedienung.

Anspieltipp(s): einfach durch... oder "Galactic Halo", "Tertium Non Datur"
Vergleichbar mit: Planet X, Uncle Moe's Space Ranch, Tribal Tech
Veröffentlicht am: 27.8.2013
Letzte Änderung: 28.8.2013
Wertung: 12/15

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