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Pain of Salvation

Entropia

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1997 (1999 wiederveröffentlicht bei InsideOut)
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Progmetal
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 10.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Daniel Gildenlöw Vocals, Gitarre
Kristoffer Gildenlöw Bass
Johan Langell Drums
Fredrik Hermansson Keyboards
Daniel Magdic Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. ! (Foreword) 6.11
2. Welcome To Entropia 1.22
3. Winning a War 6.32
4. People Passing By 9.07
5. Oblivion Ocean 4.42
6. Stress 5.00
7. Revival 7.38
8. Void of Her 1.46
9. To The End 4.56
10. Circles 0.55
11. Nightmist 6.48
12. Plains Of Dawn 7.23
13. Leavin Entropia (Epilogue) 2.31
Gesamtlaufzeit64:51


Rezensionen


Von: Daniel Bosen (Rezension 1 von 3)


Mit Entropia schafften es Pain Of Salvation in das von Dream Theater Klonen überfüllten Gewässer des Progressive Metals die frischeste Brise seit, nun ja, seit Dream Theaters "When Day And Dream Unite" und "Images and Words" zu blasen.

Entropia unterscheidet sich recht deutlich von den bis zum jetzigen Zeitpunkt erschienenen beiden Nachfolge Platten. Zum einen ist sie teils (im Vergleich zu "On Hour...") bzw. deutlich (verglichen mit The Perfect Element I) härter, und zum anderen ist sie weniger zusammenhängend, dafür aber experimenteller geraten als die neueren Werke.

So gesellen sich Knochenbrecher Riffs fröhlich neben technoiden Sequenzen, und auch ein nicht unbeträchtlicher Funk Anteil schimmert immer wieder an manchen Stellen durch (das haben sie später komplett abgestellt).

Mit "! (foreword)" fängt die Platte schon mal mächtig an. Hart schleppende Gitarren zu schwer pumpendem Schlagzeug. Und dann der Meister. Gildenlöws Gesang weiss von Anfang an zu begeistern. Ich habe irgendwann mal die gewagte Behauptung aufgestellt, das Daniel Gildenlöw der einzige männliche Sänger sei, der mich in irgendeiner Weise gefühlsmässig ansprechen kann. Nun, leider gilt das immer noch, es ist der Wahnsinn was der mit seiner innerhalb von Augenblicken zwischen aggressiv und seidenweich wechselnden Stimme ausdrücken kann.

Mit "Oblivion Ocean" gibt es ein ungewöhnlich bedrückendes ruhigeres Stück. Bedrückend zwar, aber zugleich wunderschön. Gleich darauf folgen militärisch anmutendes Schlagzeug mit harter Gitarre verziert. Nett, aber mit Längen. Ganz anders als die nachfolgenden Stücke. "Void of Her" z.B. welches mit singender Gitarre daherkommt, nur um dann in "To The End" zu münden, wo es dann wieder sehr metallen zu geht aber trotzdem ein wenig Raum für Fahrstuhlmusik hat!

Alles in allem eine mehr als beeindruckende Debut-Scheibe, die eine ganz eigene Definition von intelligenter Metal Musik abgibt. Wer aber von "The Perfect Element I" begeistert war, sollte wissen, dass es hier nicht so allgemeinverträglich zugeht, sondern mächtig in die Saiten gegriffen wird.

Was mir an der Platte fehlt, und sie deshalb auch zum "schlechtesten" (nunja, die meisten Platten in meinem Regal sind nicht würdig neben dieser zu stehen) POS Werk macht, ist die enorme Atmosphäre und Eindringlichkeit der anderen CDs, deshalb die Note "11", welche eindeutig im Bandkontext zu sehen ist.

Ach ja, habe ich schon den wirklich aussergewöhnlichen Gesang erwähnt?

Anspieltipp(s): !, Nightmist
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.6.2002
Letzte Änderung: 11.6.2002
Wertung: 11/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 3)


"Entropia" ist, obwohl erst nach dem "One Hour By The Concrete Lake" Album erschienen, das Debüt-Album der schwedischen Band. Nach dem Erfolg vom Zweitling hat man sich nun zum Rerelease entschlossen.

"Entropia" ist ein Konzeptalbum bei dem es inhaltlich um den Tod und um Träume geht. Genaueres kann ich hier nicht sagen. Musikalisch ist dieses Album eine logische Vorstufe des "One Hour..." Albums. Die Stimmung, wie sollte es bei dem Thema anders sein, ist eher depressiv. Vielleicht nix für die langen Winterabende, die nun wieder kommen.

Das Album bietet Prog-Metal in kerniger Qualität. Zwar besitzt das ALbum auch ruhigere Elemente, der Grundtenor liegt jedoch auf harten Elementen. So sind fast überall die harten Gitarren dabei, dazu driftet der Gesang ab und zu in Extreme ab. Klingt manchmal ganz schön böse. Die Songs sind allesamt mit vielen Breaks und Stimmungswechseln durchzogen. Das erschwert stellenweise das Zuhören etwas. Manchmal scheint man die Linie etwas zu verlieren.

Als Anspieltips sind empfehlenswert: "Winning A War", das Basssolo "Circles" mit dem anschließenden "Nightmist" (sehr markantes Basstapping), die schöne Gitarrenballade "Oblivion Ocean" und das traurige "Plains Of Dawn".

Insgesamt gefällt mir das Album nicht so gut wie "One Hour By The Concrete Lake". Tolle Momente erlebt "Entropia" immer dann, wenn man ruhigere Momente anstimmt. Besonders der Gesang kann dann zu einem Markenzeichen werden. Die abgedrehten harten Passagen sind mir stellenweise zu verfahren. Besonders beim Opener "!(foreword)" fällt das auf. Reinhören sei daher unbedingt empfohlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.8.2002
Letzte Änderung: 5.2.2004
Wertung: 8/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Entropia ist für mich immer noch das POS-Album, mit dem sich alle nachfolgenden Alben messen müssen. Hier vereinen Gildenlöw und Gefährten alle Ingredienzien, die ein gutes Album ausmachen: gute Kompositionen, die sich sowohl durch anspruchsvolle Komplexität und Abwechslung als auch durch eingängige Melodien auszeichnen (exemplarisch seien "People Passing By" und "Revival" angeführt), wohldosierte Virtuosität der einzelnen Instrumente, die zudem gut harmonieren, schliesslich mal hartes Knochenbrecher-Riffing oder -slapping, mal ruhige, gefühlvolle Balladen ("Plains Of Dawn"). Veredelt wird das Ganze durch Gildenlöws variantenreiche Stimme, die jederzeit eine Gänsehaut hervorrufen kann.

Ich hatte das grosse Vergnügen, die Band auf Ihrer "Six-Worlds-Tour" (2005) zweimal live zu erleben, wobei das zweite Konzert ganz im Zeichen der Alben BE (ChinassiaH) und Entropia stand. Ein unvergesslicher Abend.

Anspieltipp(s): People Passing By
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.1.2007
Letzte Änderung: 7.1.2007
Wertung: 12/15
Progmetal vom Feinsten!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pain of Salvation

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1998 One Hour By The Concrete Lake 11.33 3
2000 The Perfect Element I 9.50 2
2002 Remedy Lane 10.50 2
2004 12:5 11.00 1
2004 BE (ChinassiaH) 10.50 2
2005 BE (Chinassiah) DVD/CD 12.00 1
2007 Scarsick 12.00 3
2009 Ending Themes - On The Two Deaths Of (2DVD) 11.00 1
2009 Linoleum E.P. 11.00 1
2010 Road Salt One 12.33 4
2011 Road Salt Two 11.67 3
2014 Falling Home 11.50 2
2017 In The Passing Light Of Day 12.25 4

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