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Agnieszka Swita

Sleepless

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: Neoprog; New Artrock; Progmetal
Label: Festival Music
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Agnieszka Swita vocals
Clive Nolan keyboards and orchestrations, backing vocals
Steve Harris guitars
Andy Faulkner bass
Dave Mackintosh

Tracklist

Disc 1
1. Something to believe 4.18
2. Code of Humans (Cosmo part I) 4.48
3. Disclosure (Cosmo part II) 4.43
4. Asylum (Cosmo part III) 3.28
5. Borderland 6.21
6. Trapped 4.10
7. Scarlet 5.10
8. Back to life 4.38
9. In her Arms 4.35
10. Sleepless 7.55
Gesamtlaufzeit50:06


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Der Gesang von Agnieszka Swita könnte einigen Musikfreunden durch ihre Zusammenarbeit mit Clive Nolan an seinen Projekten Caamora und Alchemy bekannt sein. Bevor sie Clive Nolan getroffen hat studierte sie in ihrer Heimatstadt Lublin (Polen) Gesang und absolvierte Auftritte mit einer Band namens Clemency.

Auf “Sleepless”, ihrem ersten Album unter eigenem Namen, zeigt sie ihre eigene Persönlichkeit als Songschreiberin und Verfasserin von nachdenklichen und tiefgründigen Texten. (Nur eine Komposition ("Sleepless“) wurde von ihrem musikalischen Partner Clive Nolan beigesteuert). Das ist schon eine beachtliche Leistung, die von viel Selbstbewusstsein und einem kreativen Potential zeugt, zumal Swita in mindestens einem Interview meinte ihr richtiges musikalisches Leben begann erst nachdem sie Nolan getroffen hat. Vielleicht deswegen scheint die Musik auf „Sleepless“ nicht sehr weit entfernt von dem zu sein, was man bereits von Nolans Projekten, wie Arena und Caamora her kennt. Nolan zeichnet auf dem Album schon mal für die Tasteninstrumente und die Arrangements verantwortlich.

Nach meinem Eindruck kann die Stimme von Swita vom Umfang her nicht ganz mit Kolleginnen wie Anneke van Giersbergen, Annie Haslam, Sharon del Adel, oder Floor Jansen mithalten, von Tarja Turunen ganz zu schweigen. Was sie von der Mutter Natur stimmlich nicht geschenkt bekam, versucht Swita mit gefühlsbetonter, oft an Theatralik grenzender Darbietung wieder wettzumachen. Dieses Kunststück gelingt ihr ganz gut, was ihre gesanglichen Beiträge auch ein Stück weit unverwechselbar macht.

Auch beim Artwork hat sich Swita richtig Mühe gegeben. Zu jedem Songtext wurde eine kleine Szene mit der Sängerin im Mittelpunkt inszeniert, um sie dann im CD-Heft abzubilden.

Die meist atmosphärisch und symphonisch geratene Musik auf „Sleepless“ verarbeitet die Elemente von Progmetal, Neoprog, leicht düsterem Artrock und Artpop. Bei „Borderland“ und „In her arms“ handelt es sich zur Abwechslung mal um Balladen mit akustischer Gitarre und orchestraler Begleitung. In „In her arms“ erklingt kurz mal ein Chor, um für die richtige Stimmung eines eher geheimnisvoll ausgefallenen Musicals zu sorgen.

Das hat schon etwas Unheimliches und Beunruhigendes in „Code of Humans (Cosmo Part I)“ einem Songtext über eine selbstzerstörerische und korrupte Welt zu lauschen, selbst wenn die begleitende Musik als eine temporeiche Mischung aus Neoprog und Progmetal nicht ganz so finster ausfällt, wie die Texte.

„Sleepless“ ist eine empfehlenswerte Scheibe für Freunde von den weiter oben genannten Stilmischungen mit weiblichem Gesang. Die Hörer, die gerne Alben von Clive Nolans Projekten kaufen, werden von dem Album wahrscheinlich auch nicht enttäuscht sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.6.2014
Letzte Änderung: 22.6.2014
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Seit rund 10 Jahren ist Agnieszka Swita eine Art Teilzeit-Muse von Clive Nolan. Erstmals arbeitete er auf Walk On Water mit der polnischen Sängerin zusammen, es folgte She, eine Mischung aus Musical, Rockoper und Symphoprog und schliesslich Alchemy, ein gelungenes Progmusical.

Mit Sleepless veröffentlicht Swita ihr erstes Soloalbum. Und obwohl sie bis auf das Titelstück sämtliche Songs selber geschrieben hat, ist der Einfluss Nolans unüberhörbar. Dies liegt zu einem nicht unwesentlichen Teil an seiner Produktion und den typischen Nolan`schen Arrangements, aber auch was das Kompositorische anbelangt, hört man immer wieder die eine oder andere typische Harmonie oder Melodie heraus, die an Pepper's Ghost (7 Stories Of Mystery And Imagination) oder auch Alchemy erinnert. Die Zusammenarbeit hat über die Jahre ihre Spuren hinterlassen.

Die Kompositionen sind gelungen und meist kurz und knackig auf den Punkt gebracht, kommen mal rockig, mal poppig, mal baladesque und auch mal leicht angeproggt daher (so zum Beispiel mit einem schleppenden 7/8-Takt in Disclosure) und legen stets Wert auf Melodie.

Ihre Stärke zieht das Album aus der charakteristischen Stimme Switas, die betörend und bisweilen beinahe sirenenhaft ist, und die Titel trägt. Sie ist expressiv, mitunter etwas theatralisch und passt sehr gut zur Musik.

Eine schöne Scheibe und für Fans weiblichen Gesangs und Progrocks Nolan`scher Provenienz ein Ohr wert.

Anspieltipp(s): Something To Believe, In Her Arms
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.9.2017
Letzte Änderung: 10.9.2017
Wertung: 10/15

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