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Klone

Unplugged

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Rock / Pop / Mainstream
Label: Pelagic Records
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Immersion
2. Grim Dance
3. People are People
4. The silent Field of Slaves
5. Nebulous
6. Gone up in Flames
7. Into the Void
8. Fog
9. Come undone
10. Rocket Smoke
11. Summertime


Rezensionen


Von: Marc Colling @


In meiner Rezi über das letzte Album „Here comes the Sun“ informierte ich unsere Leser, dass Klone keinen Progressive DeathMetal mehr spielen, sondern New Artrock. Dieser neue Stil der Band war eingängiger und leichter bekömmlich, ohne aber seicht daher zu kommen. Eine Veröffentlichung ohne Strom bot sich somit förmlich an.

Die Band aus Poitiers in Frankreich übernahm auf „Unplugged“ 6 Songs von diesem Album. Darunter die im Original eher düsteren NEBULOUS und GRIM DANCE. Die neuen Arrangements werden teils von einem Akkordeon begleitet, was dem Sound natürlich eine komplett neue Ausrichtung gibt. Da dieses Instrument in Frankreich sehr populär ist, dürfte es auf die Fangemeinschaft im Ausland eher ungewohnter und befremdlicher klingen als für die Fans im Heimatland.

Über die Auswahl der Tracks kann man diskutieren. So vermisse ich das bei weitem beste Lied von „Here comes the Sun“, THE LAST EXPERIENCE. Dafür gibt es aber ein Wiederhören mit Gershwin's SUMMERTIME, wobei sich mir immer noch nicht erschließt, wieso eigentlich. Auch der Depeche Mode Track PEOPLE ARE PEOPLE ist schlecht gewählt. Das ist recht unglücklich und erhöht den Spaßfaktor an der CD sicher nicht.

Wie setzt die Band die Songs denn nun um, so vollkommen entschlackt? Betrachtet man diese einzeln, gibt es nicht viel zu mäkeln. Die A-Gitarre dominiert, das Akkordeon gibt eine interessante Note dazu und vor allem die Stimme von Yann Ligner gewinnt an Ausstrahlung. Hört man das Album aber komplett am Stück, dann sieht die Sache etwas anders aus. Auf Dauer langweilt die Musik mich, da sie immer im gleichen Fluss bleibt und so eher als Hintergrundmusik versandet. Das ist schade, denn die Kompositionen an sich sind gut. Eine abwechslungsreichere Instrumentierung wäre sicherlich besser gewesen, hätte den Gesamtsound interessanter und spannender gemacht.

So bleibt ein schaler Geschmack an dieser Veröffentlichung. Vielleicht gibt es mittlerweile auch einfach zu viele Bands die „Unplugged“ veröffentlichen. Im Progbereich fällt es durch die Komplexität der Musik noch schwerer dies überzeugend zu gestalten.

NB: Weder im Booklet, noch in der Pressemappe, noch im Netz hab ich Angaben gefunden über die Namen der Musiker. Vielleicht sind es dieselben wie auf der letzten CD, wer weiß das schon.
Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.3.2017
Letzte Änderung: 8.3.2017
Wertung: 7/15
zu mutlos umgesetzt

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Klone

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Here comes the sun 11.00 1

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