SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
16.8.2017
Alwanzatar - Heliotropiske Reiser
Papir - V
Roger Waters - Is This The Life We Really Want?
15.8.2017
Gentle Knife - Clock Unwound
Ashby - Fragmental
14.8.2017
A KEW’S TAG - Silence of the Sirens
13.8.2017
The Orvalians - The Great Filter
Causa Sui - Live in Copenhagen
Spinifex - Hipsters Gone Ballistic
JPL - Le Livre Blanc
Ben Levin Group - People
12.8.2017
Goblin - Contamination
Alpha Male Tea Party - Health
Stern-Combo Meissen - Bilder einer Ausstellung - The Rock Version - Live
11.8.2017
Secret Saucer - The Reset
Christian Fiesel - Ode To AEM
Alpha Male Tea Party - Health
Discipline. - Captives of the Wine Dark Sea
ARCHIV
STATISTIK
23768 Rezensionen zu 16240 Alben von 6311 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

David Bowie

Labyrinth

Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1986
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: EMI
Durchschnittswertung: 1/15 (1 Rezension)

Besetzung

Trevor Jones keyboards
Ray Russell lead guitar
Albert Collins guitar
Dann Huff guitar
Paul Westwood bass guitar
Will Lee bass
Matthew Seligman bass
Neil Conti drums
Steve Ferrone drums
Robbie Buchanan keyboards, synthesizer
Brian Gascoigne keyboards
David Lawson keyboards
Ray Warleigh saxophone
Maurice Murphy trumpet
Robin Beck background vocals
Chaka Khan background vocals
Cissy Houston background vocals
Danny John-Jules background vocals
Fonzi Thornton background vocals
Luther Vandross background vocals

Gastmusiker

David Bowie vocals

Tracklist

Disc 1
1. Opening Title (Including Underground) 3:21
2. Into The Labyrinth 2:11
3. Magic Dance 5:11
4. Sarah 3:11
5. Chilly Down 3:45
6. Hallucination 3:02
7. As The World Falls Down 4:52
8. The Goblin Battle 3:32
9. Within You 3:29
10. Thirteen O'Clock 3:08
11. Home At Last 1:47
12. Underground 5:57
Gesamtlaufzeit43:26


Rezensionen


Von: Markus Peltner @


Obwohl „Labyrinth“ den Soundtrack zum gleichnamigen Film darstellt und David Bowie lediglich an sechs der zwölf Titel beteiligt war, läuft die Platte in diversen Verzeichnissen als das siebzehnte Studio-Album Bowies. Im Grunde genommen ist es das aber natürlich nicht, da er an der Hälfte der Lieder überhaupt nicht beteiligt war – weder an deren Komposition, noch an ihrer Umsetzung. Deshalb wird es auf diesen Seiten auch nicht als Studioalbum gezählt, läuft allerdings unter der Überschrift "David Bowie". Trevor Jones steuerte die anderen sechs Lieder zum Soundtrack hinzu, die dann auch gar nicht mehr nach David Bowie Musik klingen, sondern Instrumentalstücke darstellen, auf die die Überschrift „Ambient“ durchaus zutrifft.

Ich muss gestehen, ich kenne den Film nicht, in zahlreichen Foren erhält dieser jedoch sehr gute Kritiken und wird dort oftmals sogar als einer der besten Fantasy-Filme aller Zeiten gehandelt. Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen. Nachdenklich machen sollte einem allerdings, dass auch der Soundtrack zum Film häufig über den grünen Klee gelobt wird. Nun, da sollten jetzt allerdings alle Alarmglocken klingeln, denn dies ist definitiv nicht der Fall. Die Musik zum Film ist weder ein besonders gelungener Soundtrack, geschweige denn ein gutes David Bowie Album, was auch nur schwer verständlich wäre, wenn man sich ansieht beziehungsweise anhört, welch miserable Platten David Bowie in dieser Zeit sonst noch so veröffentlichte.

Nun, die Titel „Into The Labyrinth”, „Sarah”, Hallucination”, „The Goblin Battle”, „Thirteen O'Clock” und „Home At Last” sind alles mehr oder weniger flotte Instrumentalnummern, mal rhythmischer, mal eben ein wenig sphärischer. Alles überaus belanglos, lediglich das sehr kurze und sehr ruhige „Home At Last” klingt überzeugend und ist hörenswert. Auf den restlichen Nummern ist David Bowie als Sänger zu hören. All diese Titel sind so etwas von belanglos, discomäßig bis synthiepoppig, dass einem fast die Worte fehlen. Das klingt alles unglaublich billig und nach dem Fehlen jeglicher Idee. Dies soll einer der besten Soundtracks sein? Nie und nimmer! „Labyrinth“ ist wahrlich nicht gut, sondern sehr viel eher das genaue Gegenteil. Schlimm.

Fazit: Kann es sein, dass diese Titel nur in Verbindung zu den Bildern des Films funktionieren? Vielleicht ein wenig mehr, gut werden sie deshalb jedoch noch lange nicht. Allerbilligster Pop, der Null Nachhaltigkeit verströmt, weder etwas Interessantes, Spannendes und auch nichts Melodiöses in sich vereinigt. Da haben wir es, das schlechteste David Bowie Album, wenn es auch nur zur Hälfte von ihm „verbrochen“ wurde.

Anspieltipp(s): Home At Last
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.3.2017
Letzte Änderung: 9.3.2017
Wertung: 1/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Bowie

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Space Oddity 11.00 1
1971 Hunky Dory 13.00 2
1971 The Man Who Sold The World 9.00 1
1972 The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars 12.00 1
1973 Aladdin Sane 9.50 2
1974 David Live 11.00 1
1974 Diamond Dogs 8.33 3
1976 Station to Station 11.50 2
1977 Low 9.50 2
1977 Heroes 13.00 1
1978 Stage 10.50 2
1979 Lodger 9.00 1
1980 Scary Monsters 10.00 2
1983 Let's dance 6.00 2
1984 Tonight 4.00 1
1987 Never let me down 3.00 3
1993 Black Tie White Noise 5.00 1
1993 The Buddha Of Suburbia 12.00 1
1996 Outside: The Nathan Adler Diaries 13.00 2
1997 The singles collection - 1
1997 Earthling 10.00 1
1999 Hours 9.33 3
2002 Heathen 11.50 2
2002 Slow Burn 11.00 1
2003 Reality 9.25 4
2008 David Bowie Box - 1
2008 Live Santa Monica '72 11.00 1
2010 A Reality Tour 11.00 1
2013 The Next Day 10.00 2
2014 Nothing Has Changed. - 1
2016 Blackstar 13.00 3

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum