SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
17.12.2017
Mech - Zjednoczone Siły Natury Mech
Jörg Sandner - Donut Desaster
Wobbler - From Silence To Somewhere
16.12.2017
Pauline Anna Strom - Trans-Millenia Music
Group 1850 - The Golden Years Of Dutch Pop Music
Heartfield - Follow
Lynhood - Septembre
15.12.2017
Mind Enemies - Revenge
Ringhausen - Lumen
Kaipa - In the Wake of Evolution
White Mountain - The Delta Sessions
Status Minor - Three Faces of Antoine
Trinity Xperiment - Anaesthesia
14.12.2017
Isproject - The Archinauts
Isildurs Bane - Off the Radar
PuzzleWood - Gates of Loki
13.12.2017
World Trade - Unify
Squartet - Adplicatio Minima
ARCHIV
STATISTIK
24189 Rezensionen zu 16534 Alben von 6441 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Deer Park Ranger

Everything All The Time

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (22.3.)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Postrock
Label: Fluttery Records
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Trevor Humphrey

Tracklist

Disc 1
1. Lakeshore 3:59
2. Twenty-Nine Years 4:38
3. The Cold For You 3:40
4. Everything Old 5:30
5. Off Tonight 4:07
6. Basics 3:30
Gesamtlaufzeit25:24


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Deer Park Ranger ist das Soloprojekt des aus dem kalifornischen Oakland stammenden Musikers Trevor Humphrey, der seit Mitte 2016 unter diesem Namen aktiv ist. Im März 2017 erscheint bei Fluttery Records seine 25-minütige Debüt-EP Everything all the Time.

Die sechs relativ kurzen Stücke der EP sind überwiegend mit Gitarre und E-Piano instrumentiert, gelegentlich noch um etwas Percussion ergänzt, und zeigen sich als impressionistische Klangminiaturen, die trotz kurzer Spielzeit voller Abwechslung stecken. Musikalisch sind sie klar im Postrock zu Hause. Die Gitarre wird, oft in mehreren Schichten übereinander gelegt, in allen Variationen von filigranen Gespinsten bis krachenden Riffs gespielt; wo „klassische“ Postrocker eine solche Entwicklung schon mal über eine zweistellige Anzahl von Minuten zelebrieren, geht Trevor Humphrey dies bisweilen im Schnelldurchlauf durch (Lakeshore). Meist herrschen aber filigrane Töne vor, die kunstvoll verwoben werden und stets von einer leichten Elegie durchweht sind. Dazu kommt perlendes E-Piano, das den fein ziselierten Klanggeflechten manchmal eine dezent surrealistische Aura verleiht.

Ein schönes Debüt hat der kalifornische Musiker hier vorgelegt, das in einem scheinbar abgenudelten Genre durchaus ein paar eigene Akzente setzt. Da bin ich auf das erste Vollzeitalbum gespannt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.3.2017
Letzte Änderung: 12.3.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Von: Marc Colling @ (Rezension 2 von 2)


Trevor Humphrey ist ein noch junger Künstler aus Oakland und steckt hinter diesem Projekt. Er beschreibt seine Musik als Postrock in modernem Gewand. Diese bleibt meist in ruhigem Fahrwasser, nur selten bricht mal eine Gitarre etwas aus.

Bereits der Opener LAKESHORE ist mit seiner sanft gezupften Gitarre und seinem perlenden E-Piano kein Schocker. Das fließt gemächlich dahin, im Mittelteil wird es kurz lauter, doch schnell wieder regiert Ruhe. Dass TWENTY-NINE YEARS dann das Hauptmotiv vom Opener wieder als Basis übernimmt verstehe wer will bei einer EP, aber der Künstler wird sich wohl was dabei gedacht haben.

Schwebende Keys, flirrende Gitarren und schon taucht ein Bild einer schönen, sonnigen Landschaft vor deinem geistigen Auge auf in THE COLD FOR YOU, also genau das Gegenteil von dem was der Titel ausdrückt. Der Song wirkt frisch, wird ohne Druck aufgebaut und stellt den Höhepunkt der EP dar. Bei EVERYTHING OLD greift er aber schon wieder auf ein ähnliches Motiv wie in den beiden ersten Songs zurück. Außerdem wird die Musik mehrmals unterbrochen, was ihr eine gewisse Fragilität verleiht. Jetzt stelle ich mir so langsam die Frage, ob noch was passiert bis zum Schluss. Denn obwohl noch keine 15 Minuten Laufzeit um sind klingt alles so gleichförmig. Bands wie Mogwai bieten da aber schon etwas mehr.

OFF TONIGHT erinnert mich dann an GOTYE, der mal vor Jahren einen Hit schrieb und BASICS hält was der Titel verspricht. Eben „Basis“-Melodie, nichts Bewegendes, nichts Organisches, nur elektronische Töne aneinandergereiht. Im Endeffekt muss ich einsehen, dass eben nicht mehr viel passiert ist. Die Ausbrüche in der Musik sind fast nicht präsent, alles fließt mehr oder weniger ruhig dahin. Das Ganze dann rein instrumental, das kann sogar auf die kurze Dauer von nur 25 Minuten schon mal anfangen zu langweilen.

Anspieltipp(s): The Cold for You
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.5.2017
Letzte Änderung: 31.5.2017
Wertung: 7/15
für die wirklich ruhigen Momente im Leben

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Deer Park Ranger

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Moderation 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum