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Deep Imagination

Carefully Kept Secrets

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; ArtPop; Elektronische Musik; New Artrock
Label: BSC Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Thorsten Sudler-Mainz keyboards,vocals,spoken words,guitar-scapes,percussion and programming

Gastmusiker

Ann Kareen Mainz vocals,spoken words
Byron Metcalf percussion
Thorsten Rentsch guitar-scapes
Stefan Höllering sopran-sax,tenor-sax
Oda Reiter backing vocals
Tanja Bamberg backing vocals
Leon Mainz backing vocals
Günter Kaufmann electric guitars, acoustic guitars

Tracklist

Disc 1
1. Carefully Kept Secrets 5.35
2. Paradise in Space 3.04
3. Wings to Fly 16.47
4. Before Thousand of Years 6.17
5. Deeper Than Trance 7.11
6. Dancing with Ghosts (album version) 8.32
7. Awake From A Dream 5.26
8. Paradise in Space (reprise) 2.15
9. Underneath the Waves 4.24
Gesamtlaufzeit59:31


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Deep Imagination nennt sich ein Projekt von Thorsten Sudler-Mainz aus Frankfurt am Main. Das vierte Werk „Carefully Kept Secrets“ wird offiziell als "athmosphärisch - floydig - cinematisch" vorgestellt. „Inhaltlich geht es um unsere Träume, die Wahrung von Geheimnissen und die Suche nach Lösungen, die jeder für sich selber finden muss“, heißt es auf der Webseite von Deep Imagination.

„Floydig“ bedeutet in diesem Fall, dass die entspannend-atmosphärische Seite von Pink Floyd, die ganz besonders auf „The Endless River“ ausgereizt wurde, bei Deep Imagination als Teil der Artrock-Komponente dient. Glücklicherweise hat „Carefully Kept Secrets“ eine spezielle, hoffentlich hypnotisch wirkende, Ausführung von Ambient-ArtRock-Liedgut anzubieten, sonst könnte das Album so langatmig wie „The Endless Rivers“ rüberkommen. („Carefully Kept Secres“ werden wahrscheinlich auch nicht alle spannend und interessant finden). So können die im Geiste von David Gilmour gehaltenen Gitarrenbeiträge, die vor einer sphärischen Klangkulisse dargeboten werden, bei Deep Imagination ihre heilende Wirkung entfalten.

Hinzu kommt bei Deep Imagination eine Ambient-artige elektronische Musik, die eher als dezente Begleitung für die getragenen weiblichen Gesänge, die sprechenden Stimmen und die Gitarrenbeiträge dient. Manchmal schälen sich einige Pianotöne heraus, wie in „Before Thousand of Years“.

Das Stück ist ein gutes Beispiel, wie das Konzept von Deep Imagination, zwischen Artrock und Ambient zu musizieren, aufgehen kann. Mit wenigen, repetitiv gesungenen Worten wird eine rudimentäre Songstruktur angedeutet, die dann im Zusammenwirken mit schleppenden Rhythmen und begleitenden Keyboardakkorden den Stücken ihren speziellen Charakter verleiht.

Ursprünglich wollte ich behaupten, dass mir auf „Carefully Kept Secrets“ schräge Töne und Überraschungen fehlen. Aber nach einigen Durchläufen entspannte mich die Musik dahingehend, dass ich derartige Kritik als gegenstandslos eingestuft habe.

So lernte ich langsam die stellenweise fast schon sakral wirkende Musik auf „Carefully Kept Secrets“ zu schätzen, nachdem mir klar wurde, dass Schräges nicht automatisch besser zu bewerten ist, als betont Schöngeistiges. Vielleicht brauchen wir solche Klänge in den Zeiten ganz besonders, in denen Krieg und Hass immer mehr um sich greifen.

Eventuell könnte man die Musik auf „Carefully Kept Secret“ als eine teutonisch-floydige Version dessen auslegen, was von Projekten wie no-man, Nosound, oder Tim Bowness geboten wird und sie deshalb der gleichen Hörergruppe empfehlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.3.2017
Letzte Änderung: 14.3.2017
Wertung: 10/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Awareness 11.00 1

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