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Awaiting Dawn

Leave no Trace

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: HardRock; Progmetal
Label: Castle Road Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Benjamin Reiter vocals, lead & rhythm guitars
Wolfgang Schneider lead & rhythm guitars
Peter Schnur grand piano, mellotron, hammond B3, synths, church organ, background vocals on 5
Maik Seckler bass
Felix Benz drums

Tracklist

Disc 1
1. Torn 7.10
2. The bountiful colors of black 6.57
3. ...and heaven full of clouds 9.36
4. Breakout 9.06
5. The Machinery 5.53
6. Get immune 7.37
7. My deepest affliction 7.29
8. A life lost 6.37
Gesamtlaufzeit60:25


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Die Band Awaiting Dawn entstand bereits 2006, veröffentlichte 2009 eine EP und ihr ist jetzt mit „Leave no Trace“ ein interessanter Longplayer gelungen. Die Band vom Mittelrhein spielt einen druckvollen Progressiv Rock mit Metal, der zwischendurch auch mal von Streichern durchbrochen wird. Das wirkt durchgehend energetisch und kraftvoll genug um den ProgMetalfan zu begeistern, aber auch den eher dem ProgHardrock zugeneigten Hörer.

Produktion und Klang sind auf hohem Niveau, da gibt es nichts zu mäkeln. Jedes Instrument kommt klar und deutlich aus den Boxen gestürmt, anders kann man das nicht beschreiben. Hart, kompromisslos, mit richtig Dampf. Ob die hämmernde Doublebass Drum, der knallharte und trockene Bass oder die Gitarre im Kampf mit der Orgel – alles klingt transparent. Nach 2 eher konventionellen Einstiegssongs mit viel Kraft und Energie kommt mit ...AND HEAVEN FULL OF CLOUDS ein erstes Highlight. Hier fährt die Band ihr Potenzial richtig auf und spielt einen herzerfrischenden Prog mit Wucht, Abwechslung und vielen guten Ideen. Echte Streicher erhöhen den Genussfaktor zusätzlich, genau wie die Klaviereinlagen, die komplexen Riffs auf der Gitarre und die zum Schluss hin pulsierende Orgel.

Auch das ungemein abwechslungsreiche BREAKOUT überzeugt mit seiner A-Gitarre und seinen unterstützenden Streichern. Die Stärke des Albums besteht eigentlich darin, dass jeder Hörer seinen Favoriten findet. Es gibt keinen schlechten Song auf dem Album; GET IMMUNE ist der einzige Track den man nicht vermissen würde. Die CD bietet unzählige hervorragende Riffs die begeistern. Das klingt dann auch mal nach einer progressiven Ausgabe von Deep Purple wie THE MACHINERY eindrucksvoll beweist.

Erwähnenswert ist noch der Schlusssong. A LIFE LOST ist eine gefühlvolle Ballade mit einem starken Refrain und einer wunderbaren Gitarre als Gegenpart zum melodiösen Klavier.

Die Einspielung pendelt zwischen dem Genre des niveauvoll rockigen 70'er Hardock und intelligent-komplexem Songwriting in Richtung ProgMetal. Klingt geil, ist langlebig und da die Songs alle zwischen 6 und 9 Minuten dauern, hat die Band viel Luft um auch mal ausgiebig zu riffen. Das ist zwar nicht immer gelungen, manchmal wäre weniger mehr gewesen; Freunde von härterem Stoff mit einprägsamen Riffs werden das aber eventuell anders sehen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.3.2017
Letzte Änderung: 13.3.2017
Wertung: 10/15
schönes Debüt für eine Band mit Zukunft. Da geht noch was

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