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ISAAC VACUUM

Lords

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Postrock; Progmetal; sonstiges
Label: Calygram
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dan Mueller vocals,guitar
Philip Maike guitars,vocals,bass
Stefan Huth touch guitars,moog,vocals
Michael Schallenberg drums

Tracklist

Disc 1
1. Lords 4.14
2. Golem 4.05
3. Karoshi 7.46
4. Double Helix 8.20
5. Off 1.49
6. Cameo 7.38
7. Void 7.24
8. Collapse 7.27
9. Error 7.04
10. Post Scriptum 1.35
11. Pagoda 9.24
Gesamtlaufzeit66:46


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Bei einem Versuch, die Musik von Isaac Vacuum zu beschreiben, könnte man leicht ins Straucheln kommen. Das im März 2017 veröffentlichte erste Vollzeit-Album des Quartetts aus NRW sollte aber die Mühe wert sein, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Isaac Vacuum waren schon konzertmäßig mit den Kollegen von Port Noir, The Intersphere und The Hirsch Effekt unterwegs und dürften damit das gleiche Publikum ansprechen.

Ein Beispiel für die ungewöhnliche Rollenverteilung und die innovative Denkweise innerhalb der Band: für die tiefen Töne sind abwechselnd der hauptamtliche Basser Philipp Maike, der Sänger/Gitarrist Dan Mueller und der Synthesizer und Touch Gitarre spielende Stefan Huth zuständig.

Wenn man dann noch erfährt, dass Stefan Huth eng mit Markus Reuter an Touch Guitar-Präsentationen zusammenarbeitet und dass die wenigen Instrumentalstücke von Isaac Vacuum als improvisierte Klangcollagen entstanden, so beginnt sich das Bild der Musiker als passionierte Klangtüftler abzuzeichnen, die gerne mit diversen Effekten experimentieren. So versteht man, wieso die Musiker für sich den Begriff post.prog.rock erfunden haben. Progressive Metal, oder Alternative Prog war ihnen dann doch etwas zu abgegriffen.

Ich glaube in der Musik von Isaac Vacuum die Einflüsse wie Grunge, Djent, Postrock und Progmetal zu entdecken. Die mehrstimmigen Gesänge erinnern mich öfter an Alice in Chains. Die brachialen Djent- und Progmetal-Riffs verbinden Isaac Vacuum gerne mit Soundscapes-Klängen, die dann originellerweise keine meditativen Stimmungen andeuten, sondern vielmehr die rockige Melancholie unterstreichen.

Zudem gibt es auf dem Album nicht besonders zahlreiche lyrisch-romantische Momente sowie ein Stück namens „Double Helix“, dessen Teile ich als Fortführung der Tool-Tradition mit Djent-Einsprengseln auslegen möchte.

Eine sprechende Stimme erzählt in dem ansonsten instrumentalen „Off“ etwas von „Sense of being outside oneself“. Ein Arrangement-Detail in „Cameo“ lässt mich an die unvergessene Grunge-Legende Nirvana denken, während die bedrohlichen Gitarrenwände in dem Stück eine Synthese aus Djent und Postrock andeuten. Die epischen Motive in „Error“ halte ich auch für ein Postrock-Merkmal.

Cleaner, gerne mehrstimmiger Gesang wird hier von (sehr) seltenen gutturalen, oder auf melodische Art geschreienen Gesangsbeiträgen unterstützt, so dass auch auf der gesanglichen Ebene für Vielfalt gesorgt ist.

Wie bereits angedeutet, die nicht gerade leicht zugängliche, schwermütig wirkende und ohne Hooklines auskommende Musik auf „Lords“ ist am ehesten etwas für Anhänger vom modernen, mit innovativen Ansätzen versehenen Progmetal.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.3.2017
Letzte Änderung: 16.3.2017
Wertung: 11/15

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2015 ISAAC VACUUM 10.00 1

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