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Paidarion

Two Worlds Encounter

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Folk; New Artrock; RetroProg
Label: Seacrest Oy
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jan-Olof Strandberg fretless and fretted bass
Kimmo Pörsti drums

Gastmusiker

Jenny Darren vocals
Robert Webb keys, acoustic guitar, vocals
Otso Pakarinen keyboards, synth
Kev Moore vocals
Akos Bogati-Bokor electric and acoustic guitars, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Colin and Wendy 5.31
2. Billy would climb 4.26
3. Fragile Bridge 5.00
4. Jungle Fever 5.36
5. Yellow 5.31
6. Ode to Billie Joe 6.12
7. Cloudberry Sky 1.36
8. Grand Canyon of my Dreams 5.08
9. Horseman to Symphinity 8.28
10. Why Oh Why 2.57
11. Hahmo 6.21
Gesamtlaufzeit56:46


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Paidarion Finlandia Project, auch unter Paidarion bekannt. Was für ein Name für eine Band. Hoppla, Band? Eigentlich ist das gar keine richtige Band, sondern ein Projekt von Bassist Jan-Olof Strandberg und Drummer Kimmo Pörsti (The Samurai of Prog). Die haben 2015 mit Gastmusikern eine Tour durch Finnland gemacht und eben diese Musiker jetzt ins Studio gebeten um eine CD aufzunehmen. Allen voran Jenny Darren an den Vocals. Die Sängerin aus den USA brachte es auf bisher rund 10 Soloalben und besitzt eine sehr variable Stimme, die vom lieblichen Säuseln bis zum Urschrei alle Facetten beherrscht. Die zweite Stimme kommt von Kev Moore. Der Bassist/Sänger spielt in der dänischen Metalband Witch Cross. Was weniger bekannt ist: er spielte in der Band von Tony Christie als dieser vor Urzeiten mal den Hit „Yellow River“ einspielte. Interessant ist auch noch Keyboarder Robert Webb, der 1977 am legendären Album „Garden Shed“ der Band England die Tasten bediente.

Insgesamt 11 Songs werden dem Hörer geboten. Darunter sind einige Perlen, wie das bereits auf dem erwähnten Album „Garden Shed“ gespielte YELLOW. Erinnert an Yes u.a. wegen des interessanten Moogs. Ein zweites Juwel kommt mit ODE TO BILLIE JOE. Im Original 1967 mit Bobby Gentry erschienen, strahlt der Song pure Kraft und Lebensfreude aus. Dieser funky Groove lässt niemanden still sitzen.

Ansonsten bietet das Album Folkprog im Stile skandinavischer Bands wie Kaipa. Das ist jetzt sicher nichts weltbewegend Neues, doch ist es professionell eingespielt und produziert. Tracks wie das instrumentale JUNGLE FEVER mit seiner jazzigen Note sowie diesem wunderbaren Keyboard und Gitarrensolo verdeutlichen das. Auch die Arrangements stimmen, wie man im mit Streichern veredelten GRAND CANYON OF MY DREAMS hören kann.

Negativpunkt ist das countrylastige WHY OH WHY. Das hätte man uns ersparen können. Ist aber der einzige Ausfall einer sonst mehr oder weniger ausgewogenen CD. Die meisten Songs überzeugen, wenn auch nicht alles den Hörer vom Hocker haut. Dafür ist der eine oder andere Track dann doch zu simpel gestrickt.

Und wer beim Anhören im Internet bemerkt, dass die Gitarre manch wunderbare und leichtfüßige Soli spielt, die hie und da an Santana erinnern, der sollte sich den schwierigen Namen merken: Bogati-Bokor Akos heißt der Mann aus Rumänien und er veröffentlichte bisher ein Soloalbum mit dem Namen „The Cosmic Remedy“.

Wer auf technisch versierte Musiker, gute Kompositionen mit interessantem und überzeugendem Gesang, sowie eine klare und transparente Produktion im Bereich des FolkProgs mit Ausflügen in den Jazz- und manchmal sogar in den Latinobereich Wert legt, der sollte sich die CD mal anhören. Für alle anderen eher ungeeignet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Kaipa, manchmal spätere Flower Kings
Veröffentlicht am: 17.3.2017
Letzte Änderung: 17.3.2017
Wertung: 8/15
gut gespielter skandinavischer FolkProg mit gelegentlichen Ausflügen nach links und rechts, hätte aber etwas mehr aus sich raus gehen können

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Paidarion

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Behind the Curtains 10.00 1

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