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Andy Summers

Triboluminescence

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Jazzrock / Fusion; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Flickering Shadow/Soulfood
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andy Summers guitar,bass,drums,psaltry,latva,banjo,percussion,keyboards
Artyom Manukyan cello on Garden of the Sea

Tracklist

Disc 1
1. If anything 5.30
2. Triboluminescence 9.49
3. Adinkra 5.47
4. Elephant Bird 5.38
5. Shadyland 7.29
6. Haunted Dolls 4.00
7. Giganthopithecus 5.43
8. Pukul Buny Bunye 3.47
9. Garde of the Sea 3.38
Gesamtlaufzeit51:21


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der Gitarrist Andy Summers ist den meisten wahrscheinlich als Mitglied des New Wave-Trios The Police bekannt. Auch wenn der durchschnittliche Musikkonsument vermutlich nur Sting als Mitglied dieses Trios auf Anhieb abrufen könnte.

Darüber hinaus ist Summers dem feinen Kreis der Freunde von anspruchsvoller Musik womöglich durch seine Zusammenarbeit mit Robert Fripp, Jon Lord, Eberhad Schoener, David Bedford, Kevin Ayers und John Etheridge aufgefallen. Außerdem wären da noch seine 14 Soloalben, von denen ich nur „Triboluminescence“ wirklich kenne.

(Tribolumineszenz bedeutet laut Wikipedia das Auftreten einer „kalten Lichtemission“ bei starker mechanischer Beanspruchung von Festkörpern. Was wollte uns der Künstler mit diesem Titel sagen? Muss man sich hierzu den Musiker, oder vielmehr sein Instrument als einen Festkörper vorstellen, der Klänge emittiert, wenn er mechanisch beansprucht wird?).

Auf „Triboluminescence“ erwarten den Hörer neun meist entspannt, aber für meine Begriffe nicht langweilig wirkende Instrumentals, die zwischen der Ambient-Musik, atmosphärischen Soundscapes, elektronisch eingefärbten Jazz-Rock-Fusion-Klängen, zerbrechlich arrangierter Weltmusik und dem mitunter introvertiert wirkenden Gitarren-Artrock angesiedelt sind.

„Elephant Bird“ besteht aus einem komplexen Gitarrengeflecht, einem simplen elektronischen Rhythmus und klanglich exotischen Gitarrensolos. Mit dem Stück macht Summers den schillernden Kollegen Adrian Belew und Brian Eno Konkurrenz und erinnert mich ein wenig an „My Life in the Bush of Ghosts“ von Brian Eno & David Byrne. Das bezaubernde „Garden of the Sea“ setzt sich aus den melodischen Gitarrenschleifen und den Gastbeiträgen des Cellisten Artyom Manukyan zusammen. Um jetzt mal zwei Beispiele herauszugreifen.

Auf seinem vierzehnten Album zeigt Summers, wie man ungewöhnliche Arrangements und sanfte Experimente miteinander verbinden kann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.4.2017
Letzte Änderung: 9.4.2017
Wertung: 9/15

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